Demenz durch Schulmedizin

Kurzversion:

Meine liebe Mutter liegt im Krankenhaus. Ihre Stimme klingt gar nicht gut. Die Zunge ist schwer. Ihr Kurzzeitgedächtnis ist gestört. Einfache Worte fallen ihr nicht mehr ein. Hat sie durch Schulmedizin bleibende dementielle Schäden davon getragen?

Demenz durch Blutverdünner

Eine Lungenembolie wurde festgestellt bei meiner Mutter, etwa zehn Jahren ist das her.
Sie müssen lebenslang Blutverdünner nehmen. Dem Rat ihres Arztes folgend nahm meine Mutter täglich Marcumar ein. „Ich bin blutverdünnt“ pflegte sie ablehnend zu sagen, sobald man sie ermutigen wollte zu einem Abenteuer. Sie hatte Angst, durch einen Unfall zu verbluten.

Demenzrisiko durch Blutverdünner: Gerinnungshemmer wie Marcumar sind Vitamin K Antagonisten. Sie heben die Wirkung von Vitamin K auf. Vitamin K ist zuständig für den Transport von Mineralien in Zähne und Knochen. Bei einer Blockade lagern sich Mineralstoffe an in Blutgefäßen, Gewebe und Haut. Gefäße werden brüchig. Die Wahrscheinlichkeit für Demenz und Schlaganfall steigt.

Alternative zu Blutverdünnern: Der Arzt hätte meiner Mutter tägliche Bewegung verordnen können, dazu Ernährung reich an Nüssen, Kräutern und Kurkuma.

Problem: Nur wenige, gute Ärzte fühlen sich zuständig für gesunde Lebensweise. „Präventive Medizin“ passt auf keinen Rezeptblock.

Demenz durch Betablocker

Bisoprolol und Losartan wurden meiner Mutter von ihrem Hausarzt verordnet. Sie hatte zu hohen Blutdruck. Jahrelang nahm sie die kleinen Tabletten, die sie sorgfältig in einer Pillenbox verwahrte. Überallhin nahm sie die klappernde Schachtel mit, auf jede Reise. „Ich muss meine Medikamente nehmen“ pflegte sie zu sagen beim Frühstück mit Marmeladesemmel. Meine frischen Smoothies beäugte sie mit Misstrauen, insbesondere wenn sie grün waren.
Das passt doch nicht zum Kaffee, fand sie.

Demenzrisiko zu Betablockern: Meine Mutter konnte von ihren Blutdrucksenkern nicht mehr gut schlafen. Sie wachte oft auf in der Nacht, fühlte sich am Folgemorgen schlecht ausgeruht. Betablocker machen leider auch dick. Ein Lebensstil mit viel Zeit auf der Couch schlich sich ein bei meiner Mutter. Zudem plagten sie Rückenschmerzen.
Bewegungs- und Schlafmangel fördern Demenz. Wenn Blutgefäße nicht mehr beansprucht werden, verlieren sie ihre Elastizität. Nervenzellen regenerieren schlecht, das Gehirn entgiftet ungenügend. Es kommt längerfristig zum Abbau von Gehirnmasse. Bei meiner Mutter zeigten sich im MRT white mental lesions, blinde Flecken im Gehirn.

Alternative zu Betablockern: Ihr Hausarzt hätte meiner Mutter Fastenkuren empfehlen können. Dazu viel Bewegung an der frischen Luft, B-Vitamine und mineralstoffreiches, blutdrucksenkendes grünes Gemüse.

Problem: Der Hausarzt meiner Mutter verdient nichts an gesunden Patienten. Meine Mutter suchte regelmäßig seine Praxis auf, um Rezepte für ihre Medikamente abzuholen, wenngleich sie ansonsten keine Beschwerden hatte. Was ihr Arzt ihr sagte, war Gesetz. Spinat und Brokkoli hingegen eine Fleißaufgabe.

