Wie wirkt CBD im Körper? Erfahrungen mit Cannabidiol bei Sex, Allergien, Schmerzen, Arthrose und Ängsten

CBD Kristalle - Harmony, Enecta und Medihemp in bio-Qualitaet
Kurzversion:

CBD Öl ist derzeit wohl der meistdiskutierte Wirkstoff der Welt. Nach jahrzehntelangem Hanf-Verbot ist er seit einigen Monaten frei in der Apotheke verfügbar. Ich teste seine Wirkung auf mich und die Gelenkschmerzen meiner Mutter.

CBD, kurz für Cannabidiol, ist ein heiß diskutierter naturheilkundlicher Wirkstoff. CBD wird aus Hanfblüten gewonnen. Im Gegensatz zum berauschenden TCH wirkt CBD nicht halluzinogen. Besitz und Konsum von CBD Produkten sind heutzutage nicht mehr verboten. Insbesondere als Schmerzmittel ist CBD im Gespräch.

Deutschlands größtes Wochenmagazin widmete CBD einen Leitartikel. CBD Medizin wird gepriesen als unterstützende Selbsthilfe bei Krebs. CBD gilt als Hausmittel gegen Allergien. Probanden werden gesucht für eine CBD Studie bei AIDS. Es findet ein Wettlauf statt um die überzeugendsten Studienergebnisse für CBD im gesundheitlichen Bereich.

Wie kann ich widerstehen? Ich muss herausfinden, was es auf sich hat mit diesem angeblichen „Wundermittel“ gegen Schmerzen, Entzündungen, Demenz, Depressionen, Allergien … was soll CBD eigentlich nicht heilen können?

Dieser Artikel ist eine Sammlung von persönlichen Beobachtungen und Tests, die sich mittlerweile über vierzehn Monate erstrecken. Meine Erfahrungen sind chronologisch verfasst. Bitte scrollen Sie durch die Absätze und lesen Sie nach eigenen Interessensgebieten. Ich freue mich sehr über einen Kommentar von Ihnen über Ihre eigenen Erfahrungen mit CBD!

CBD Info und Erstkontakt

Bei der Mary Jane Berlin Hanfmesse erfahre ich in Rahmen der Cannabis Konferenz 2018 durch hochkarätige Vorträge umfangreiche Details über die Wirkung von CBD. Heilsame Anwendungen werden bewiesen bei Hautkrebs, Schizophrenie, Neurodermitis.
Zahlreiche CBD hältige Produkte lerne ich kennen. Von glücklichen Kids aus den Niederlanden bekomme ich die köstlichste CBD Einführung: Schokoladepralinen mit CBD Isolat angereichert, lecker! Vier Milligramm CBD Kristalle pro Praline enthält der süße Snack.

Ich betrat die Messe mit Rückenschmerzen. Schreibtisch-Symptome, zu lange und zu viel getippt. Nach drei CBD-Pralinen sind die Schmerzen verschwunden. Ich fühle mich bestens. Ich bummle von Stand zu Stand. Überall lerne ich dazu. Es gibt CBD Zigaretten, CBD Bier, CBD Burger.

CBD Speiseeis bei der Mary Jane Hanfmesse
Bei der Hanfmesse Mary Jane Berlin probiere ich veganes Hanfsamen Eis mit CBD Öl und gerösteten Hanfnüsschen als Topping. Ob das Eis medizinische Wirkung hat? Ich kann es wegen der zahlreichen CBD Produktproben während der Messe nicht beurteilen.

Sogar Haustiere kommen in den Genuss von CBD – für das alte Schoßhündchen meiner Nachbarin bekomme ich Hundekekse geschenkt. Meinem Freund juble ich am folgenden Abend eine Schokopraline mit Inhalt unter. Nicht, dass wir ohne CBD Langeweile hätten. Doch diesmal scheint alles viel intensiver zu sein. War das die Schokolade?

CBD Öl Selbstversuch bei Arthrose

Der Artikel über CBD erscheint mir viel zu groß. Wo soll ich anfangen? Der weiße Editor auf dem Bildschirm bleibt wochenlang leer.

Zu Hilfe kommt mir meine liebe Mutter. Ihre Arthrose-Schmerzen im Knie werden immer stärker. Eine Operation kommt für sie nicht infrage. Antientzündliche Nahrungsergänzungsmittel gegen Knorpelschäden helfen nur bedingt.
Was tun? In der Apotheke steht ein Aufsteller auf der Theke: CBD Öl von AustroHemp mit „Terpen-Entourage Effekt“. Teuer. Sechzig Euro kostet das Fläschchen. Zehn Prozent CBD, etwa 3,3 Milligramm pro Tropfen. Ausprobieren? Klar, warum nicht?

Ich gebe meiner Mutter laut Herstellerempfehlung fünf Tropfen CBD Öl direkt auf die Zunge. Es schmeckt ihr scheußlich. Tapfer hält sie das bittere Öl zwanzig Sekunden lang im Mund, bevor sie die harzige Terpenentourage mit viel Wasser hinunterspült. Eine halbe Stunde später sind ihre Schmerzen im Knie viel besser.

An diesem Tag erreichen wir drei mal fünf Tropfen, rund 40 mg CBD. Gegen Abend ist meine Mutter völlig schmerzfrei. Sie kann gehen und stehen, das Knie abwinkeln, alles scheint gesund zu sein.

Ein Tropfen CBD Öl mit Pipette.
Schon ein einziger Tropfen CBD Öl kann starke Wirkungen und Nebenwirkungen haben. Hier testen wir CBD Öl von Austro Hemp 10% mit Terpen Entourage Effekt. Fünfzehn Tropfen lindern starke Arthrose-Schmerzen bei meiner Mutter.

CBD Öl – Albträume als Nebenwirkungen

Der Morgen nach der CBD-Einnahme meiner Mutter bringt Überraschendes. „Verrücktes Zeug“ hat sie geträumt. Normalerweise kann sie sich nie an ihre Träume erinnern. Diesmal schon. Seltsam.

Ich google nach „CBD + Träume“. Durchaus verstärkt CBD möglicherweise das Kurzzeitgedächtnis, lerne ich. So kann man sich an seine Träume nach dem Aufwachen besser erinnern, sagt die Theorie. Funktioniert das bei mir auch?

Am folgenden Abend nehme ich selbst vor dem Einschlafen fünf Tropfen, ca. 17 mg CBD. Ich erwache von einem lauten Schrei. Ich selbst habe gebrüllt. Wilde Albträume hatte ich gehabt. Irgendetwas sehr Konfuses mit fliegenden Riesenspinnen. Ach du Schreck! Der Rest der Nacht wird zum Horrortrip! Sind Albträume vom CBD getriggert? Träume ich etwa jede Nacht so schrecklich? Kann ich mich durch CBD nur besser daran erinnern?

CBD Öl macht glücklich

Nach der ersten CBD-Horrornacht wache ich putzmunter auf. Ich bin ich fröhlich, so gut gefühlt habe ich mich schon lange nicht. Konzentriert bin ich, und gleichzeitig auch entspannt. Ein bisschen Superwoman steckt heute in mir. Autofahren geht ohne Probleme, keinerlei verlangsamte Reaktionen. Ich schalte das Radio ein. Es läuft ein Ohrwurm von einem jungen Shootingstar. Geile Mucke! Laut singe ich mit. Ich bin glücklich. Sooo glücklich.

CBD Öl gegen Schmerzen im Bewegungsapparat

Tag für Tag taste ich mich mit meiner Mutter an eine ideale Dosis CBD gegen ihre Schmerzen im Bewegungsapparat heran. Wir finden die perfekte Menge heraus: Zehn Tropfen sind ausreichend gegen starke Schmerzen in den Knien über einen Zeitraum von fünf Stunden. Drei Mal täglich zehn Tropfen, dann ist sie rund um die Uhr schmerzfrei – auch direkt nach dem Aufwachen.

Leider passieren seltsame Dinge mit meiner Mutter.

CBD Öl triggert Vergesslichkeit

Anscheinend unterstützt CBD das Kurzzeitgedächtnis. Doch meine Mutter reagiert paradox. Beim schmerzfreien Kaffeekränzchen zerbreche ich versehentlich ihre Lieblingstasse. Schon nach wenigen Minuten hat meine Mutter den Vorfall vergessen. Sie fragt mich verwundert, warum sie keinen Kaffee hat. Ich erschrecke furchtbar. Hat meine Mama einen Schlaganfall? Vom CBD etwa? Kann das sein? Normalerweise hätte mir meine Mutter diesen Vorfall noch zehn Jahre lang vorgehalten. Kommt ihre plötzliche Gedächtnisschwäche etwa vom CBD?

Ich mache die Probe: In ihre frische Tasse Kaffee gebe ich meiner Mutter einen guten Schuss Sahne, angereichert mit MCT Öl. Nach ein paar Minuten ist sie wieder normal. Ihr Kurzzeitgedächtnis ist wie immer. Kein Schlaganfall. Was richtet das CBD Öl in ihrem Gedächtnis an, wenn man die Folgen mit MCT Öl ausgleichen kann? Es muss mit Energie zu tun haben. Vielleicht verursacht CBD Öl ein enormes Plus an Energieverbrauch im Kopf?

CBD Öl ist mit Vorsicht zu genießen, verstehe ich.

CBD Öl und Blutverdünner

Wie so viele ältere Menschen auch nimmt meine Mutter Blutverdünner, um Blutgerinnseln vorzubeugen. Ich sehe das kritisch. Eine Ernährungsumstellung, Bewegung und gezielte Nahrungsergänzung gegen Mängel würden wahrscheinlich ebenso gute Ergebnisse bringen. Doch das ist nicht so einfach bei meiner Mutter. Sie glaubt an schulmedizinische Ärzte und an die Blutverdünnung.
Damit ist nicht zu spaßen. Wird nämlich das Blut zu dünn, können schwere Schäden im Körper auftreten – geplatzte Blutgefäße beispielsweise.

Ich recherchiere: CBD soll die Wirkung der Blutverdünner verstärken können. Zudem kann CBD Blutgefäße weiten und so den Blutdruck senken. So gut CBD als Naturmedizin gegen Schmerzen auch wirkt – in Verbindung mit systemischen Pharmazeutika ist die sorgfältige ärztliche Begleitung von CBD unvermeidbar. Ich muss die CBD Einnahme meiner Mutter unbedingt mit ihrem Hausarzt koordinieren und sorgfältig dosieren.

CBD Öl und Angst

Angstlindernde Wirkung wird CBD Öl attestiert. Ich nehme am Abend ein paar Tropfen auf die Zunge. Neugierig warte ich, was passiert. Plötzlich bekomme ich furchtbare Angst. Meine Mutter könnte gestorben sein! Ich bin überzeugt, etwas Schlimmes ist passiert. Es ist schon spät. Trotzdem rufe ich sie an. Niemand hebt ab. Schläft sie, ist sie tot? In dieser Nacht stelle ich mich auf düstere Nachrichten ein. Am nächsten Morgen erreiche ich meine Mutter – es geht ihr bestens.

CBD Öl wirkt bei mir nicht angstlösend. Da fehlt „aus“. Angstauslösend muss es heißen. Kommt die Furcht vom CBD Wirkstoff – oder vielleicht von den Terpenen im Naturharz? Terpene können Allergien triggern. CBD Kristalle nicht. Bin ich allergisch auf Terpene?

Ich mache noch einen Versuch zwei Tage später: Einen Tropfen CBD Öl (ungefähr drei Milligramm) auf die Zunge, vor dem Einschlafen. Ich wache auf in der Nacht. Meine Blase ist voll. Wo bin ich? Ich weiß nicht mehr, in welchem Bett ich da liege. Ich torkle hoch. Es dauert ein Weilchen, bis ich mich zurecht finde. Am nächsten Morgen fühle ich mich katerig. Nicht besoffen. Anders. Aber normal ist das nicht.

Der kommende Tag ist sehr entspannt. Ich bin kreativ, will schreiben. Meine Mutter rufe ich an, um sie vor paradoxen Kurzzeitgedächtnis-Problemen zu warnen. Sie testet das CBD Öl gegen Schmerzen in ihrem Knie. Der AB hebt ab. Ich erkläre ihr den Speicher voll. Sie verzichtet seither auf die Einnahme von CBD Öl und wartet auf neue Tipps von mir. Noch eine Woche später berichtet sie von verrückten Träumen, die nicht angenehm sind.

CBD Öl und MCT Öl

Triggert CBD Öl ein Energiehoch in meinem Kopf, das durch Glukose nicht ausgeglichen werden kann? Ich nehme am Abend fünf Tropfen CBD Öl 10% (rund 16 Milligramm CBD) zusammen mit zwei Löffeln MCT Öl ein. Dieses wird von der Leber in ketogene Energieträger verwandelt. Wenn meine Theorie stimmt, müssten die Angstgefühle jetzt ausbleiben. Denn MCT Öl unterstützt die verfügbare Energie in den Nervenzellen.

Es klappt! Ich bleibe angstfrei. Meine leichten Kopfschmerzen verschwinden. Stattdessen fühle ich mich wundervoll. Meine Handflächen werden warm. Empfindungen in jedem Quadratmilimeter Haut entstehen. Auch die Füße kribbeln und fühlen sich lebendig an. Ich werde fröhlich. Glücklich.

Bis drei Uhr Nachts schlafe ich tief und fest, traumlos wie mir scheint. Als ich gegen drei Uhr Nachts erwache, bin ich klar im Kopf. Doch ich habe Angst: Mein Leben könnte völlig falsche Bahnen angenommen haben. Ich bin eine Loserin. Ich werde alles verlieren. Ist die ketogene Energie aus dem MCT Öl aufgebraucht? Ich brate frisches Teff-Fladenbrot mit Kokosöl. Unterzuckerung könnte vielleicht an meinem Zustand Schuld sein. Auf den fertigen Fladen gieße ich einen Schuss MCT Öl, gegen die Angst. So richtig funktioniert das aber nicht. Die Angst bleibt.

CBD Öl macht müde

Gegen sechs Uhr morgens kann ich wieder einschlafen. Ich erwache drei Stunden später. Das Katergefühl ist viel stärker als am Vortag. Ich komme kaum in die Gänge. Kaffee mit einem großen Schuss MCT Öl hilft ein wenig. Die Schlappheit will nicht weichen. Immer wieder nicke ich ein über dem Monitor.

