CBD bei Zahnschmerzen

Kurzversion:

CBD rettet mein Wochenende trotz gräßlicher Zahnschmerzen. Eine höllische Achterbahn durchleide ich von Schmerz zu Angst bis Euphorie, bis ich endlich die ideale CBD Schmerztherapie entdecke.

Nach einem Zahnarztbesuch brüllt mein Backenzahn vor Schmerz. Die Wurzel ist gezogen. Drei Spritzen habe ich bekommen, ihre Betäubung lässt nach. Kein Schmerzmittel hilft. Weder Ibuprofen 600 noch Diclofenac 200. Novalgin lässt mich im Stich. Noch nicht einmal ein geklautes Tablettchen Oxycodon, ein starkes Opioid aus dem Medikamentenschrank meiner Mutter, lindert die Schmerzen. Am Abend halte ich es nicht mehr aus.

Ich gebe CBD eine Chance als Schmerzmittel. Um 18:00 Uhr nehme ich einen Milliliter selbst gemischtes CBD Öl aus CBD Kristallen ohne Terpene zu mir. Ich lasse dafür in einer Apotheke hundert Milligramm Kristalle von Harmony abwiegen. Diese verschüttle ich mit hundert Milliliter MCT Öl. Ein Milliliter entspricht je einem Milligramm CBD.

Jede halbe Stunde ergänze ich die Dosis durch einen weiteren Milliliter. Um 19:45, nach ca. vier Milligramm CBD, spüre ich eine deutliche Linderung der Zahnschmerzen.
Um 21:15, nach sieben Milligramm, bin ich beinahe schmerzfrei. Der Zahn puckert nur noch. Ich gehe hoch auf neun Milligramm, damit ich gut schlafen kann. Um 22:00 lösche ich das Licht. Sofort schlafe ich ein.

Ich schlummere super in dieser Nacht. Üblicherweise wache ich zwei bis dreimal auf. Diesmal nicht. Gegen sieben Uhr morgens stehe ich auf, fit wie ein Turnschuh. Wilde Träume hatte ich gehabt, an den Inhalt kann ich mich nicht mehr erinnern.
Keine Zahnschmerzen. Auch nicht nach dem Frühstück! Der Schmerz ist weg, der Zahn ist ruhig – alles bestens.

Die schmerzlindernde Wirkung hält an bis 14:00 Uhr. Dann geht es wieder los. Heute ist Samstag. Der Zahnarzt ist nicht da. Was tun? Erneut nehme ich CBD MCT Öl Gemisch ein, einen Milliliter jede halbe Stunde. Leichte Schmerzen bleiben. Immer mehr CBD schlucke ich. Die Schmerzen verschwinden nicht. Was ist los? Reicht die Dosis nicht? Ich erhöhe im Halbstundentakt. Diesmal nicht mehr um einen Milliliter, sondern gleich um vier. Um 20:30 spüre ich immer noch klopfende Zahnschmerzen. Bis 22:00 Uhr Abends komme ich auf vierzig Milligramm CBD. Die Zahnschmerzen sind erträglich. Quälende Sorgen packen mich psychisch. Ich bekomme Angst. Extra MCT Öl Einnahme lindert aufkeimende Panik.

Bis Mitternacht erhöhe ich die Halbstundendosen nun um 10 Milligramm pro Einnahme. Ich fühle mich sexy und habe schmutzige Fantasien. Der Zahnschmerz bleibt. Nur mehr leicht ist er, aber doch deutlich klopfend.

Gegen ein Uhr Nachts wird mir ganz warm. Ich schwitze. Bekomme ich gerade Fieber vom vereiterten Zahn oder kommt das vom CBD? Rund 80 Milligramm CBD habe ich bisher eingenommen. Ich fühle mich schmerzfrei und schlafe ein.

Leider wache ich um halb fünf Uhr morgens schon wieder auf. Ich habe drückende Schmerzen im Kiefer. Vom fertig gemischten CBD Öl ist nicht mehr viel übrig. Ich trinke das Gläschen aus. Ängstlich fühle ich mich, und grüblerisch. Wut und Traurigkeit überkommen mich, am liebsten möchte ich weinen. Warum lindert das CBD die Schmerzen nicht mehr?

Eine Stunde später halte ich den Zahnschmerz kaum noch aus. Im CBD Döschen von Harmony sind noch ein paar Staubkrümel. Ich lecke das Döschen aus. Wirk doch endlich, scheiss CBD!