Demenz durch Antibiotika

Meine Mutter schien verwirrt, als ich mit ihr telefonierte. Sie wusste nicht mehr, wo sie sich befand, klang auch erkältet. Hatte sie einen Schlaganfall erlitten? Ich rief den Notdienst. Man brachte sie in die Notaufnahme vom Uniklinikum Salzburg. Den Sanitätern und dem Notarzt übermittelte ich telefonisch die bisherige Medikation meiner Mutter mit Gerinnungshemmern und Betablockern.
In der Notaufnahme fand man nichts Auffälliges. Der Entzündungswert im Blut meiner Mutter war erhöht. Sie hatte eine Infektion der Atemwege und wohl auch einen Harnwegsinfekt. Zudem fand man eine Verletzung am Bein.
Man konnte keine Bakterien nachweisen. Dennoch beschloss man, „lege artis“ eine Antibiotika-Therapie durchzuführen.
Eine Woche lang hing meine Mutter am Tropf. Breitbandantibiotika wurden intravenös in ihren Körper geleitet.

Demenzrisiko durch Antibiotika: Antibiotika bekämpfen nicht nur „schlechte“ Keime. Sie töten alle Bakterien ab im Körper. Antibiotika schädigen das Mikrobiom des Darms. Unsere hilfreichen Mikroorganismen, von denen wir bis zu zwei Kilo im Körper haben, steuern den Metabolismus und stellen Vitamine im Darm her. Sie stehen über den Vagusnerv in direktem Austausch mit dem Gehirn. Bei einer Antibiotika-Therapie kommt es zu neurologischen Signalstörungen.
Wenn Bakterien absterben, entstehen Toxine, die Entzündungen verursachen. Diese gehen einher mit verstärkter Enzymbildung. Ablagerungen entstehen, sie lagern sich irreversibel an in allen Gefäßen.
Gleichzeitig greifen Antibiotika die Energiekraftwerke der körpereigenen Zellen an. Unsere Mitochondrien sind auch so etwas ähnliches wie Bakterien. Sie sterben ab durch Antibiotika. Energiemangel ist die Folge.
Der frontale Kortex meiner Mutter wurde blockiert, ihr Kurzzeitgedächtnis fiel aus. Ihr Gehirn war unterversorgt mit ATP, dem grundlegenden Energiemolekül für zelluläres Leben.

Alternative zu Antibiotika: Mit Kokosölextrakt kann man Denkvermögen und Immunsystem stärken und die Infektion beruhigen. Falls es tatsächlich eine bakterielle Infektion der Harnwege oder Lunge gegeben haben soll (es wurden niemals Bakterien nachgewiesen), hätte man diese mit antibakterieller Low-Carb Ernährung ohne Zucker reich an Gemüse, entzündungshemmendem Öl, Butter und Kräutertee in den Griff bekommen können.

Problem: Die heilenden Effekte von Kokosöl oder anderen naturbelassenen gesättigten Fettsäuren lernt man im klassischen Medizinstudium nicht. In der Notaufnahme eines normalen Krankenhauses kocht man auch keine Kräutertees. Hier verordnet man, was schnell verfügbar ist, aus dem medizinischen Giftschrank. Im Falle einer Entzündung sind das eben Antibiotika, ob es nun bakterielle Infektionen gibt oder nicht – man geht auf Nummer sicher.
Die Entzündungswerte senken Antibiotika jedenfalls, denn eine Entzündung ist eine Reaktion des Immunsystems. Es wird durch Antibiotika ebenso geschwächt wie auch Bakterien. So sinken Entzündungswerte, denn man nimmt dem Körper seine Waffe gegen Eindringlinge weg. Chronische Krankheitsherde können entstehen, versteckte Entzündungen werden gefördert. Ebendiese schädigen Nervenzellen.

Demenz durch Herzglykoside

Wie oft hatte meine Mutter mich als Kind gemahnt, niemals die hübschen Glockenblumen auf der Waldlichtung zu pflücken. Die seien sehr, sehr giftig. Nun bekam sie dieses Gift intravenös in ihren Körper geleitet, ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung.
Das Herz meiner Mutter schlug unregelmäßig. Zum Ausgleich bekam sie das Herzglykosid Digitoxin verabreicht. Ein Nervengift, es hemmt die Übertragungsleistung aller erregbaren Zellen. Digitoxin stabilisiert den Herzschlag, denn es unterdrückt Herzrasen. Digitalis Gifte beeinflussen aber auch Muskeln, Nerven, Leber und all unsere Mitochondrien.

Meine Mutter wurde träge und antriebslos. Sie sprach mit schwerer Zunge. Bekam muskuläre Schmerzen und Lähmungen, konnte nicht mehr aufstehen.