Um die Mittagszeit ist die bleierne Müdigkeit immer noch nicht überstanden. Ich habe eine Idee: Vielleicht hilft CBD Öl? So wie Alkohol gegen Kater helfen soll? Ich nehme fünf Tropfen CBD Öl pur auf die Zunge. Hurra, das wirkt! Eine Viertelstunde nach der Einnahme werde ich unternehmungslustig. Der Tag wartet auf mich!

CBD Öl steigert die Kreativität

Ich wollte schon immer einen Artikel über Kälbchenleid durch Milchkonsum schreiben. Mein Kopf sprüht nur so vor Ideen. Schnell, schnell ans Bloggen, die kreative Phase muss ich nutzen. Ich schreibe und schreibe und schreibe.

Um zwei Uhr schwinge ich mich aufs Rad. In der letzten Zeit hatte ich dabei oft schmerzhaftes Ziehen im rechten Knie gespürt. Vermutlich Schleimbeutelentzündung, von exzessivem Radfahren im Großstadtdschungel. Heute sind keine Schmerzen da. Wo sind sie geblieben, die lästigen kleinen Nadelstiche?

Den ganzen Abend bin ich müde. Das Wochenende kommt. Ich fühle mich ängstlich, traurig, unsicher. Ich bin müde, müde, müde. Am Samstag wird geschlafen. Erst am Sonntag ohne CBD fühle ich mich wieder etwas munter.

CBD Öl hat großes Potenzial: Es fördert meine Geisteskräfte. Meine Nervenzellen kribbeln, der ganze Körper fühlt sich gut an. Berührung wird intensiver. Schmerzen vertreibt CBD Öl vollständig. Ich schreibe so flüssig als würde ich atmen, die Texte rasen aus meinen Fingern. Doch der Preis für diese überaus guten Seiten ist zu hoch. Albträume, bleierne Müdigkeit, Depressionen, Ängste? Das kann ich mir nicht erlauben.

Wie kann ich die guten Effekte erreichen, die störenden Nebenwirkungen jedoch vermeiden?

Ich vermute, die Nebenwirkungen liegen in mir selbst: Mangelnde Energieversorgung der Nervenzellen nach nervenstärkendem CBD Öl. Wenn ich die Energiemenge in meinen Zellen erhöhe – verschwinden dann die Nebenwirkungen?

Meine Mutter hat mir ihren Energiestoffwechsel vererbt. Mitochondrien gehen von den Müttern auf die Kinder über. Kann ich über eigene Selbsterfahrung Rückschlüsse ziehen über die Wirkung von CBD bei meiner Mutter?

CBD Öl bei ketogener Ernährung

Wenn meine Theorie der mangelnden Energieversorgung von Zellen nach CBD Einnahme bei mir stimmt, müsste ketogene Ernährung alle CBD Nebenwirkungen lindern. Ich stelle also meine Ernährung von Glukose auf Fett um. Nach drei Tagen in der Ketose der nächste Versuch: Sobald mein Körper ausreichend ATP aus Ketonkörpern produziert, gebe ich fünf Tropfen 10% CBD Öl mit Terpenen am Abend auf meine Zunge.

Es klappt! Keine unerwünschten Nebenwirkungen!

Weder verspüre ich Ängste noch Müdigkeit. Ich bin fröhlich, geradezu euphorisch. Selten hatte ich so große Lust auf meinen Freund. Alles in mir kribbelt angenehm. Auch meine Aufnahmefähigkeit nimmt zu. Erst gegen Mitternacht schlafe ich ein – dann aber auch richtig.

Am nächsten Morgen bin ich verkatert. Ein wenig übel ist mir, Brummschädel, auch viel zu müde bin ich. Es ist aber auch erst früh – halb sechs. Ich schlafe noch zwei Stunden. Nach dem Aufwachen bin ich unternehmungslustig und fit. Stundenlang sitze ich an meinem Blog. Ich arbeite konzentriert und ungestört.

CBD Öl verstärkt Gefühle

Leider gibt es seltsame Veränderungen in meinem Alltag. Mit CBD bin ich viel emotionaler als sonst. Ich sehe eine Doku im Fernsehen über Strandfüchse. Als ein Fuchsbaby stibt, rollen Tränen über meine Wangen. Was ist das??

Mit meinem Freund spreche ich nie über Gefühle. Plötzlich quassle ich wie ein Wasserfall. Beim romantischen Spaziergang im Sonnenuntergang plaudere ich ohne Punkt und Komma. Mein Freund fühlt sich gestresst. „Du bist verrückt“ brummt er.

Noch drei Tage später nach der CBD Einnahme fühle ich mich überdreht. Hyperaktiv. Um sechs Uhr morgens aufstehen, checken, machen, tun, schnellschnell!

Viel zu sentimental bin ich, kleine Tränchen kommen immer wieder. Wegen Erinnerungen an die Schulzeit, wegen einem unfreundlichen Autofahrer, wegen Nichtigkeiten. Glücklicherweise trocknen die Tränen schnell.

Hilft mir CBD, mein wahres Ich zu entdecken? Öffnet es mir den Zugang zu meinen Gefühlen? Macht es mich crazy? Oder vielleicht beides?

CBD Öl gegen Keratosen

Meine Mutter hat weiße Flecken auf der Nase: Keratosen, Vorstufen von weißem Hautkrebs. Bei der Mary Jane Konferenz habe ich gelernt, dass man mit CBD Öl weißen Hautkrebs heilen kann. Ich gebe meiner Mutter zweimal pro Tag einen Tropfen CBD Öl 10% von Austro Hemp auf die Nase.

Nach zwei Wochen haben sich die weißen Flecken sichtbar vergrößert. Sie haben erhabene Knubbel gebildet. Auf dem Nasenrücken entwickeln sich Krusten. Drei Wochen später fallen sie ab. Zurück bleibt glatte, rosige Haut.

Die Flecken auf den Nasenflügeln sind noch etwas mehr gewachsen. So sah das auch auf den Fotos des Selbsthilfeversuchs aus, der in einem Vortrag bei der Mary Jane Konferenz gezeigt worden war.

Ich ermahne meine Mutter, die Behandlung mit CBD Öl fortzusetzen. Alle Flecken sollen abgeheilt und die Keratose-Krusten abgefallen sein. Ob sie wohl daran denken wird?

CBD Öl oder CBD Kristalle?

Bisher habe ich nur CBD Öl von Austro Hemp mit Terpenen und einem kleinen Restgehalt THC probiert. Ich möchte testen, ob sich die CBD Wirkung isolieren lässt. Wenn ich die Terpene und THC weglasse – fallen dann die Nebenwirkungen milder aus?

CBD Kristalle enthalten im Gegensatz zu CBD Öl kaum Terpene. Sie fallen in die Kategorie „Isolat“ und somit unter das Arzneimittelgesetz. Der Verkauf von CBD Kristallen ist eine juristische Grauzone. Derzeit gibt es weder Dosieranleitungen noch Indikationen. Auch die „Novel Food“ Verordnung der EU erschwert den Erwerb von Kristallen. Doch mit etwas Recherche kann man sie nach wie vor im Internet bestellen.

Es gibt die CBD Kristalle in Pulverform. Sie sind sehr anwendungsfreundlich. Die Schokoladepralinen bei der Mary Jane Konferenz waren mit CBD Kristallen angereichert gewesen. Nicht zuletzt der strenge Geschmack von Terpenen in der Cannabisblüte ist ein Hindernis beim Einsatz von CBD full spectrum Extrakt in Lebensmitteln. CBD Kristalle sind sehr mild im Geschmack. Man kann damit Speisen anreichern ohne störende Aromen.

Terpene sollen sehr gesund sein – für unterschiedlichste Anwendungsgebiete. Ihre Wirkung ist noch lange nicht erforscht. Es gibt unfassbar viele verschiedene davon, einige Erklärungen finde ich im Internet. Doch Terpene kann  man auch ohne CBD zu sich nehmen. Durch einen Waldspaziergang beispielsweise. Möglicherweise bin ich auf einige von ihnen auch allergisch. Das verfälscht meine Beobachtungen. Mich interessiert CBD. Ich brauche also Kristalle ohne Terpene.

CBD Kristalle europaweit versenden

Bei der Mary Jane Konferenz freunde ich mich mit Sven Kallies an. Er betreibt einen Shop für CBD Produkte. THANKYOUJANE hat er ihn genannt, ich verstehe warum. „Kannst du mir Kristalle zum Testen schicken?“ Sven lässt sich nicht lange bitten. Als ich mit meiner Mutter in Spanien Urlaub mache erreicht mich ein kleines Paket aus Deutschland.

Sven hat drei verschiedene CBD Kristall-Sorten in unser Hotel geschickt. Alle drei Verpackungen sind geöffnet worden. Die Siegel der Kristall-Döschen sind aufgebrochen. Hat sich da etwa schon jemand bedient? Prüfte die spanische Zollbehörde den THC Gehalt der Döschen? Bekomme ich bald Besuch von der Policia Local?
Der Inhalt der Dosen scheint unversehrt zu sein. Probleme wegen des Pakets bekomme ich keine.

Bio CBD Kristalle von Medihemp mit 1% Terpenen sind bernsteinfarben. Sie sind weich und schmecken harzig-bitter. Ich finde den Geschmack sehr fein, würzig. Daran könnte ich mich gewöhnen, bin ich sicher. Leider stammt der Hersteller aus Österreich – hier ist der Verkauf von CBD Produkten aktuell etwas angespannt, wegen der eu-weiten Novel Food Verordnung. Die Kristalle wurden vorübergehend aus dem Programm genommen und sind nicht länger erhältlich.

Cannabidiol-Crystals von Harmony sind weiß, krümelig, auch leicht bitter und weitestgehend terpenfrei. Die CBD Kristalle von Enecta enthalten anscheinend auch 1% Terpene, sie schmecken aber nach fast gar nichts. Das Pulver ist fein wie Puderzucker.

CBD Kristalle portionieren

Die CBD Kristalldöschen sind winzig. Ein halbes bis ein Gramm CBD, das ist ein harmloses Häufchen Pulver. Wie soll ich das portionieren? Ich öffne ein fünfhundert Milligramm Döschen von Harmony. Der zarte, weisse Staub kommt ohne Messlöffel. Ich bin ratlos. In einer spanischen Apotheke frage ich um Hilfe. Ich zeige der netten Frau an der Theke den Kristallstaub. Wie dosiere ich das?

Die Apothekerin hebt mahnend den Finger. „Solo pocito pocito pocito!“ Eine Prise CBD soll ich unter die Zunge krümeln. Sublingual aufgenommen wirken CBD Kristalle am schnellsten. Alternativ rät sie zu einem Vaporisator. Dabei wird CBD gemischt mit einem „Liquid“, das durch elektrische Heizstäbe in Dampf verwandelt wird. Man inhaliert den Dampf. Mir sind diese Liquids unheimlich. Sie sollen schädlich sein. Lieber teste ich weiterhin die orale CBD Einnahme.

Gottseidank habe ich viele schlechte Filme gesehen: Koks portionieren mithilfe einer Kreditkarte – wie das geht, das haben wir doch alle im Fernsehen gelernt. Klappt das auch mit CBD Kristallen?

CBD Kristalle portionieren mit einer Kreditkarte?
CBD Kristalle sind pulverfein. Wie kann ich sie portionieren? Geht es mit einer Kreditkarte, wie in schlechten Filmen? Die reinweißen Kristalle von Harmony sind so schwer, dass die „Lines“ unregelmäßig werden.

Ich krümle die Kristalle aus der Harmony-Dose auf ein weißes Porzellantablett. Um die staubfeinen Portionen besser abteilen zu können gehe ich auf die Terrasse. Für diese fragile Arbeit brauche ich viel Licht. Es ist nicht ganz windstill in unserer Hotelanlage. Glücklicherweise sind die Kristalle recht schwer. Sie wehen nicht weg, und wenn, dann werden sie nur ein paar Zentimeter verschoben.

Tatsächlich lässt sich das Pulver mit der Kreditkarte ganz gut einteilen. Sorgfältig trenne ich die fünfhundert Milligramm aus dem Döschen in fünf Lines.

CBD Kristalle können peinlich sein

Hinter mir ertönen Pfiffe. Ich höre zischendes „Ts ts“. Oberhalb von unserer Terrasse ist ein öffentlicher Bereich. Ein Security-Guard beobachtet mich. NO NO NO ruft er streng und hebt mahnend den Zeigefinger.

„No drugs, no drugs!“ Der Guard deutet auf seine beiden Augen. „Children are watching“ brummt er streng. Ich winke ihn herunter. „Come!“ Der Guard grinst. „Ok!“ Zwei Minuten später klopft es an der Türe. Erwartungsvoll schaut der Guard auf mein Tablett. Ich zeige ihm das CBD Döschen. Er macht ein langes Gesicht. „No Cocain?“ No, no, CBD! Ich muss lachen. Ich mache meinen Finger nass, tauche ihn in die Kristalle und lecke ein kleines Portiönchen ab. „Wanna try?“ Der Guard will nicht. Auf einen Plausch und ein Glas Rotwein bleibt er aber gern.

CBD Kristalle machen sexy

Unser Securitymann ist mir noch nie aufgefallen. Er spricht fast kein Englisch und ich kaum Spanisch. Wir verstehen uns trotzdem. Langsam kickt das CBD. So ein schicker Typ. Er wird immer attraktiver. Auch ich selbst fühle mich zunehmend sexy. Wir lachen uns halb kaputt. Er bittet mich um ein Date. Soll ich? Lieber nicht, er hat Handschellen dabei. Am Ende führt er mich noch ab.

Normalerweise nervt mich die Musik vom Pool. Heute finde ich sie toll. Auf der Terrasse tanze ich zu Wasserball-Mucke. Mir wird ein bisschen schwindelig. CBD kann den Blutdruck senken, lerne ich online. Doch das Gefühl vergeht schnell.

Ich fahre in die Stadt.