Um sechs Uhr früh ist mir alles egal. Die Zahnschmerzen sind so schrecklich geworden, ich will nur noch meinen Kiefer betäuben. Mir ist egal, wie hoch die nötige Dosis sein mag. Das Harmony Döschen CBD Kristalle ist leer. Ich greife zum MediHemp CBD mit bio Terpenen. Ein kleines Löffelchen Kristalle krümle ich direkt unter die Zunge, geschätzt 50 Milligramm CBD. Ich lasse die Kristalle langsam zergehen im Mund. Sie schmecken lecker, weich und würzig. Wirken sie auch? Die Zahnschmerzen lassen etwas nach. Meine Haut im Gesicht brennt. Ein lautes Piepen klingt im Ohr. Tinnitus? Vom vereiterten Zahn oder vom CBD? Sind es die Terpene, die sich hier bemerkbar machen? Allergische Reaktionen des Körpers können Glutamat-Ausschüttungen triggern, das erzeugt Tinnitus. Meine Zunge juckt, das lässt auf eine Terpen-Allergie schließen. Egal. Der Tinnitus wird wieder vergehen. Hauptsache, die Zahnschmerzen sind besser.

Mein Sonntag Vormittag wird zur Reise in die Vergangenheit. Ich hänge alten Erinnerungen nach. Sentimental werde ich. Die Schulzeit drängt sich in mein Bewusstsein. War ich damals wirklich so unglücklich? Ich schwitze stark. Noch mehr MCT Öl hilft gegen Traurigkeit, doch langsam rebelliert mein Magen gegen das viele Öl. Ich bekomme ziehende Schmerzen im Bauch.

Wann immer sich die Zahnschmerzen melden, gebe ich ein kleines Messlöffelchen goldbraune Kristalle unter die Zunge. Ich lutsche sie, bis sich die Harzkrümel auflösen im Mund. Schon fünf Minuten nach einer Einnahme spüre ich, dass die Schmerzen im Kiefer etwas besser werden. Ihre volle Wirkung entfalten die Kristalle zumeist eine halbe Stunde später. Das sind unfassbare Mengen CBD, die ich da einnehme an diesem Sonntag. Fünfhundet Milligramm habe ich geschätzt schon gelutscht. Im Vergleich zum Vortag lassen sich die Zahnschmerzen jedoch nie ganz lindern. Was ist los? Wirkt MediHemp CBD schwächer als die Harmony Kristalle?

Gegen sieben Uhr Abends werden die Zahnschmerzen wieder so stark, dass ich ein weiteres Löffelchen CBD unter die Zunge kippe. Scheiss Zahn, AUA! Die Backe wird dick. Sogar die Unterlippe schwillt an. Soll ich in die Klinik fahren?

Ich habe noch Novalgin Tropfen zu Hause. Kann man Novalgin mit CBD kombinieren? Egal, probieren. Vierzig Tropfen Novalgin nehme ich zusammen mit einem Löffelchen CBD Kristalle. GERETTET. Novalgin und CBD, das ist ein Traumpaar. Die Schmerzen klingen vollständig ab. Ich schlafe ein. Habe fröhlich-schmutzige Träume, während meine Backe immer dicker wird.

Es ist Montag früh. Gegen sechs Uhr wache ich auf. In meinen Ohren pfeift es laut. Die Wange ist dick, meine Lippe taub. Schmerzen habe ich keine. Eine Stunde später spüre ich wieder leichte Nadelstiche im Zahn. Erneut kombiniere ich 40 Tropfen Novalgin mit einem Löffelchen MediHemp CBD. Aufkeimende Ängste und Traurigkeit spüle ich mit einer Tasse Bulletproof Coffee fort. Überhaupt keine Schmerzen habe ich, weder körperlich noch psychisch. Ich werde wunderbar fröhlich.

Ich gehe zum Zahnarzt. Freundlich rufe ich „Guten Morgen!“ ins Sprechzimmer. „Geht es Ihnen gut?“ Die Zahnarzthelferin ist erleichtert. Ich zeige ihr meine dicke, wenngleich schmerzfreie Backe. Der Zahnarzt nimmt mich sofort dran. Er öffnet die Zahnfüllung. Ohne Betäubungsspritze holt er dicke Eitertropfen aus dem Zahn. Es tut kaum weh. „Sie Ärmste“, bemitleidet er mich. Ein Eiterherd ist durch die Knochenhaut im Kiefer gedrungen. „Das ist der schlimmste Schmerz, den es gibt.“ Wie ich das nur aushalte, wundert er sich.

Gegen solche eitrige Entzündungen im Kiefer hilft ein Schmerzmittel nicht mehr. Der Zahnarzt ist sich völlig sicher. Er hat vier Jahre lang in der Schmerz-Ambulanz von einer Zahnklinik gearbeitet. Da wirkt nichts, ausser den Eiter herauszuholen. Streng ermahnt er mich, keine Experimente mit starken Schmerzmitteln zu machen. Davon hätten andere Menschen schon einen Herzinfarkt erlitten. Ich erzähle ihm von meiner CBD-Kombination mit einer üblichen Dosis Schmerztropfen. Er macht ein erstauntes Gesicht. „Vielleicht sollte ich das meinen Patienten empfehlen“ überlegt er.

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