Demenzrisiko durch Herzglykoside: Durch die intrazelluläre Übererregung von Nervenzellen parallel zu denen des Herzens kommt es zum mitochondrialen Shutdown im Gehirn. Die Mitochondrien verlagern ihre Energieproduktion zu ihrem Schutz ins Innere der Mitochondrienmembran. Neuronale Signale finden nur noch eingeschränkt statt, das Gehirn läuft im Supersparmodus.

Alternative zu Herzglykosiden: Taurin hätte das überbeanspruchte Herz meiner Mutter beruhigen und stabilisieren können. Taurin stellt das Ruhemembranpotenzial zwischen den Nervenzellen her und schützt innere Organe wie Leber, Muskeln und Augen als Antioxidans.

Problem: Die Ärzte im Uniklinikum Salzburg kannten Taurin nur als Inhaltsstoff der Energy Booster, mit denen sie während langer Nächte wach blieben. Nie hatten sie gehört, dass Taurin wertvolle Medizin sein kann. Sie ignorierten entsprechende Hinweise von mir mit dem Argument „für die Herzwirksamkeit von Taurin gibt es keine Evidenz“. Das Universitätsklinikum forderte mich auf, ein „Paper“ zu verfassen, um die therapeutische Bedeutung von Taurin zu belegen. Dabei hätte man danach einfach nur googlen brauchen.

Mehr Blutverdünner

Im Bein meiner Mutter bildete sich im Uniklinikum Salzburg eine Thrombose. Die tagelange Bettlägrigkeit in Verbindung mit einer umgestellten Blutverdünnung, Betablockern, Antibiotika, Krankenhauskost und giftigen Herzglykosiden ließ ihr Blut verklumpen. Das Krankenhaus wies alle Verantwortung von sich. Die Thrombose sei durch die Vorerkrankung meiner Mutter entstanden, rechtfertigte man sich.
Plötzlich litt meine Mutter an amnestischer Aphasie, einer Sprachfindungsstörung. Zwar konnte sie sprechen und adäquat reagieren auf Fragen. Doch sie konnte geläufige Worte nicht mehr aussprechen. Ausdrücke des Alltags, Namen, übliche Begriffe, fielen ihr nicht mehr ein.

Demenzrisiko durch Blutverdünner: Wortfindungsstörungen können ein Anzeichen von inneren Blutungen im Gehirn sein. Der Wirkstoff eines Gerinnungshemmers blockiert die Thrombokinase, ein Überlebensmechanismus bei Verletzungen. Der Organismus wird damit vor Blutungen geschützt. Die Medikamente verhindern Blutgerinnsel in den Gefäßen. Doch gleichzeitig kann es zu Mikroblutungen im Gehirn kommen. Winzige bis größere Einblutungen zwischen Nervenzellen können entstehen. Im Laufe der Zeit summieren sich die Klümpchen, Nervengewebe stirbt ab.

Alternative zu Gerinnungshemmern: Man kann die Gefahr einer Thrombose abwenden mit körperlicher Bewegung. Parallel mit natürlichen Lebensmitteln, die Blutgefäße weiten, antioxidativ wirken und Verklumpungen verhindern. Allen voran Zwiebel und Knoblauch, Kurkuma und Ingwer, Zimt und Pfeffer, Brennessel und Basilikum, Kakao und Rotwein, hochwertige Omega-3 Fettsäuren aus Fisch und kaltgepressten Pflanzenölen.

Problem: Für gesunde Lebensweise ist es zu spät, sobald man in einem Krankenhaus liegt. Man werde meiner Mutter dreimal täglich Brennesseltee verabreichen, versprach die Stationsärztin. Man habe ihn vorrätig, ich brauche keinen mitbringen.
Am nächsten Tag stellten Pflegeschwestern meiner Mutter eine Thermoskanne heißes Wasser auf ihren Krankenhaus-Nachttisch. Dazu drei Beutel grünen Tee im Päckchen. Als ich nach dem versprochenen Brennesseltee fragte, sagte mir eine Schwester, meine Mutter habe keine Lust auf Tee gehabt.