Autofahren ist kein Problem. Ich bin gut gelaunt, vermisse meinen Freund. Sooo verliebt bin ich in ihn! Und dieser schicke Souvenirverkäufer, schicker Typ! Dort drüben, ein spanischer Surferboy, schick, schick. Ich schwebe durch die Straßen. Am liebsten würde ich Luftküsse verteilen.

Zum Glück ist schon nach zwei Stunden die Wirkung verflogen. Ich spüre nichts mehr. Gar nichts. Keine Sexyness, kein Stress, keine Ängste, kein Glück, keine Musik … die Männer um mich herum sind uninteressant wie immer. Meine CBD Kristall Portion war recht klein.

CBD triggert Suizidgedanken

Noch einmal tauche ich meinen feuchten Finger in die CBD Kristalle. Diesmal nehme ich etwas mehr. Das geht völlig daneben. Hier, im Urlaub, ernähre ich mich nicht ketogen. Ich bin auf Glukose. Ketose im Urlaub, Spanien ohne Eis und Mangos – das wäre Folter. Ich habe süßes Sorbet genossen vor dem CBD Test. Dabei vertrage ich Zucker nur schlecht. Eine Kugel Eis macht mir aber normalerweise nichts aus.

Ein Tsunami an seelischem Schmerz überflutet mich. Unerträglich kommt mir das vor. Sterben wäre schön. Es würde mich sowieso niemand vermissen, denke ich hohl. Ach du Schreck. Das war wohl zu viel des Guten. CBD scheint negative Auswirkungen von Fruktose auf meine Nerven zu potenzieren. Ich nehme ein paar große Schlucke MCT Öl als Gegenmittel. Das hilft einigermaßen. Nach einer halben Stunde sind die emotionalen Klopper weitestgehend abgeklungen.

Wirken die terpenfreien CBD Kristalle auf meine Psyche? Sind die Terpene als Auslöser verantwortlich? Ist CBD selbst vielleicht unschuldig an meinen emotionalen Einbrüchen? Was verursacht CBD in meinem Körper, um solche traurigen Gedanken auszulösen? Geht es hier um eine Wechselwirkung von CBD mit Fruktose?

CBD und Antibiotika

Meine Mutter hat starke Zahnschmerzen. Ausgerechnet im Urlaub! Der deutsche Zahnarzt im Nachbardorf verschreibt Penicillin. Die vereiterte Wurzel soll gerettet werden. Wir warten mit CBD Tests gegen Schmerzen im Knie, denn wir kennen die Wechselwirkungen von CBD mit Antibiotika nicht.

Auch nach drei Tagen sind die Schmerzen im Kiefer meiner Mutter nicht abgeklungen. Das Penicillin scheint nicht zu wirken. Hat meine Mutter antibiotikaresistente Keime erwischt? Sie hüstelt immer wieder in der Nacht. Hoffentlich bekommt sie keine Lungenentzündung. Ich recherchiere im Netz zu antibakteriellen Effekten von CBD. Tatsächlich gibt es Studien dazu. CBD kann die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika aufheben, lerne ich. Geht das auch bei meiner Ma?

Ich gebe meiner Mutter zur Antibiotika-Einnahme CBD Kristalle in Olivenöl, aufgemischt in einem Gläschen Pfirsichsaft. Die Kreditkarten-Dosis pro Portion beträgt ungefähr 30 Milligramm CBD. Zwei Portionen am Tag bekommt meine Mutter, auch gegen die Zahnschmerzen. Drei Tage später sind die Schmerzen im Kiefer vollständig abgeklungen. Auch das Hüsteln in der Nacht ist schon viel besser. Es hat sich ein Eiterherd um den Zahn gebildet. Wir fahren noch einmal zum Zahnarzt. Er behandelt die Wunde und erklärt beruhigend, dass alles gut abheilt.

Hat CBD die Wirkung der Antibiotika gerettet? Jedenfalls hat CBD die Schmerzen meiner Mutter erleichtert, soviel ist sicher.

MCT Öl konnte ich meiner Mutter während der Antibiotika-Einnahme nicht geben, denn MCT Öl wirkt fungizid. Penicillin ist ein Pilz. MCT Öl kann Penicillin stören. Bekommt meine Mutter von CBD ohne MCT Depressionen? Nein, bei ihr gibt es keine traurigen Gedanken. Viele verrückte Träume jedoch. Von einer Arbeitskollegin hat sie in der Nacht fantasiert, erzählt sie amüsiert.

Ich möchte zu gerne wissen, welche biochemischen Prozesse durch CBD angestoßen werden, die derart starke neurologische Auswirkungen haben.

CBD macht schwerhörig

Schmerzfrei war meine Mutter während der CBD Einnahme. Doch gleichzeitig auch hochtonfrei. Ihr Gehör hat merklich nachgelassen durch mein CBD Gemisch. „Sprich deutlich“ ermahnt sie mich immer wieder. „Du nuschelst“ tadelt sie angestrengt, als ich mit ihr einen Ausflug plane. Spreche ich etwa anders als sonst? Keineswegs. Ich spreche so laut wie immer. Doch meine Mutter scheint nicht mehr richtig hinhören zu können.

Kann CBD das Gehör beeinträchtigen? Ein paar Tage lang muss ich brüllen, um mich bei meiner Mutter zuverlässig verständlich zu machen. Jedenfalls ist der Effekt reversibel. Einige Tage nach dem Ende der CBD Einnahme hat sich ihr Gehör wieder auf einen altersgerecht normalen Level eingependelt.

CBD bei Autismus

Mein Freund ist kein Autist. Ganz und gar nicht. Er ist ein unglaublich süßer, typischer Mann. Supergut in Mathe, organisiert wie ein Kalender. Er tanzt nicht gern, stattdessen liebt er Sport mit strengen Regeln. Fußball zum Beispiel. Sprachlich ist er nicht begabt, dafür löst er technische Probleme in no time. Vielleicht würde man ihm ein klitzekleichtes Asperger Syndrom unterstellen, würde man danach suchen.

Als ich nach dem Urlaub nach Hause komme ist er wunderbar wie immer. Ein Fläschchen Wein wartet schon auf mich. Ich mache Fruchtsalat aus mitgebrachten Mangos. Heimlich mische ich eine kleine Menge CBD Kristalle hinein, ungefähr zehn Milligramm. Neugierig beobachte ich, ob der Salat bei meinem Freund etwas auslöst.

Etwa eine Viertelstunde später wird er unruhig. Nicht schlecht unruhig, nur ein bisschen hibbelig. Er wirkt aufgeregt. Seine Laune wird brummig. Ich möchte Musik einschalten, er sagt nein. Keine Musik. Bald geht er ins Bett. Er wirkt sehr müde. Am nächsten Morgen frage ich ihn, ob er schlecht geträumt hat. Hat er nicht. Er hat tief geschlafen. Gegen Nachmittag taut er auf wie ein Eiszapfen im Sonnenlicht. Er ist viel emotionaler als sonst. Fröhlich ist er, witzig, super sexy. Den ganzen Abend lang schauen wir Musikvideos. Wir lachen viel mehr als sonst.

Ich gestehe meinem Freund die CBD Portion im Fruchtsalat vom Vortag. Er trägt es mit Fassung. Beim Joggen am Morgen waren ihm düstere Gedanken gekommen, erzählt er. Na bitte! CBD löst etwas aus in ihm. „Hey, es wirkt!“ grinst mein Freund sarkastisch.

Kann CBD seine emotionalen Zentren dauerhaft antriggern? Schon öfter haben wir darüber gesprochen. Mein Freund fühlt sich unterlegen in der Arbeitswelt, weil er sich nicht „gut verkaufen“ kann. Für beste Selbstvermarktung braucht man aber Intuition und rasches Einfühlungsvermögen für sein Gegenüber. Ich biete meinem Freund an, CBD Kristalle für ihn individuell zu mischen. Er lehnt dankend ab. Er fühlt sich nicht krank. Es gibt nichts, was er gerne an sich kurieren möchte. Es ist die Gesellschaft, die kaputt ist, findet er. Dafür liebe ich ihn auch. Keine CBD Tests mehr für ihn.

CBD bei Zahnschmerzen

Nach einem Zahnarztbesuch brüllt mein Backenzahn vor Schmerz. Die Wurzel ist gezogen worden. Die Wirkung der Spritze lässt nach. Kein Schmerzmittel hilft. Weder Ibuprofen 600 noch Diclofenac 200. Novalgin lässt mich im Stich. Noch nicht einmal ein geklautes Tablettchen Oxycodon, ein Opioid, von meiner Mutter lindert die Schmerzen. Am Abend halte ich es nicht mehr aus.

Ich gebe CBD eine Chance als Schmerzmittel. Um 18:00 Uhr nehme ich einen Milliliter selbst gemischtes CBD Öl ohne Terpene zu mir. Ich lasse dafür in einer Apotheke hundert Milligramm Kristalle von Harmony abwiegen. Diese verschüttle ich mit hundert Milliliter MCT Öl. Ein Milliliter entspricht je einem Milligramm CBD.
Jede halbe Stunde ergänze ich die Dosis durch einen weiteren Milliliter. Um 19:45, nach ca. vier Milligramm CBD, spüre ich eine deutliche Linderung der Zahnschmerzen.
Um 21:15, nach sieben Milligramm, bin ich beinahe schmerzfrei. Der Zahn puckert nur noch. Ich gehe hoch auf neun Milligramm, damit ich gut schlafen kann. Um 22:00 lösche ich das Licht. Sofort schlafe ich ein.

Ich schlummere super in dieser Nacht. Üblicherweise wache ich zwei bis dreimal auf. Diesmal nicht. Gegen sieben Uhr morgens stehe ich auf, fit wie ein Turnschuh. Wilde Träume hatte ich gehabt, an den Inhalt kann ich mich nicht mehr erinnern.
Keine Zahnschmerzen. Auch nicht nach dem Frühstück! Der Schmerz ist weg, der Zahn ist ruhig – alles bestens.

Die schmerzlindernde Wirkung hält an bis 14:00 Uhr. Dann geht es wieder los. Heute ist Samstag. Der Zahnarzt ist nicht da. Was tun? Erneut nehme ich CBD MCT Öl Gemisch ein, einen Milliliter jede halbe Stunde. Leichte Schmerzen bleiben. Immer mehr CBD schlucke ich. Die Schmerzen verschwinden nicht. Was ist los? Reicht die Dosis nicht? Ich erhöhe im Halbstundentakt. Diesmal nicht mehr um einen Milliliter, sondern gleich um vier. Um 20:30 spüre ich immer noch klopfende Zahnschmerzen. Bis 22:00 Uhr Abends komme ich auf vierzig Milligramm CBD. Die Zahnschmerzen sind erträglich. Quälende Sorgen packen mich psychisch. Ich bekomme Angst. Extra MCT Öl Einnahme lindert aufkeimende Panik.

Bis Mitternacht erhöhe ich die Halbstundendosen nun um 10 Milligramm pro Einnahme. Ich fühle mich sexy und habe schmutzige Fantasien. Der Zahnschmerz bleibt. Nur mehr leicht ist er, aber doch deutlich klopfend.

Gegen ein Uhr Nachts wird mir ganz warm. Ich schwitze. Bekomme ich gerade Fieber vom vereiterten Zahn oder kommt das vom CBD? Rund 80 Milligramm CBD habe ich bisher eingenommen. Ich fühle mich schmerzfrei und schlafe ein.

Leider wache ich um halb fünf Uhr morgens schon wieder auf. Ich habe drückende Schmerzen im Kiefer. Vom fertig gemischten CBD Öl ist nicht mehr viel übrig. Ich trinke das Gläschen aus. Ängstlich fühle ich mich, und grüblerisch. Wut und Traurigkeit überkommen mich, am liebsten möchte ich weinen. Warum lindert das CBD die Schmerzen nicht mehr?

Eine Stunde später halte ich den Zahnschmerz kaum noch aus. Im CBD Döschen von Harmony sind noch ein paar Staubkrümel. Ich lecke das Döschen aus. Wirk doch endlich, scheiss CBD!

Um sechs Uhr früh ist mir alles egal. Die Zahnschmerzen sind so schrecklich geworden, ich will nur noch meinen Kiefer betäuben. Mir ist egal, wie hoch die nötige Dosis sein mag. Das Harmony Döschen CBD Kristalle ist leer. Ich greife zum MediHemp CBD mit bio Terpenen. Ein kleines Löffelchen Kristalle krümle ich direkt unter die Zunge, geschätzt 50 Milligramm CBD. Ich lasse die Kristalle langsam zergehen im Mund. Sie schmecken lecker, weich und würzig. Wirken sie auch? Die Zahnschmerzen lassen etwas nach. Meine Haut im Gesicht brennt. Ein lautes Piepen klingt im Ohr. Tinnitus? Vom vereiterten Zahn oder vom CBD? Sind es die Terpene, die sich hier bemerkbar machen? Allergische Reaktionen des Körpers können Glutamat-Ausschüttungen triggern, das erzeugt Tinnitus. Meine Zunge juckt, das lässt auf eine Terpen-Allergie schließen. Egal. Der Tinnitus wird wieder vergehen. Hauptsache, die Zahnschmerzen sind besser.

Mein Sonntag Vormittag wird zur Reise in die Vergangenheit. Ich hänge alten Erinnerungen nach. Sentimental werde ich. Die Schulzeit drängt sich in mein Bewusstsein. War ich damals wirklich so unglücklich? Ich schwitze stark. Noch mehr MCT Öl hilft gegen Traurigkeit, doch langsam rebelliert mein Magen gegen das viele Öl. Ich bekomme ziehende Schmerzen im Bauch.

Wann immer sich die Zahnschmerzen melden, gebe ich ein kleines Messlöffelchen goldbraune Kristalle unter die Zunge. Ich lutsche sie, bis sich die Harzkrümel auflösen im Mund. Schon fünf Minuten nach einer Einnahme spüre ich, dass die Schmerzen im Kiefer etwas besser werden. Ihre volle Wirkung entfalten die Kristalle zumeist eine halbe Stunde später. Das sind unfassbare Mengen CBD, die ich da einnehme an diesem Sonntag. Fünfhundet Milligramm habe ich geschätzt schon gelutscht. Im Vergleich zum Vortag lassen sich die Zahnschmerzen jedoch nie ganz lindern. Was ist los? Wirkt MediHemp CBD schwächer als die Harmony Kristalle?

Gegen sieben Uhr Abends werden die Zahnschmerzen wieder so stark, dass ich ein weiteres Löffelchen CBD unter die Zunge kippe. Scheiss Zahn, AUA! Die Backe wird dick. Sogar die Unterlippe schwillt an. Soll ich in die Klinik fahren?

Ich habe noch Novalgin Tropfen zu Hause. Kann man Novalgin mit CBD kombinieren? Egal, probieren. Vierzig Tropfen Novalgin nehme ich zusammen mit einem Löffelchen CBD Kristalle. GERETTET. Novalgin und CBD, das ist ein Traumpaar. Die Schmerzen klingen vollständig ab. Ich schlafe ein. Habe fröhlich-schmutzige Träume, während meine Backe immer dicker wird.

Es ist Montag früh. Gegen sechs Uhr wache ich auf. In meinen Ohren pfeift es laut. Die Wange ist dick, meine Lippe taub. Schmerzen habe ich keine. Eine Stunde später spüre ich wieder leichte Nadelstiche im Zahn. Erneut kombiniere ich 40 Tropfen Novalgin mit einem Löffelchen MediHemp CBD. Aufkeimende Ängste und Traurigkeit spüle ich mit einer Tasse Bulletproof Coffee fort. Überhaupt keine Schmerzen habe ich, weder körperlich noch psychisch. Ich werde wunderbar fröhlich.

Ich gehe zum Zahnarzt. Freundlich rufe ich „Guten Morgen!“ ins Sprechzimmer. „Geht es Ihnen gut?“ Die Zahnarzthelferin ist erleichtert. Ich zeige ihr meine dicke, wenngleich schmerzfreie Backe. Der Zahnarzt nimmt mich sofort dran. Er öffnet die Zahnfüllung. Ohne Betäubungsspritze holt er dicke Eitertropfen aus dem Zahn. Es tut kaum weh. „Sie Ärmste“, bemitleidet er mich. Ein Eiterherd ist durch die Knochenhaut im Kiefer gedrungen. „Das ist der schlimmste Schmerz, den es gibt.“ Wie ich das nur aushalte, wundert er sich.

Gegen solche eitrige Entzündungen im Kiefer hilft ein Schmerzmittel nicht mehr. Der Zahnarzt ist sich völlig sicher. Er hat vier Jahre lang in der Schmerz-Ambulanz von einer Zahnklinik gearbeitet. Da wirkt nichts, ausser den Eiter herauszuholen. Streng ermahnt er mich, keine Experimente mit starken Schmerzmitteln zu machen. Davon hätten andere Menschen schon einen Herzinfarkt erlitten. Ich erzähle ihm von meiner CBD-Kombination mit einer üblichen Dosis Schmerztropfen. Er macht ein erstauntes Gesicht. „Vielleicht sollte ich das meinen Patienten empfehlen“ überlegt er.

CBD bei Allergien

Jedes Jahr im Frühjahr das gleiche Elend: Die Bäume blühen. Ich leide an Triefnase, Schmerzen in den Atemwegen. Ich bin müde und wenig leistungsfähig. Meine Augen sind karnickelrot, die Lider jucken und brennen. Um die Symptome gering zu halten verzichte ich während der Pollenzeit auf histaminstarke Lebensmittel. Kein Wein, kein Bier, keine Wurst, kein Käse, nur frisch gekochtes Essen. Weitestgehend ernähre ich mich von veganer Rohkost. Glauben Sie mir, das hilft! Doch es ist anstrengend.

Die Birke blüht vor meinem Fenster. Ich bin allergisch gegen ihre Pollen. Kann CBD gegen die Beschwerden helfen, vielleicht sogar die Allergie heilen?

Kann mir CBD gegen meine allergischen Beschwerden helfen? Und wenn ja, wie – und wie nachhaltig?

CBD wirkt entzündungshemmend und beruhigt das Immunsystem, lerne ich von Dr. Google. Können Allergien auf Frühblüher mit CBD in Schach gehalten werden?

Als die Birke loslegt probiere ich 18%iges CBD Öl von Austro Hemp. Ich gebe einen Tropfen direkt auf die Zunge, ungefähr sechs Milligramm CBD. Nach einer halben Stunde lassen die allergischen Beschwerden nach. Leider bekomme ich depressive Gedanken. Ich mache ein Mittagsschläfchen. Deutlich verstärkt das CBD Öl meine Traumaktivität, in unangenehmer Weise. Benommen erwache ich. Die allergischen Beschwerden sind weg. Psychisch fühle ich mich schlapp.

Auch meine Mutter reagiert auf Frühblüher. Ihre Augen sind rot, die Lider geschwollen. Auch sie bekommt einen Tropfen Austro Hemp CBD Öl 18%. Ihre allergischen Beschwerden klingen nach einer Stunde restlos ab. Doch sie wirkt entrückt – als wäre sie in Gedanken ganz woanders. Ihre Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Erst Stunden später scheint sie wieder konzentriert und lebendig zu sein.

Die allergischen Beschwerden kehren nach etwa acht Stunden zurück. Unsere gute Laune ebenso. Ich habe einen Verdacht: Senkt CBD den Histaminspiegel? Ist die histaminhemmende Wirkung von CBD so stark, dass sich schon nach einem Tropfen CBD Öl 18% leichte neurologische Störungen einstellen?

Histamin ist ein lebenswichtiger Neurotransmitter. Ein Mangel an Histamin kann schwere Psychosen auslösen, bis zu Schizophrenie. Ist CBD als Histaminblocker etwa die Ursache für die Linderung von allergischen Beschwerden und gleichzeitig von Ängsten und Gedächtnisschwäche?

CBD als Antiallergikum?

Anstelle von einem Antihistaminikum aus der Apotheke will ich gegen meine Allergie gerne CBD testen. Die Menge will ich in kleinen Schritten dosieren können. Ich probiere bio CBD Kristalle von Medihemp. Das Döschen enthält tausend Milligramm, 99% CBD wird garantiert. Ich gehe in eine Apotheke. „Können Sie mir hundert Milligramm abwiegen?“

Sorgfältig messe ich hundert Milliliter MCT Öl ab. In einem desinfizierten Sahnegläschen mische ich MCT Öl mit CBD Kristallen. Zehn Minuten lang schwenke und rühre ich, bis sich alle Kristalle gelöst haben. Mithilfe von einem Messlöffel kann ich präzise das selbst gemischte hellbraune CBD Öl dosieren. Ein Milliliter Öl entspricht einem Milligramm bio CBD mit wenig Terpenen.

Tag 1: An die erste Einnahme taste ich mich langsam heran: Ich probiere ein Milligramm CBD. Nach einer halben Stunde glaube ich eine kleine Erleichterung der allergischen Beschwerden zu spüren. Ich nehme noch ein Milligramm. Insgesamt komme ich innerhalb von drei Stunden auf sechs Milligramm. Die allergischen Symptome werden deutlich gelindert. Mehr CBD möchte ich aber nicht nehmen an diesem ersten Tag. Lieber langsam einschleichen, beschließe ich. Ich ergänze die Einnahme mit einem Löffel MCT Öl.

Tag 2: Geschlafen habe ich tief und traumlos. Am Morgen fühle ich mich selbstbewusst und fit. Die allergischen Beschwerden hingegen sind quälend – eine Birke blüht direkt vor meinem Schlafzimmer. Die Augen tränen, alles juckt. Die Nasennebenhöhlen schmerzen. Ich habe keine Kraft für langsame CBD Einnahme. Stattdessen behelfe ich mir mit einer Tablette Loratadin, ein rezeptfreies Antihistaminikum aus der Apotheke. Zusätzlich sprühe ich cortisonhältiges Nasenspray in meine Nebenhöhlen, denn diese brennen furchtbar. 
Den ganzen Tag arbeite ich selbstbewusst und fokussiert.
Am Abend nehme ich einen Messlöffel selbst gemischtes CBD Öl zu mir. Plötzlich werde ich unfassbar müde. Ich fühle mich, als wäre ich betäubt. Gibt es CBD Wechselwirkungen mit dem Antihistaminikum? Das Ölgläschen fällt mir aus der Hand. Ich kippe ins Bett, Sekunden später schlafe ich tief.
In dieser Nacht träume ich von einer Reise nach Mexiko – von unglaublichen Geschehnissen auf staubigen Straßen in Poncho und Sandalen. Ich war noch nie in Mexiko.

Tag 3: Gut gelaunt wache ich auf. Etwas benommen fühle ich mich. Allergische Beschwerden habe ich keine.
Auf dem Boden hat sich eine Ölpfütze verteilt. Das selbst gemischte CBD Öl ist ausgelaufen. Erneut lasse ich hundert Milligramm CBD Kristalle in der Apotheke abwiegen.
Heute habe ich überhaupt keine allergischen Symptome. Ich verzichte ich auf die Einnahme von jeglicher antiallergischen Medizin.
Was wirkt hier? CBD, Antihistaminikum vom Vortag, Cortison, MCT Öl, vegane Rohkost – oder alles zusammen?
Ich muss Pharmazeutika weglassen, verstehe ich. Gegen die Allergie muss ich mich beschränken auf CBD, MCT und die vegane Rohkost, damit ich die Wirkung von CBD isolieren kann.

Tagsüber ernähre ich mich von Avocados, Paprikaschoten, Bananen und frisch gebackenem Hirsebrot. Dazu MCT Öl satt. Den ganzen Tag habe ich keine allergischen Beschwerden. Erst gegen Abend jucken meine Augen leicht. Ich nehme zehn Milliliter CBD Öl zu mir. die Beschwerden klingen ab. In dieser Nacht schlafe ich bestens, mit lustigen Träumen.

Tag 4: Kaum allergische Beschwerden am Morgen. Auch keine Ängste, keine Benommenheit, keine Schmerzen, nichts. Ich frühstücke frische Bananen mit Bulletproof Coffee. Auf die Einnahme von Medizin verzichte ich.

Ich wundere mich, dass die CBD Einnahme vom Vortrag keinerlei Nebenwirkungen verursachte, abgesehen von bunten Träumen der Nacht. Keine Ängste? Keine Müdigkeit? Wie kann das sein?

Gewöhnt sich mein Körper langsam an das CBD? Bleiben die bekannten Nebenwirkungen aus wegen der weitestgehend reinen Kristalle? Ist die individuelle Dosis ausschlaggebend? Ist das MCT Öl die Rettung? Oder … hängt es etwa mit der veganen Rohkost zusammen? Gibt es Wechselwirkungen von CBD mit Nahrungsmitteln?

Allerbeste antiallergische Wirkung kann sich entfalten im Zusammenspiel von CBD mit einem leichten Antihistaminikum, stelle ich fest. Nehme ich eine Tablette Loratidin pro Tag ein und ergänze ich mit zehn bis zwanzig Milligramm CBD Kristallen oral pro Tag, so reduzieren sich die Frühblüher-Allergie-Symptome auf Null.

Tag 5: Ich mache den Härtetest: Köstlicher, zwei Jahre lang gereifter Alpenkäse wird zur Mutprobe. Sobald ich histaminhältige Lebensmittel verzehre, verstärken sich meine allergischen Beschwerden. So auch diesmal. Eine halbe Stunde nach dem Käsegenuss sind meine Augen rot wie eine Ampel. Ich niese, hüstle, die Nase juckt.

Zuerst nehme ich 50 mg CBD Kristalle von MediHemp oral zu mir. Die Beschwerden lassen nach, klingen jedoch nicht vollständig ab. Zwölf Stunden und ein Stück Käse später nehme ich eine Tablette Loratadin. Auch jetzt sind die Beschwerden noch deutlich spürbar. Ich niese in die Atmosphäre, viermal, fünfmal hintereinander. Wie sieht es aus, wenn ich 50 Milligramm CBD Kristalle zusätzlich lutsche? Bestens! Dann habe ich keine allergischen Symptome mehr. Nur müde werde ich. Sehr müde. Schlafen oder spazieren gehen? Lieber hinaus, an die frische Luft. Die Allergene können mir jetzt ja nichts mehr anhaben.

Tag 6: Ein Vaporisator soll mir bei der CBD Dosierung helfen. Ich nehme keine Kristalle oral mehr ein, sondern schmelze sie in einem handlichen Vapo-Pen. Der weiße CBD Dampf wird über die Lunge inhaliert. Schon wenige Züge CBD Dampf (ich verwende Kristalle von Enecta) lindern leichte allergische Beschwerden. Nebenwirkungen vom CBD habe ich kaum. Ich hüstle manchmal trocken. Kommt das von der Allergie oder vom Inhalat? Wenn ich mehr als fünf Züge hintereinander nehme, wird mir ein bisschen schwindelig. Wahrscheinlich sinkt mein Blutdruck ab.

Tag 7: Seit zwei Tagen habe ich keine Medikamente gegen die Allergie eingenommen. Wirkt CBD auch pur gegen allergische Beschwerden? Ich glaube ja. Wann immer ich juckende Lider spüre, Schmerzen in der Nase oder rasselnden Atem, nehme ich ein paar Züge aus dem Pen. Auch in der Nacht. Die Beschwerden klingen nach fünf bis zehn Minuten ab. Allerdings spüre ich eine deutlich verstärkte Traumaktivität in der Nacht. Am Morgen des achten Tages fühle ich mich verkatert.

Tag 8: Den Vaporizer trage ich in der Handtasche bei mir. Die allergischen Beschwerden melden sich immer wieder. Etwa einmal pro Stunde mache ich ein paar schnelle Züge CBD Dampf. Allergische Beschwerden gehen davon weg. Ein bisschen schlecht wird mir aber. Der Dampf schmeckt auch nicht sehr gut. Die Kristalle von Enecta schmecken nach gar nichts, wenn ich sie auf der Zunge zergehen lasse. Als Dampf erinnern sie mich geschmacklich leider ein bisschen an alte Chamipgnons. Meine Bronchien reagieren gereizt. Immer wieder hüstle ich trocken. Kommt das von der Allergie oder vom CBD Dampf?