Demenz durch Codein

Meine Mutter hatte hartnäckigen bronchialen Husten im Krankenhaus bekommen. Er wollte einfach nicht mehr abklingen. Antibiotika, Betablocker, Digitalis-Gift und Blutverdünner hatten ihr bereits schwaches Immunsystem zusätzlich beeinträchtigt. Hatte sie sich einen Krankenhauskeim eingefangen?
Statt meiner Mutter immunstärkende und reizlindernde Vitamine und Mikronährstoffe zu verabreichen, und ihr ätherische Öle zur Linderung des Hustens zu verabreichen, bekam sie Paracodin. Codein ist ein Opioid. Es wirkt im Hirnstamm reizunterdrückend.
Als ich sie besuchte in ihrem Krankenzimmer, konnte meine Mutter kaum noch sprechen, so stark sediert war sie. Ein Dokument vom Gericht, das sie bezüglich ihrer geplanten gesetzlichen Vertretung lesen sollte, hielt sie teilnahmslos vor sich, ohne den Inhalt zu verstehen.

Demenzrisiko durch Codein: Codein wird in der Leber metabolisiert zu Morphin. Es wirkt auf Opioid Rezeptoren im Zentralnervensystem. Kaliumkanäle der Nervenzellen werden durch Morphin aktiviert. ATP Bildung wird hemmend beeinflusst. Die logische Gedächtnisleistung und das Sprachvermögen werden blockiert.
Da Codein Leberleistung braucht, tritt es in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, die hepatoxisch wirken. So verstärkt es gegebenenfalls deren Giftigkeit.

Alternative: Man kann trockenen Reizhusten aufgrund einer harnäckigen Bronchitis mit natürlichen ätherischen Ölen lindern. Sekundäre Pflanzenstoffe weiten die Atemwege. Hochwertige ungesättigte Fettsäuren bekämpfen Entzündungen. 24 Stunden lang gekochte Knochensuppe stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, der Körper „schwitzt die Krankheit aus“, wie der Volksmund weiß.

Problem: Im Universitätsklinikum meiner Mutter gab es keine Alternative zum Giftschrank. Da die Leber meiner Mutter durch vorab verabreichte Antibiotika sowie das Digitalis Gift nicht mehr richtig arbeitete, schlug die dämpfende Wirkung vom Codein gegen den Hustenreiz nicht an. Stattdessen hemmte das Codein die Leberfunktion meiner Mutter. Gleichzeitig trat es in Wechselwirkung mit Digitoxin und verstärkte seine Giftwirkung.

Der Stationsarzt weigerte sich, mit mir über die Medikation meiner Mutter zu sprechen. Ich schickte eine E-Mail an den Primar der Station, mit der dringenden Bitte, kein Codein gegen den Husten mehr zu geben, sondern mit ätherischen Ölen die Bronchitis zu lindern. Ich bekam keine Antwort.

Ich ging zur Polizei und bat um Hilfe wegen Körperverletzung meiner Mutter im Krankenhaus.

Der Inspektor befragte mich nach meinen Impfungen.

Mehr Antibiotika

Das Immunsystem meiner Mutter war durch den medizinischen Krankenhaus-Giftcocktail in ihrem Körper schon so schwach, dass es die Ursachen einer Bronchitis nicht bekämpfen konnte. Ich brachte meiner Mutter stärkende Medizin ins Krankenhaus: Vitamin C, Taurin, CoQ10, B-Vitamine und Glutathion zum Schutz ihrer Leber. Dazu Balsam mit ätherischen Ölen und Knochensuppe.
Endlich sprang ihr Immunsystem an: Meine Mutter schwitzte, sie bekam heilendes Fieber.

Der Stationsarzt im Krankenhaus konnte die Selbstheilung meiner Mutter nicht verantworten. Für ihn als Schulmediziner war Fieber kein Mechanismus eines gestärkten Körpers gegen eine Infektion, sondern ein Sofortsignal für mehr Gift.
Intravenös bekam meine Mutter erneut Antibiotika verabreicht. Erneut wurde sie vorher nicht um Erlaubnis gefragt. Erneut ließ man sie nicht selbst entscheiden, ob sie die Antibiotika möchte, obwohl sie ansprechbar und bei klarem Verstand war.

Ich rief den Stationsarzt an. Er verweigerte ein Gespräch mit mir.

Als ich mit ihr telefonierte, sprach meine Mutter mit schwacher Stimme und bellendem Husten. Sie konnte adäquat reagieren auf unser Gespräch, aber sie war todmüde. Sie war froh, dass sie kein Fieber mehr hatte. Stark geschwitzt habe sie, unangenehm sei das gewesen. Dass Antibiotika Viren nicht bekämpfen können, war ihr bewusst. Egal, Hauptsache kein Fieber.