Tag 9: In der Nacht schlafe ich unruhig. Immer wieder wache ich auf, mit trockenem Husten. Auch allergische Symptome habe ich – die Lider jucken, die Nase brennt. Um zu testen, ob dieser Husten vom CBD Dampf oder von den Allergenen kommt, nehme ich eine Tablette Loratidin. Zehn Minuten später ist der Husten abgeklungen. Leichte allergische Beschwerden hingegen bleiben. CBD Inhalat dürfte also unschuldig sein an meinem Husten. Er wird wohl von den Baumpollen verursacht.
Auch nach einer Stunde wirkt das Antihistaminikum nicht vollständig. Meine Lider jucken immer noch. Ich nehme ein paar Züge CBD Dampf. Die allergischen Beschwerden klingen restlos ab. Ich schlafe traumlos. Am frühen Morgen bin ich sehr müde, wie betäubt. Ich schlafe weiter bis neun Uhr. Es fällt mir schwer, aus dem Bett zu kommen. Erst nach zwei Tassen Kaffee fühle ich mich fit. Allerdings wird mir davon schlecht. Schlecht von Kaffee? Bei mir alter Kaffeetante?? Verstärkt das CBD etwa auch die Wirkung von Kaffee?

Tag 10 – 15: Es regnet. Die Baumblütenpollen liegen fest gebunden im Matsch. Es geht mir besser, auch ohne Medikamente. Hin und wieder mache ich ein paar Züge CBD Dampf nach Bedarf. Sehr leichte allergische Beschwerden klingen damit restlos ab.

Tag 15 – 20: Ob oral eingenommen oder inhaliert: CBD lindert allergische Reaktionen auf die nun stark erblühte Birke ohne Nebenwirkungen. Mein Körper hat sich daran gewöhnt. Nur manchmal fühle ich leichten Schwindel nach intensiver Inhalation.

Tag 20 – 30: Inhaliertes CBD löst immer stärkeren Husten aus bei mir. Es schmerzt sogar beim Einatmen. Liegt es an den Terpenen? Ist das eine allergische Reaktion auf CBD Dampf? Mit Antihistaminika klingt der Husten ab. Ohne Inhalation, bei sublingualer Einnahme der CBD Kristalle, habe ich keinen Husten. Ich verzichte ab sofort auf den Vaporisator und krümle CBD Kristalle nur noch unter die Zunge. Die Wirkung ist nun schwächer als durch Inhalation. Leider steht die Birke noch in voller Blüte. Ich brauche Medizin gegen die Allergie. Erst die Kombination aus Antihistaminika, Cortison-Spray und CBD kann meine Beschwerden vollständig lindern.

Tag 31: Ich habe ein großes Stück Camembert gegessen. Meine Histaminspiegel gehen durch die Decke – die allergischen Beschwerden sind kaum auszuhalten. Ich huste die ganze Zeit, der Auswurf schmeckt nach Blut. Was tun? CBD Kristalle unter der Zunge lindern die Beschwerden ein wenig, doch ohne zwei (!) Tabletten Loratadin bekomme ich das Histamin nicht weg. Der Husten ist so quälend, dass ich mir sogar Cortison-Nasenspray in den Rachen spritze, in der Hoffnung, das möge den Hustenreiz lindern. Leider vergeblich. Ich brauche viele CBD Kristalle an diesem Tag. Ungefähr fünfmal lecke ich eine feuchte Fingerspitze Kristalle ab. Langsam klingen die Beschwerden ab. Ganz lindern lassen sie sich jedoch nicht. Erst nach einem Tag wird es besser. Nie wieder Käse, wenn die Birke pollt!

Tag 32-35: Es ist wunderschönes Frühlingswetter. Die Birke legt sich nun richtig ins Zeug. Alle Blüten vor meinem Fenster sind mit dicken, gelben Pollen überzeugen. Die Birken in der Nachbarschaft geben auch Zunder. Mein Immunsystem dreht durch. Ich bekomme grauenvollen Husten. Meine Augen sind granatapfelrot. Antihistaminika bringen mich einmal mehr auf ein erträgliches Level herunter. Ich probiere alles. CBD Kristalle satt, vegane Rohkost, Kokosöl, Antioxidantien. Alles hilft ein bisschen, aber nichts so richtig. Nach vier Tagen bin ich ausgelaugt. Ich habe in den vergangenen Nächten kaum geschlafen, ständig weckte mich der grauenvolle Keuchhusten auf. Es ist Freitag, ich gebe den Versuch auf, die Allergie mit rezeptfreien Helfern in den Griff zu bekommen. Die Birke soll am Wochenende noch einmal richtig stauben. Ich brauche Hilfe.

Mein Hausarzt gibt mir eine Spritze mit Quitten-Extrakt. Manchen Menschen hilft er gut, meint er. Bei mir klappt das nicht. Bitte, bitte Chemie! Ich flehe meinen Hausarzt um ein Cortison-Medikament an. Er hat Mitleid mit mir Häufchen Elend und verschreibt es mir. Ich nehme 20mg Prednisolon. Fünf Stunden später sind die Symptome viel besser. Eine wunderbare Notlösung, bis die Birke verblüht ist. Kann man CBD mit Prednisolon kombinieren? Gibt es Wechselwirkungen? Ich probiere.

Tag 36-40: Prednisolon alleine lindert meine allergischen Beschwerden zu 90%. Ein kleiner Husten bleibt. Ich brauche viel Cortison. Die Maximaldosis ist angebracht. In Kombination mit einem Lorano Antihistaminikum kann ich die Dosis etwas reduzieren. Ich fühle mich am Morgen des vierten Tages müde und depressiv. Wie wirkt die Kombination mit CBD? Am vierten Vormittag der Cortison-Einnahme nehme ich CBD Kristalle ein. Tatgsächlich fühle ich mich munterer und energiegeladen, nachdem ich sublingual eine Fingerspitze CBD Kristalle gelutscht habe. Die allergischen Beschwerden lassen nach, nur noch wenig Schleim findet sich in meinen Bronchien.

Tag 41-42: Deutlich haben sich meine Symptome gebessert. Die Kombination von Prednisolon mit CBD wirkt sehr fein. CBD lindert die Schmerzen in Hals und Rachen und entspannt die Psyche. Prednisolon mildert gleichzeitig die allergischen Reizzustände ab und beruhigt das Herz. Nur noch zeitweise auftretender, bellender Reizhusten ist anstrengend. Anflüge von depressiven Verstimmungen oder Grübeleien behandle ich mit MCT Öl und NADH Lutschtabletten. Es geht mir gut.

Tag 43: Das Prednisolon ist aufgebraucht. Ich habe sehr viel verwendet – die Höchstdosis. Mein Husten klingt leider nicht mehr gut ab, auch nicht nach einer Einmaldosis Prednisolon von 80mg. Ich rufe meinen Arzt an, ob er mir mehr Prednisolon verschreiben kann. Er ist entsetzt. Ich habe viel zu viel davon eingenommen, glaubt er und gibt mir einen Akuttermin. Irgendwie fühle ich mich ja auch ein bisschen komisch. Überdreht, weggetreten, als wäre die Welt eine andere geworden. CBD Kristalle sublingual entspannen mich etwas und lindern den Hustenreiz ein wenig.

Tag 44: Ich soll das Prednisolon systemisch reduzieren und langsam wieder ausschleichen, rät mein Hauszarzt. Stattdessen bekomme ich einen Cortison-Inhalator. Irgendwie hilft das nicht so richtig gegen allergischen Birken-Husten. Ständig kratzt etwas im Hals. Das ist so nervig! Jetzt tun sogar schon die Ohren weh. Mit CBD Kristallen sublingual (einfach ein paar Krümel auf die Fingerspritze und unter der Zunge ablecken) kann ich die dumpfen Entzündungsschmerzen im Hals und in den Ohren gut lindern. Ich probiere auch die Kombination mit CBG Öl: Fünf Tropfen Optima CBD Öl weiten meine Blutgefäße. Das Atmen wird erleichtert, ich kann mich damit gut entspannen.

Tag 45: Ich kenne mich nicht mehr aus. Wie wirkt CBD in Verbindung mit Cortison? Immunsystem rauf, Immunsystem runter … Prednisolon schwächt mein Immunsystem ab. Es soll allergische Beschwerden lindern, indem es das hyperaktive Immunsystem unterdrückt. CBD wiederum soll das Immunsystem stärken können. Das widerspricht sich. Welche Auswirkungen hat CBD auf das Immunsystem? Die Studienlage ist noch völlig unerforscht. Bekannt ist ein komplexer Zusammenhang zwischen dem Endocannabinoidsystem und dem Immunsystem sehr wohl. Aber wie das alles genau funktioniert, das weiß man nicht.
Mit Cortison abwärts, mit CBD aufwärts? Ich merke deutlich, dass sich die allergischen Reiz-Beschwerden im Hals verschlechtern, wenn ich CBD Öl mit Terpenen parallel zum Husten einnehme. Ich huste dann sogar noch mehr. CBD Öl mit seinen Terpenen regt das Immunsystem an, heißt es. Vielleicht bin ich sogar allergisch auf Terpene. Also sollte ich auf CBD und Terpene verzichten, so lange sich das Immunsystem beruhigen soll. Richtig? Oder ist das zu einfach gedacht?

Es gibt so viele Missverständnisse rund um das Immunsystem. Honig zum Beispiel gilt generell als hilfreich für das Immunsystem. Das liegt daran, dass der Körper durch Honig chemische Immun-„Kampfstoffe“ herstellen kann. Sie machen das Immunsystem stärker. Doch wenn das Immunsystem zu stark ist oder falsche Feinde bekämpft, ist Honig genau verkehrt. Bei allergischen Beschwerden muss man den Honig absetzen, damit die Allergie gelindert wird und sich das Immunsystem beruhigt.

CBD Kristalle ohne Terpene lindern die Schmerzen im Hals sehr gut. Aber … irgendwie … habe ich kein Gefühl mehr für Wechselwirkungen. Ich bin erschöpft und entscheide mich finalerweise: Kein CBD mehr, so lange die Birkenpollen-Allergie nicht abgeheilt ist. Weder Öl mit Terpenen, noch Kristalle ohne. Ich glaube, mein Immunsystem braucht eine Auszeit. Da muss ich noch viel tiefer in mich hineinforschen und Studien lesen. Es passiert gerade viel zu viel in meinem Körper …

Tag 46: Mein Gesicht sieht aus wie ein Luftballon. Cushing-Syndrom nennt man das. Das Cortison wirkt sich aus auf alle Bereiche meines Daseins. Mein Körper zeigt mir Veränderungen, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Einerseits geil, ich bin tiefenentspannt, fokussiert und spüre mentale Kräfte wie selten. Andererseits ist es auch spooky. Da gehen Dinge in mir vor, die muss ich mir ganz genau ansehen. Mir wird die Sache unheimlich. Ich möchte so schnell wie möglich wieder runter vom Cortison. Gottseidank, es hat geregnet. Ich kann viel besser atmen heute.

Wie verhält es sich mit CBD, THC und Terpenen bei allergischen Beschwerden? Wie beeinflusst CBD mein hyperaktives Immunsystem? Kann CBD mein Immunsystem davon überzeugen, dass Birkenpollen harmlos sind? Oder hat hier etwa das Gegenteil statt gefunden? Habe ich mit CBD und Terpenen mein Immunsystem so vehement angespornt, dass es gegen die Birkenpollen umso aggressiver vorgegangen ist? Ich hatte noch nie in meinem Leben so starke asthmatische Beschwerden auf Birkenpollen gehabt. War CBD contraindiziert?

Es ist Sommer. Die Birke ist abgeblüht. Ich habe seit Wochen keine allergischen Beschwerden mehr. Mehrere Wochen lang habe ich auf CBD Produkte verzichtet. Mein Körper ist zurückgesetzt und bereit für neue Tests. Ich probiere CBD Öl 5% aus Nutzhanf. Ein full-spektrum Extrakt mit einer Mischung aus Cannabinoiden und Terpenen, aufbereitet in Olivenöl. Drei Tage lang nehme ich täglich eine kleine Dosis von 2 Tropfen morgens und abends ein. Unverhofft bekomme ich allergische Beschwerden. Ich habe sie vorher nie gespürt: Kürbiskerne jucken im Mund. Gräserpollen bringen mich zum Niesen. Cashew-Mus macht mich unfassbar müde.

Jetzt bin ich mir ganz sicher: Die Cannabis-Pflanze enthält Wirkstoffe, die mein Immunsystem anheizen. Welche sind es? Ist CBD selbst die Ursache? Sind es Terpene, sind es andere Cannabis-Wirkstoffe?

Welche Erfahrungen haben Sie mit CBD Produkten bei Allergien? Ich freue mich über Ihren Kommentar!

CBD als Verstärker

Ich vermute, die Besonderheit von CBD liegt in seiner Kraft als Verstärker. CBD unterstützte wahrscheinlich die antibiotische Wirkung von Penicillin bei meiner Mutter. Im Zusammenspiel mit Novalgin linderte es bei mir grauenvolle Zahnschmerzen vollständig, gegen die kein pharmazeutisches Schmerzmittel allein helfen konnte. Kombiniert mit einem Antihistaminikum brachte es allergische Beschwerden restlos zum Abklingen. Die Arthrose-Schmerzen meiner Mutter verschwinden mithilfe von CBD, wenn sie zusätzlich antientzündliche Nahrungsergänzungsmittel einnimmt.

Gleichzeitig scheint CBD die Symptome von Nahrungsmitteln zu verstärken. Wenn ich beispielsweise trotz meiner Fruktose-Intoleranz Früchte esse, bevor ich CBD einnehme, leidet meine Psyche in unerwarteter Intensität.
Kaffee vertrage ich nur noch in kleinen Mengen. Während ich ohne CBD vier bis fünf Tassen Filterkaffee pro Tag problemlos vertrage, wird mir bei Kaffee plus CBD schon nach einer einzigen Tasse mulmig. Nach zwei Tassen ist mir amtlich schlecht.
Auch Alkohol scheint durch CBD weniger verträglich zu sein. Schon ein einziges Glas Rotwein führt zu uangenehmem Katergefühl und Melancholie am nächsten Morgen. Drei Schlucke purer Gin am Abend und ich komme am nächsten Tag nicht mehr aus dem Bett.

Sind CBD Kristalle besser verträglich als CBD Öl?

Bisher habe ich CBD Öl nur von Austro Hemp probiert. Psychische Schmerzen ebenso wie kleine Halluzinationen traten besonders stark auf, wenn ich ebendieses Produkt auf die Zunge träufelte. Sobald ich jedoch CBD Kristalle oral einnahm, auch wenn sie geringe Terpen-Anteile hatten, traten keinerlei Halluzinationen auf. Psychische Tiefen ließen sich bei Kristallen durch zusätzliche Einnahme von MCT Öl bestens beheben. Die Kristalle scheinen für mich also besser verträglich zu sein als das Öl. Dabei förderte CBD Öl von Austro Hemp meine Kreativität stärker als alle Kristalle. Die Kristalle wiederum ließen mich in der Nacht gut schlafen und tagsüber selbstbewusst auftreten.

CBD Produkte können durchaus kleine Mengen THC enthalten. In vielen Fällen ist das gewünscht. Wahrscheinlich wirkt das Öl von Austro Hemp bei mir etwas stärker psychoaktiv als CBD Kristalle, weil darin etwas mehr THC gelöst sein kann. THC konnte ich leider noch nie gut vertragen. Die wenigen Tests, die ich mit THC schon hinter mich gebracht habe, wurden zum Desaster. Deshalb suchte ich Kristalle, die so pur wie nur möglich aufbereitet sind, ohne TCH und ohne Terpene. Bisher habe ich zwei Sorten Kristalle oral probiert, beide geben einen CBD Gehalt von 99% an: Weiße Kristalle von Harmony und braune, harzige Kristalle von Medihemp. Dabei habe ich das Gefühl, dass Harmony Kristalle stärker wirken, während bei MediHemp Kristallen größere Dosen verträglich sind für mich. Auffällig ist der laute Tinnitus, den ich nach der Einnahme von MediHemp Kristallen in meinen Ohren piepen höre. Er klingt analog zur Wirkung von CBD aber nach ein paar Stunden wieder ab.

CBD Vaporizer kaufen

Die orale Einnahme von CBD ist eine gute Idee. Das CBD entfaltet seine Wirkung über die Mundschleimhäute schon nach fünf Minuten. Die stärkste Wirkung spürte ich meistens nach einer halben Stunde. Dennoch gibt es oral Verluste, nicht der ganze Wirkstoff kann vom Körper absorbiert werden. Inhalieren von CBD Dampf wirkt noch viel schneller, ist stärker und der Verbrauch ist sparsamer. Für noch powervollere Wirkung und vollständige Aufnahme mache mich also auf die Suche nach einem guten Vaporisator.

Es gibt diverse Modelle, lerne ich im Fachhandel. Die meisten werden mit vorgefertigten Marken-CBD-Kartuschen gefüllt. Eine fertige Kartusche enthält ein sogenanntes „Liquid“. Das ist flüssiges Glycerin oder ein anderer Trägerstoff, in dem CBD gelöst ist. Ob das gesund ist? Gesünder jedenfalls als Rauchen – so die einhellige Meinung. Sobald etwas verbrennt, entstehen krebserregende Reizstoffe. CBD rauchen ist keine Option – das „Liquid“ ist weniger reizend, hoffen die User. Gibt es nicht auch Vaporisatoren ohne Liquid?

Ich bekomme einen Geheimtipp: An einer unscheinbaren Straßenecke am Rande Neuköllns gibt es einen Insider-Laden, der auch medizinische Vaporisatoren ohne Liquid führt. Um einzutreten muss man klingeln. Früher sind immer Schulkids in den Laden gekommen, die haben alles durcheinander gebracht, erzählt die tiefenentspannte Verkäuferin. Seither Zutritt nur ab 18. Ob sie meinen Ausweis sehen will? Sie grinst breit.

Drei Vapo-Modelle ohne Liquid stellt mir die junge Frau mit blonder Mähne vor. Einen schwarzen Kunststoff-„Pen“ aus Israel, der mit fertigen Ölkartuschen gefüllt wird. Ist die Kartusche leer, wird sie weggeworfen. Ich möchte lieber individuell CBD Produkte testen können – CBD Kristalle nach Wahl, oder vielleicht auch CBD Harz. Dafür zeigt sie mir eine kleinen Edelstahl-Stab mit Knopf. In den oberen Teil wird Kristallpulver gefüllt. Eine winzige Keramik-Platte ist mit einem Akku verbunden. CBD Kristalle werden auf Keramik erhitzt, sie werden flüssig und verdampfen. Kein Rauch, kein Liquid. Das ist mir sympathisch. Es dürfte genau meinen Notwendigkeiten entsprechen. Das dritte Modell ist etwas größer, es sieht aus wie ein verhunztes Smartphone mit Schnabel. Die Hülle aus schwarzem Kunststoff wirkt unsexy. Im oberen Teil befindet sich ein Heizelement mit kleinem Stahlsieb. Darin lassen sich Blüten durch Hitze verdampfen, ebenso wie Harze. Doch für Kristalle ist das Sieb nicht fein genug.

Die Geräte werden in China hergestellt, weiß meine Insiderin. Aber die Labels, die sind in den USA. Ich entscheide mich für den Linx Hypnos Zero extract Vaporizer. Er sieht schick aus, liegt gut in der Hand, und er kann alles, was ich testen möchte. Die Bedienung ist kinderleicht.

CBD Kristalle inhalieren

Das erste Mal nutze ich meinen neuen Vaporizer mit CBD Kristallen von enecta. Sie sind extra für den Einsatz in Vaporisatoren hergestellt und völlig geschmacklos. Feiner, weißer Hauch quillt aus dem gläsenern Mundstück. An dem Vaporizer ziehen geht ohne jeden Hustenreiz. Sobald ich das Inhalat ausatme, blase ich zarte Nebelwölkchen in die Luft. Wirkt es?

Insgesamt zehn Züge mache ich an diesem ersten Abend. Ich werde angenehm müde. Auch leicht benommen. Schnell schlafe ich ein. In der Nacht habe ich bunte Träume. Am Morgen fühle ich mich ein bischen dusselig, wie verkatert. Dennoch durchaus gut erholt und entspannt. Meine Augenlider kleben. Ich sollte vielleicht nicht im Schlafzimmer dampfen, verstehe ich. Psychisch bin ich fit. Die Arbeit geht mir an diesem Tag leicht von der Hand. Stundenlang arbeite ich am Rechner ohne Pause. Keine Zahnschmerzen, keine Rückenschmerzen, keine allergischen Beschwerden, keine Müdigkeit, kein Frust, keine Unlust … so könnte es immer sein, finde ich. Noch nicht einmal Hunger habe ich. Auch keinen Appetit. Mir geht´s einfach fein heute.

Wenn ich CBD Öl oder Kristalle oral eingenommen psychisch nur mit MCT Öl kombiniert gut aushalte, jedoch verdampfte CBD Kristalle über die Lunge auch ohne MCT Öl super vertrage – liegt das dann an den speziellen Kristallen, die ich zum Inhalieren nutze? Oder reizt das CBD meine Verdauungsorgane? Gibt es keine Wechselwirkungen mehr von CBD mit Nahrungsmitteln, wenn man CBD inhaliert statt schluckt?

Nach drei Wochen täglicher Inhalation stellt sich leider trockener Reizhusten ein. Er klingt ab, wenn ich zwei bis drei Tage kein CBD inhaliere.
Nach einer weiteren Woche mit mehreren Tagen der Inhalation kann ich keine Lungenzüge mehr machen, ohne dabei stechende Schmerzen in der Brust zu fühlen.

Liegt dies an einer möglichen Allergie gegen CBD Inhaltsstoffe? Reizt das Inhalat selbst meine Bronchien? Ein paar Tage ohne Vaporisator ist der Husten abgeklungen.

Fazit: Für tägliche Einnahme CBD funktioniert die sublinguale Aufnahme von CBD Kristallen für mich besser. Einfach ein paar Krümel unter die Zunge und langsam im Mund verteilen. Für unterwegs, nicht für jeden Tag, scheint der Vaporisator eine ganz gute Sache zu sein. Da meine Bronchien jedoch sehr empfindlich darauf reagieren, verzichte ich auf weitere Lungenzüge. Wer will meinen Vaporisator geschenkt haben? Bitte um einen Hinweis in den Kommentaren! ;)

CBD bei Fruktose-Intoleranz

Depressive Gedanken triggert CBD dann besonders stark, wenn ich Obst gegessen habe. Das habe ich nun schon mehrfach beobachtet. Ich habe eine Fruktose-Intoleranz, das ist mir schon seit Jahren bekannt. Doch ein bis zwei Stücke Obst wirken sich normalerweise nicht spürbar aus, weder körperlich noch psychisch. In Kombination mit CBD verursacht der Verzehr von zwei Orangen oder drei Äpfeln aber psychische Schmerzen. Je mehr Obst ich esse, desto schlimmer wird es. In Phasen ohne Zucker geht es mir psychisch gut, wenn ich CBD zu mir nehme. CBD Kristalle zu inhalieren verursacht etwas weniger starke Symptome als die orale Einnahme von CBD Öl. Gibt es Wechselwirkungen von Fruktose und CBD in der Leber?

CBD und Ekzeme

Meine Haut im Gesicht ist sehr empfindlich. Ich soll starke Sonne meiden, auch Sauna und Make-Up sind nicht gut für mich. Normalerweise habe ich das im Griff. Ich verwende keine kosmetischen Produkte, reinige meine Haut mit klarem Wasser. Wenn die Haut sehr trocken ist, trage ich Aloe Vera Salbe auf. Manchmal sind die Wangen leicht gerötet, aber Beschwerden habe ich keine.

Seit ich CBD teste, hat sich meine Haut verändert. Sowohl im Gesicht als auch auf den Händen ist meine Haut viel trockener als sonst. Ich brauche täglich Aloe Vera Salbe, um unangenehme Spannungen zu lindern. An Tagen mit höher dosierter CBD Einnahme entsteht sogar ein Ekzem auf dem Wangen. Das tut dann richtig weh! Die Wangen werden rot und brennen. Eine Reinigung der Haut mit einer medizinischen Waschlotion hilft nicht. Auch die Aloe Vera Salbe kann die Schmerzen nicht beruhigen. Ich lasse die Aloe Vera Salbe weg, probiere es mit reinem bio-Bienenwachs als Schutz gegen Schmutz und Trockenheit. Das hilft ein bisschen gegen brennenden Schmerz, aber die Rötung lindert es nicht. In der Apotheke kaufe ich milde Cortison-Salbe, 0,25% Hydrocortison-Acetat. Sie lindert Rötung und Schmerzen deutlich. Die Wangen fühlen sich wärmer an als sonst.

Kann CBD selbst Ekzeme verursachen? CBD verstärkt vorhandene Stressoren, habe ich gelernt. Vielleicht triggert CBD die Wirkung von Allergenen oder Umweltgiften, die mir üblicherweise nichts ausmachen? Ich werde das Phänomen längere Zeit beobachten.

CBD bei Narben

Auf meine alten Tage habe ich recht wenig körperliche Verletzungen. Ein paar gibt es aber schon. An wenigen Stellen von meinem Körper war schon mal ein Chirurg tätig. Auch Überbleibsel von einem Unfalltrauma trage ich mit mir herum. Ich merke sie im Alltag aber nicht.

Seit ich CBD teste, melden sich diese Verletzungen manchmal. Eine Beule klopft. Ein beruhigter Bandscheibenvorfall zeigt mir, wo genau die Bandscheibe in die Muskulatur drückt. Sogar eine zwanzig Jahre alte OP Narbe, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gespürt habe, bringt sich mit leichten ziehenden Schmerzen wieder in Erinnerung.

Ist das ein gutes Zeichen? CBD soll die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Vielleicht hat mein Körper bei diesen alten Wunden Nachholbedarf?

Macht CBD süchtig?

Seit einigen Monaten teste ich nun schon CBD in unregelmäßigen Abständen. Ich nehme CBD nach Bedarf ein, je nachdem welche Beschwerden mich gerade plagen. Suchteffekt nach CBD an sich spüre ich keinen. Jeder leckere Käse erzeugt in mir mehr suchtartigen Wunsch nach mehr. Was mich jedoch sehr wohl abhängig macht von CBD, ist der Drang nach Symptomlinderung. Wärend der Zeit der Baumblüte, auf deren Pollen ich allergisch reagiere, habe ich beispielsweise mein Haus nicht mehr verlassen ohne Vaporizer. Hatte ich den CBD-Pen versehentlich vergessen, fühlte ich mich unsicher und gestresst.
Auch fällt mir auf, dass der Moment von Entspannung und Auszeit einen Suchteffekt hat. Wenn ich meinen Vaporizer benutzen möchte gehe ich zumeist ins Freie. Das verschafft mir ein paar kurze Momente von Ruhe und Besinnung. Ohne Grund, einfach nur so, mache ich solche Pausen weniger. Auch dies bindet meinen Vaporizer an mich, ähnlich wie es ein Zigarettenpäckchen an den Raucher tut. Eine gewisse positive Abhängigkeit stellt sich also durchaus ein. Ist das nun ein Vorteil oder ein Nachteil?

CBD bei Kopfschmerzen

Manchmal trifft es mich wie aus heiterem Himmel: Ein Stich, in der linken Seite von meinem Kopf, gefolgt von pochenden Schmerzen. Ursache? Unbekannt. Die Schmerzen können so heftig ausfallen, dass mein Blutdruck abfällt und ich mich übergeben muss. Kann CBD gegen diese Schmerzen helfen?
Ich probiere es mit Dampf aus dem Vaporisator. Ruhig inhaliere ich CBD Kristalle. Nach fünf tiefen Zügen sind die Kopfschmerzen weg.
Erst Stunden später pocht mein Kopf wieder ein kleines bisschen. Ein paar Züge später sind auch diese Schmerzen überwunden.

Wirkt CBD gegen Wahn?

Kreativ oder verrückt? Hellseherisch oder schizophren? Mutig oder durchgeknallt? Verliebtheit oder Liebeswahn? Was ist gesund und normal? Was ist pathologisch? Das zu erkennen fällt uns schwer. Nicht zuletzt die Auslegung von Wahn ist kulturell bedingt. Was muss wie behandelt werden?

CBD sagt man antipsychotische Wirkung nach. Es scheint neuronale Verknüpfungen aufräumen zu können. Wahnvorstellungen wird dadurch angeblich vorgebeugt. Ich habe zu Beginn meiner Experimente eher gegenteilige Erfahrungen gemacht. Doch ich bin mir nicht sicher, ob dies eine Erstverschlechterung war, eine allergische Reaktion auf Terpene oder die halluzinogene Wirkung von sehr kleinen Restmengen THC.

An mir selbst kann ich nach dreiwöchiger Einnahme von CBD Kristallen mit dem Vaporisator beobachten, dass sich vernünftige Ruhe über meinen Alltag legt. Ich fühle mich weniger getrieben durch Ängste oder Unsicherheiten. Die Aufgaben der Woche zu strukturieren fällt mir leichter. Kreative Artikel-Ideen jagen nur so durch meinen Kopf. Irgendwie scheint CBD so eine Art Ordnung in meine Synapsen zu bringen. Dadurch kommt es einerseits weniger zu störenden Unsicherheiten. Andererseits gibt es für die Neuverknüpfung von Fakten freie Bahn. CBD gegen krankhaften Wahn, das könnte tatsächlich klappen.

CBD gegen Kater durch Alkohol

Vier Gläser Rotwein, ein Gin Tonic und zum Abschluss noch ein dicker Vodka. Am nächsten Tag geht es mir nicht gut. Mir ist übel und schwindelig, mein Kopf dröhnt. Gerne möchte ich mein Hangover ausschlafen. Aber ich bin zu wach. Ich liege im Bett und fühle mich elend. Kann CBD helfen?

Ich probiere es mit CBD Kristallen sublingual. Die Wirkung setzt nach einer Viertelstunde ein. Sie ist paradox: Einerseits kickt der Alkohol nun wieder stärker. Der Schwindel nimmt zu, das Schwipsgefühl auch. Gleichzeitig lindert CBD die Kopfschmerzen und die Übelkeit. Ich fühle mich zwar etwas schwummerig, viel zu angeheitert um nüchtern zu sein. Aber das fühlt sich nicht mehr schlecht an. Ein Stündchen später kann ich auch wieder wunderbar schlafen.

Als ich am Nachmittag aufwache, fühle ich mich katerig, aber irgendwie auch gut. Weitere CBD Einnahme über den Vaporisator vertreibt jeden Kopfschmerz. Ich bin auch nicht depressiv oder antriebslos. Eher im Gegenteil, mir geht´s richtig toll. So ein schönes Wetter draußen … ab in den Park.

CBD und NADH

Als ich mit CBD Öl Tests begann, spürte ich starke Nebenwirkungen. Ich fühlte mich ängstlich und depressiv, sogar leichte Psychosen traten auf in der Nacht. Dies führte ich zurück auf ein Energie-Problem in den Zellen. Ich hatte den Verdacht, CBD könnte den Energiebedarf im Körper so stark ansteigen lassen, vielleicht aufgrund von einer Allergie gegen Terpene, dass meine Mitochondrien mit der ATP Produktion nicht mehr mithalten können.

Die Nebenwirkungen konnte ich lindern durch MCT Öl Einnahme und/oder ketogene Ernährung. So erhärtete sich mein Verdacht, dass meine Mitochondrien im Glukose-Stoffwechsel bei CBD Energiebedarf nicht genug Energie bereitstellen. Das brachte mich auf eine Idee: Wenn ich mithilfe von NADH meinen Glukose-Stoffwechsel stimulieren würde, würden sich vielleicht auch die Nebenwirkungen vermeiden lassen.

Es klappt! Wenn ich NADH als tägliches Nahrungsergänzungsmittel einnehme, und damit meinen Glukose-Stoffwechsel unterstütze, stellen sich keine Nebenwirkungen ein bei der Einnahme von CBD Öl. Ich profitiere nur noch von der gesteigerten Energie durch NADH plus CBD. NADH fördert Konzentration und Stimmung, CBD regt die Durchblutung an. Mein Körper wird warm und leistungsstark, ich fühle mich glücklich und kann supergut arbeiten. Bäm. Biohack geglückt. Superwoman im Aufwind. *sing*

Bestes CBD Öl?

Bisher hatte ich nur einen einzigen CBD Öl Hersteller getestet: Austro Hemp. Ich recherchierte noch eine Weile. Bei meiner Suche nach den besten CBD Kristallen fand ich einen Hersteller in den Niederladen, der auf medizinische Qualität höchsten Wert legt: Optima CBD. CEO Martin Möhrke schickte mir drei CBD Öl Produktproben in medizinischer Qualität: CBD Öl 4 %, CBD Öl 10 % und CBG Öl 5 %. Ich testete alle drei. Vielen Dank dafür!

Optima CBG Öl hat sehr angenehme, leichte Wirkung auf mich. Ich spürte nach der empfohlenen ersten Einnahme von 5 Tropfen warme Hände und Füße. Offenbar weiten sich meine Blutgefäße davon. Entspannung legte sich auf meinen ganzen Muskelapparat. Das fühlte sich schön an. Es kann durchaus sein, dass eine längerfristige Therapie mit CBG Öl Entzündungen lindern kann. Ich müsste es über mehrere Wochen ausprobieren.

Optima CBD Öl 4 % löste nach 10 Tropfen leichte nervöse Beschwerden bei mir aus, die ich in Kombination mit NADH und MCT Öl lindern konnte. Ich fühlte mich danach entspannt und fröhlich.

Optima CBD Öl 10 % verstärkte nach der Einnahme von 10 Tropfen allergische Beschwerden auf Birkenpollen deutlich. Meine Augen wurden blutrot, ich brauchte Cortison-Tropfen gegen brennende Schmerzen. Dabei muss ich ehrlich zugeben, dass ich überdosiert habe. Die auf der Packung empfohlene Dosis pro Portion beträgt nur drei Tropfen. Doch ich dachte, ich sei an CBD schon gewöhnt, und könnte die Menge vertragen. Dies bezog sich auf Kristalle. Offenbar wirkt das CBD Öl von Optima in seiner Gesamtzusammensetzung anders auf meinen Körper.
Hanfprodukte können rote Augen triggern, bekanntermaßen. Die berüchtigten Bloodshot-Eyes sind legendär. Marihuana erweitert die Blutgefäße, sogar Bloodshot Eye Songs erzählen davon. Bisher habe ich das mit CBD Produkten nie erlebt. Es kann durchaus sein, dass Optima CBD Öl eine solche Wirkung erzeugt, wenn es kleine Restmengen THC enthält. Es kann aber auch eine Wechselwirkung aufgetreten sein mit Birkenpollen. Einen Allergie-Test auf das Öl werde ich vornehmen lassen, sobald die Pollenzeit vorbei ist und sich mein Immunsystem beruhigt hat. Ist es eine Allergie, auf die meine Augen reagiert haben nach dem CBD Öl 10% von Optima, oder ist es der lustige Marihuana-Effekt? Ich bin gespannt!

Positiv bemerken muss ich, dass mir Optima CBD Öl nicht nur köstlich schmeckt. Es verleiht mir einen glücklichen Glow. Ein Hauch von Sternenstaub umwehte mich, nachdem ich es eingenommen hatte. Ich fühlte mich so verliebt und schwebend wie eine Glücksfee.

CBD Öl bei Faszienentzündung

Meine Mutter hat neue Schmerzen. Ihre Ferse tut so weh. Sie kann kaum laufen. Jeder Schritt ist eine Qual. Ihr Orthopäde hat eine Diagnose: „Faszienentzündung“. Er verschreibt Paracetamol. Meine Mutter fühlt sich alleine gelassen. Was tun?
Wenn wir miteinander spazieren gehen, klammert sie sich an meinen Arm. Ich bekomme blaue Flecken, so viel Halt braucht sie.

Ich gebe ihr CBD Öl 10% von Optima CBD zum Einreiben. CEO Martin Möhrke hat mir Produktproben geschickt. Die Haut hat CBD-Rezeptoren, erklärt er mir. So können CBD Wirkstoffe über die Haut in tiefere Gewebeschichten eindringen.
„Reib deine Ferse damit ein“ rate ich meiner Mutter. Ob das wohl hilft?

Drei Tage lang trägt meine Mutter zwei bis dreimal täglich zwei bis drei Tropfen CBD Öl auf die Ferse auf. Sie verreibt sie mit der flachen Hand. Beweglich genug ist sie dafür, das geht also gut. Damit sie nicht ausrutscht, lässt sie das Öl fünfzehn Minuten lang ruhig einwirken. Sie spürt anfänglich keine Verbesserung, und wenn, dann nur „minimal“. Doch nach einer Woche täglicher Anwendung klagt sie plötzlich nicht mehr über Schmerzen, wenn sie ein paar Schritte geht. „Ist die Ferse besser?“ frage ich sie. Sie ist nicht sicher. Vielleicht, ja. Ein bisschen. Es dauert zehn Tage, dann läuft meine Mutter wieder ganz allein. Sie braucht meine Hilfe nun nicht mehr. „Keine Schmerzen mehr?“ Nein, eigentlich nicht, freut sich meine Mutter. Fast hat sie vergessen, dass sie jemals Probleme hatte.

CBD Nebenwirkungen treten leider auf bei meiner Mutter, obwohl sie das CBD Öl nicht einnimmt. Sie erzählt von wilden Träumen. Manchmal verabschiedet sich auch ihr Kurzzeitgedächtnis. Glücklicherweise bin ich stets mit einer Flasche MCT Öl zur Stelle. Damit erholt sich ihr Gedächtnis innerhalb von Minuten. „Iiih, grauslich!“ jammert sie jedes Mal, wenn ich ihr ein paar Tropfen MCT Öl in den Kaffee gebe. Doch das muss sein. „Trink, Mama, das ist gut für dich“. Ob ich als Kind wohl genauso gejammert habe?

Fazit: CBD Öl gegen Faszienentzündung wirkt sehr gut. Da es wenig Alternativen gibt, unbedingt empfehlenswert, finde ich. Doch die Nebenwirkungen sollte man gut im Blick behalten. Sie beschränken sich nicht auf die Haut, da CBD über die Haut systemisch bestens aufgenommen wird.

CBD Öl bei Sonnenbrand

Es ist Hochsommer. Ich gehe wandern. Bei meiner Rückkehr sind meine beiden Arme dunkelrot. Die Haut brennt. CBD Öl soll ein hochwirksamer Radikalfänger sein. Ob es wohl hilft gegen Schmerzen und Rötung?

Ich mache die Probe: der rechte Arm bekommt CBD Öl 4%. Der linke Arm wird gekühlt mit einem Kühlpack. Ich trage ungefähr zehn Tropfen Öl auf den rechten Arm auf. Nach fünfzehn Minuten sind die Schmerzen auf der Haut rechts weg. Links brennt es. Am Abend ist die Rötung rechts etwas geringer als links. Der rechte Arm juckt. Der linke Arm brennt noch ein bisschen. Beschleunigt CBD Öl den Heilungsprozess?

Am nächsten Tag vergleiche ich: Der rechte Arm fühlt sich etwas kühler an als der linke, obwohl der linke Arm gekühlt wurde. Ist die Rötung rechts geringer? Ich bin nicht sicher. Bilde ich mir Unterschiede nur ein? Ich frage meine Mutter: „Mama, welcher Arm ist röter?“ Sie schaut kritisch. „Der linke!“ ist sie sicher.

Am Abend des zweiten Tages ist kein Unterschied mehr zu sehen. Beide Arme sind gleich rötlich. Der rechte Arm scheint ein bisschen brauner geworden zu sein, der linke ist unter der Rötung noch eher blässlich. Keiner von ihnen schmerzt länger. Leider bekomme ich CBD Nebenwirkungen: Ich fühle mich müde. Entwickle wilde Albträume in der zweiten Nacht, und komisch reizbar bin ich auch am nächsten Tag. Auf dem rechten Arm entstehen kleine Papeln. Eine allergische Reaktion?
Ist CBD Öl als Behandlungsmethode gegen Sonnenbrand zu empfehlen? Ich habe eine halbe Flasche teures Öl für nur eine Seite verbraucht. Ein ganzes Fläschchen wertvolles CBD Öl für zwei sonnenverbrannte Arme? Wäre Aloe Vera Gel da nicht viel effektiver, billiger und auch nebenwirkungsärmer?

Beim nächsten Sonnenbrand trage ich wie üblich Aloe Vera Lotion mit Vitamin C und Vitamin E auf. Das kühlt schön, und der Sonnenbrand klingt bestens ab.
Fazit: CBD Öl gegen Sonnenbrand hilft mir sehr gut, insbesondere ist es schmerzlindernd. CBD ist meiner Ansicht nach aber bei einfachem Sonnenbrand ein bisschen überdimensioniert – sowohl im Preis, als auch bezüglich der Nebenwirkungen. So lange nur die Haut nur geringfügig lokal zu behandeln ist, gibt es günstigere Wirkstoffe gegen eine leichte Verbrennung, finde ich.

CBD kommt selten allein

Die Mary Jane Hanfmesse 2019 brachte umfassende Infos. Drei Tage lang konnte ich mich informieren über CBD Produkte und ihre Wirkungen. Ich habe gelernt: CBD Zubereitungen einzunehmen ist ein Abenteuertrip. Kein einziger Anbieter konnte mir CBD als 100% reinen Wirkstoff präsentieren. Ein Produzent von CBD Ware erzählte mir, er habe nur ein Mal in seinem Leben CBD-Kristalle in 99,8%iger Qualität isoliert – aus Blüten von einem outdoor Feld, das besonders gute klimatische Bedingungen erfahren hatte.

Ich fand CBD-Kristalle in 98%iger oder 95%iger Konzentration, von Planzen aus Kolumbien, Kanada, Armenien, Österreich, Tschechien … Mir wurde CBD als Vorstufe von Kristallen in 85%igem Isolat gezeigt, aus italienischen Blüten. Als 55%iges Destillat aus der ganzen Pflanze, als Inhaltsstoff in Blütenstaub, als CBD-Marihuana . . .

Mir wurden ganze CBD Blüten präsentiert, manchmal zehn verschiedene Sorten pro Stand. Einige Pflanzen werden gezielt gezüchtet als medizinische CBD Ressourcen mit einem Anteil von 14 Prozent CBD und mehr. Manche Blüten wiederum stammen von outdoor Nutzhanf. Sie haben 3,5 bis 4 Prozent CBD Gehalt und werden als Tee verkauft.

Wenn schon nicht einmal die isolierte Form von CBD als Kristallpulver einheitlich betrachtet werden kann – wie unterschiedlich sind dann erst die CBD-Zubereitungen und ihre Wirkungen!

Ich testete eine liposomale Variante von einem CBD Nahrungsergänzungsmittel. Ein Sprühstoß unter die Zunge – eine Viertelstunde später fing ich an zu weinen. Ich wurde tieftraurig und müde. Um mich zu regenerieren versteckte ich mich im abgedunkelten Konferenzraum der Messe. Während eines laufenden Vortrags schlief ich tief und fest eine Stunde lang.

Aufmuntern konnte ich mich durch den Genuss von Hanfbier. Ein klassisches Pils, das mit CBD hältigen Blüten aus Nutzhanf gebraut wird. Der Genuss von einem halben Liter machte das Leben wunderbar. Dabei heißt es doch immer, CBD und Alkohol würden sich nicht gut vertragen … vielleicht hängt das ab von der Dosis. Vielleicht ist die Kombination von sehr kleinen Mengen CBD mit ein bisschen Alkohol, Hopfen und Hefe ein wahrer Zaubertrank?

Der Test von zwei Tropfen zehnprozentigem CBD Aromaöl mit Lavendel legte mein Sprachzentrum lahm. Ich konnte nicht mehr richtig denken – mein Mund spuckte andere Worte aus, als mein Verstand eigentlich sagen wollte. Gottseidank hielt der Zustand nur eine halbe Stunde lang an.

Eine österreichische CBD-Zubereitung aus Nutzhanf mit Olivenöl machte mich schön – zwei Tropfen fünfprozentiges CBD-Öl förderte die Durchblutung in Händen und Füßen, ließ meine Lippen anschwellen und die Atemwege weiten. Ich fühlte mich verliebt und sexy, schlenderte singend durch die Messe.

Nachdem ich einen Krümel full-spektrum CBD Harz gelutscht hatte, verspannte sich schmerzhaft meine Muskulatur – offenbar reagierte ich darauf allergisch. Eine Tasse CBD-Kaffee gönnte ich mir – sie ließ mich plaudern wie ein Wasserfall.

Wenn ich am dritten Tag der Messe aufgefordert wurde, ein CBD Produkt doch einfach einmal zu probieren, lehnte ich dankend ab. Mein Körper war durcheinander. Ich lernte zwar, dass man CBD angeblich nicht überdosieren kann, denn ein Zuviel soll einfach ausgeschieden werden wie Vitamin C – auch sehr hohe Dosen davon. Doch CBD kommt selten allein.

Wenn es schon nicht möglich ist, reinen CBD Wirkstoff zu isolieren – wie soll man dann vorgehen, um die Wirkung von CBD auf den eigenen Körper kennen zu lernen? Jede Pflanzensorte ist anders. Jede Anbaufläche hat andere Bedingungen. Die Wirkstoffe der jeweiligen Sorte ist so individuell wie wir Menschen. Jede CBD-Zubereitung ist anders. Die Wirkstoffkombinationen mit weiteren Cannabidoiden, Ölen, Terpenen oder Lebensmitteln führen ebenfalls zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Ich denke, der einzige Weg zur Erkenntnis über CBD als medizinischer Wirkstoff ist die eigene Erfahrung. Sie können selbst ausprobieren, testen, beschreiben. Unterschiedliche Pflanzen und Präparate werden auf Sie unterschiedlich wirken. Verschiedene Dosen werden verschiedene Ergebnisse bringen. Ihre Ernährung wird mit CBD interagieren, ebenso wie Medikamente. Auch Ihre jeweilige Stimmung wird eine Rolle auf die Wirkung spielen.

Welche Erfahrungen haben Sie schon gemacht mit CBD? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

CBD Blüten kauen

Bei der Mary Jane Hanfmesse 2019 bekam ich kleine Mengen CBD-Hanfblüten als Probe geschenkt. Zu wissenschaftlichen Zwecken darf man in Deutschland Hanfblüten besitzen. Ist dieser Artikel Wissenschaft? Laut Definition des Duden ja: Wissenschaft ist eine „(ein begründetes, geordnetes, für gesichert erachtetes) Wissen hervorbringende forschende Tätigkeit in einem bestimmten Bereich“. Dieser Artikel und meine Forschung sollten mich schützen vor Verfolgung durch deutsche Behörden. Hoffe ich jedenfalls. Ich denke nicht, dass ich mich kriminell verhalte, wenn ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen mit legalisierten CBD-Hanfblüten berichte. Schon gar nicht, da ich Tests in Österreich oder in der Schweiz durchführe, denn da darf man legale CBD Hanfblüten ganz ungeniert kaufen und kauen.

Django ist leidenschaftlicher CBD-Produzent aus Italien. Als geheilter Epileptiker gründete er CBD Alchemy. Django gab mir eine Hanfblüte der Sorte „Blue Dream“ als Probe. Sie hat einen CBD Gehalt von 7% und einen THC Gehalt von 0,18%. Ich brach einen kleinen Zweig ab, ungefähr einen Kubikzentimeter groß. Dieses Stückchen zerkaute ich neugierig.

CBD Blüten kauen ist nicht sehr angenehm. Erstens weiß ich nun mit Gewissheit, dass ich auf einen oder mehrere Bestandteile der Hanfpflanze allergisch bin: Meine Lippen fingen an zu jucken, es fühlte sich gräßlich an. Der Geschmack der Blüte ist scharf und bitter – an der Grenze des Erträglichen. Meine Leber freut sich vielleicht, meine Zunge weniger. Die Blüte kaut sich auch ein wenig wie Kaugummi, wegen dem vielen Harz darin. Blüten pur zu konsumieren ist ein zweifelhafter Genuss.

Zudem wirken rohe CBD Blüten anders als erhitzte. Die nativen Blüten enthalten kein CBD und THC, sondern CBDA und THCA. Natürliche Cannabinoide liegen vor als Säure. Das A steht für „acid“. CBDA ist also CBD Säure. Durch Erhitzen wird sie umgewandelt in CBD. Es gibt diverse Artikel, in denen man lesen kann, CBDA sei nicht wirksam. Doch zunehmend wird diese Annahme in Studien widerlegt.

CBDA ist wirksam. Ich kann aus eigener Erfahrung durch langes Kauen einer CBD Blüte mit Sicherheit bestätigen, dass sich bei mir etwas verändert. Ich spürte durchblutungsfördernde Wirkung. Meine Hände und Füße wurden warm und kribbelten. Meine Atemwege wurden frei, ich konnte viel besser Luft holen. Die Muskulatur entspannte sich wohlig. Auch meine Wahrnehmung veränderte sich: Die Atmosphäre um mich herum schien dichter zu werden. Wenn ich mit meiner Handfläche durch den Raum fuhr, glaubte ich, Luftmoleküle wie Bällchen jonglieren zu können. Ich fühlte mich unternehmungslustig und mutig. Leider wurde ich von dem gekauten Blütenkrümel aber auch sehr müde. Das kann eine allergische Reaktion auf Blütenbestandteile sein. Vielleicht auch eine Wirkung der Cannabinoide. Ich fiel zwei Stunden lang in tiefen Dornröschenschlaf. Als ich aufwachte, fühlte ich mich benommen, wie leicht benebelt. In der kommenden Nacht hatte ich einen intensiven Traum: Im Schlaf beschloss ich, im Haus meiner Kindheit ein Hostel zu eröffnen. Alle Wohnungen standen leer. Als ich durch die verwaisten Zimmer ging, fiel mir plötzlich auf, dass das Haus früher ein Hospital gewesen ist … ein seltsamer Albtraum, getriggert durch Cannabis?

CBD Blüten kochen

Mein nächster Versuch wurde die Zubereitung von einem Hanfblüten-Dekokt. Ob man durch Wasser und milde Hitze die Allergene der Hanfblüte wohl unschädlich machen kann? Ich war gespannt!

Eine Stunde lang kochte ich bei milder Hitze ein Gramm Blue Dream CBD Blüten in einem Liter Wasser. Ich erhielt ein gelbblassgrünes Getränk. Es schmeckte stärker, als es aussah: Scharf, würzig, leicht bitter.

Eine Tasse davon trank ich mit einem Löffel Honig. So veredelt konnte ich diesen Hanftee genießen – er schmeckte sogar ganz lecker. Spürte ich dadurch Veränderungen?

Mir fiel kurzfristig gar nichts auf. Nach etwa einer Stunde quälten mich düstere Ängste. War mit meinem Freund alles in Ordnung? Verlief mein mein Leben noch in den richtigen Bahnen? Hatte man in meine Wohnung eingebrochen? Alle Sorgen erwiesen sich als unbegründet.

Zudem fiel mir auf, dass sich leichte typische allergische Reaktionen einstellten, ähnlich wie nach dem Genuss von Feigen oder Salbei: Muskelkrämfe, Rückenschmerzen, Müdigkeit. Die Allergiene aus der Hanfblüte konnte ich also durch einstündiges Kochen nicht zerstören. Schade. Bei Äpfeln geht das schon nach fünf Minuten Kochzeit.

Haben Sie schon einmal Hanfblütentee gekocht? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

CBD Tee bei Halsschmerzen

Mein Freund hat mich mit Grippe angesteckt. Er hat mich gewarnt: „Küss mich nicht, ich bin krank!“ Von ein paar Viren lasse ich mir süße Küsse von meinem Liebsten nicht verderben. Jetzt kratzt mein Hals und meine Nase ist dick. Kann mir CBD Tee dagegen helfen?

Nach einer Tasse von dem im oben beschriebenen CBD Tee spüre ich leichte Linderung der Halsschmerzen. Auch die Nase wird freier. Ich fange an stark zu schwitzen. Ist das gut?

Am Abend hat sich die Erkältung zu einer fetten Grippe ausgeweitet. Ich bin schwach und schlapp. War der Genuss von Hanftee eine gute Idee? Vielleicht habe ich mein Immunsystem dadurch zusätzlich gestresst? Hätten meine Killerzellen die Viren in diesem frühen Krankheitsstadium erledigen können, hätte ich sie nicht mit Hanftee überfordert? Wahrscheinlich wäre ich so oder so krank geworden, mit oder ohne Hanftee …

Drei Tage lang kämpfe ich gegen Gliederschmerzen, Halskratzen und die dicke Nase. Ich trinke Sanddornsaft, Ingwertee und nehme breit gefächert Nahrungsergänzungsmittel ein. Deutlich besser werden die Symptome erst durch hohe Dosen vom guten, alten Vitamin C.

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6 Kommentare
  • Wow, was für ein ausführlicher Erfahrungsbericht! Ich wäre an dem Vaporisator interessiert :-)
    Ich selbst stehe noch am Anfang mit meinen CBD-Experimenten.

    • Liebe Karin,
      gratuliere, du bist die erste, die sich wegen dem CBD Vaporisator meldet! An welche Adresse darf ich ihn schicken? :-)
      Mein Vaporisator hat einen winzig kleinen Schmelzofen für Kristalle. Bei der Mary Jane Hanfmesse wurde mir empfohlen, alternativ CBD Blütenpollen im Vaporisator einzusetzen.
      Sicherlich gibt es viele Menschen, die von einem (medizinischen) Vaporisator profitieren. Inhalation ermöglicht die stärkste Aufnahme von CBD. Das spart Material und Geld. Aber ich fürchte, menschliche Atemwege sind für dauerhafte Inhalation nicht gemacht. Sie wird nicht einmal von Vaporisator-Herstellern empfohlen bei empfindlichen Bronchien. Deshalb ziehe ich die sublinguale Aufnahme über die Mundschleimhaut vor. Die geht nicht über die Verdauungswege durch die strenge Leber, sondern wandert direkt ins Blut.
      Bitte berichte uns von deinen Erfahrungen!

    • Wie viel CBD ein Tropfen CBD Öl enthält, hängt ab von der Konzentration des Öls. 4%, 5%, 10% oder vielleicht sogar 25%? 2mg CBD pro Kilo Körpergewicht oder absolut? Für Kinder, für Erwachsene, für Frauen oder Männer? Die beste Dosis ist so individuell wie das Produkt, das Sie einnehmen. Die Wirkung des Produktes ebenso wie die Nebenwirkungen sind bei jedem Menschen anders. CBD überdosieren? Angeblich werden nicht verbrauchte CBD Rückstände nebenwirkungsfrei ausgeschieden. Die gesundheitsfördernde Dosis hängt ab von den Symtpomen, die zu kurieren sind. Auch Zusätze wie Terpene oder andere Wirkstoffe führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Enthält Ihr CBD Öl Restmengen THC? Wie sind die Wechselwirkungen? Nehmen Sie Medikamente ein? Wenn ja, wie beeinflussen sie die CBD Wirkung? Zwei Milligramm als Tagesdosis für jeden Menschen festzulegen halte ich für wenig zielführend. Das wäre eine sehr geringe Dosis – in manchen Anwendungsfällen sind sogar zwei Gramm pro Tag sinnvoll. Dennoch danke für die Anregung!

  • Danke für diesen Bericht! Sehr aufschlussreich und deckt sich teilweise
    mit meinen schlechten! Erfahrungen.
    Ich leide unter Panikattacken, die sich erst gebessert und dann massiv
    verstärkt haben-trotz noch geringfügiger Dosierung.Das Zeug wirkt
    paradox – mal so mal so…nehme es auf keinen Fall wieder.V.G.

    • Die Panikattacken durch CBD sind möglicherweise verursacht durch Energiemangel der Nervenzellen. Sie können aufgrund einer mitochondrialen Störung auftreten. Hast du schon einmal versucht, CBD mit Energie-Boostern wie MCT Öl oder NADH zu kombinieren?

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