Demenzrisiko durch Antibiotika: Immer neue Antibiotika über mehrere Tage beschädigen das Mikrobiom im Dram irreversibel. Die gesunden Bakterien im Körper meiner Mutter können sich nie wieder erholen. Absterbende Bakterien emittieren Toxine im Darm, die systemisch aufgenommen werden und alle Zellen im Körper schädigen. Zudem werden bereits geschädigte Mitochondrien erneut torpediert.
Das Immunsystem wird weiter geschwächt, immerhin wird es zu einem Großteil im Darm gebildet. Falls meine Mutter diese weitere Giftbombe überlebt, und nicht an einer viralen Lungenentzündung sterben wird, wird sie von Grund auf ein neues Mikrobiom aufbauen müssen, wie ein Säugling. Es wird Jahre dauern, bis durch mikrobiologische Therapie eine gesunde Darmflora gewachsen ist, die sich selbst und das Immunsystem erhalten kann.

Alternative zu Antibiotika: Fieber ist gesund, so lange es nicht auf 40 Grad oder höher steigt. Der menschliche Körper hat ausgefeilte Temperaturregulatorien zum Schutz seiner Zellen. Duch Fieber sterben schädliche Keime ab.
Das Herz meiner Mutter war stabil. Man hätte sie kontrolliert fiebern lassen können, unter ständiger Flüssigkeitszufuhr mit Tee, Vitaminen und Knochensuppe. Ihr Immunsystem hätte die Bronchitis ganz von allein erledigt. Nötigenfalls hätte man natürliche Fiebersenker einsetzen können.

Probleme: Ein Krankenhaus braucht gesunde Selbstheilung nicht. Sie ist riskant, der Patient benötigt viel Aufmerksamkeit. Lieber blockiert man Entzündung und Fieber durch Antibiotika.
Eine Tochter, die ihrer Mutter Tee und Suppe am Krankenbett verabreicht, ist am Krankenbett unerwünscht, ja sogar per Hausordnung untersagt!
Der Glaube meiner Mutter an pharmazeutische Gifte wuchs über viele Jahrzehnte. Sie ist von Schulmedizin ebenso unerschütterlich überzeugt wie vom Christkind zu Weihnachten. Sie begehrt nicht auf, sondern lässt zu, was auch immer die Ärzte anordnen.

Mehr Digitoxin

Das Nervengift Digitoxin im Krankenhaus hatte Schleimbildung, Entgiftung und Immunsystem meiner Mutter blockiert. Ihr trockener Reizhusten konnte über Wochen nicht abklingen. Durch individuell zusammen gestellte Vitamine begehrte ihr Körper auf gegen die Infektion in den Atemwegen. Ihr Immunsystem wurde stimuliert. Zu einer fiebrigen Immunantwort gehört auch ein kräftig pochendes Herz, damit genug Sauerstoff zu den Immunzellen kommt.

Gegen ihr pochendes Herz verabreichte man meiner Mutter im Krankenhaus erneut Digitoxin. Ihr Mund wurde davon trocken, die Schleimhäute hart, ihr bellender Reizhusten flammte erneut auf. Ihr Kurzzeitgedächtnis wurde beschädigt. Beim Sprechen wiederholte sich meine Mutter alle zwei Minuten, wie eine hängen gebliebene Schallplatte.

Demenzrisiko durch Digitoxin: Digitalis Gifte hemmen die Bildung von ATP in den Nervenzellen. ATP sind lebenswichtige Energiemoleküle, ohne deren Präsenz kein Leben möglich ist.
Durch die Unterversorgung von ATP im Gehirn sterben Nervenzellen ab. Es kommt zum Kalzium-Overload intrazellulär und somit infolge zum Zelltod. Wertvolle Gehirnmasse schwindet undwiederbringlich.

Alternative zu Digitoxin: Viel Flüssigkeit, Kräutertee und kontrolliertes Fieber, um die Selbstheilungskräfte meiner Mutter gegen ihre Bronchitis zu stimulieren.
Zur Stabilisierung des Herzens hätte man meiner Mutter neben oral verabreichtem Taurin zusätzlich Sauerstoff über die Atmung geben können, damit ihr Herz weniger Pumpleistung erbringen muss.

Problem: „In Österreich ist das nicht üblich“ zögerte meine Mutter, als ich ihr ein Gespräch mit dem Primarius ans Herz legte. Sie traute sich nicht, dem Chef der Station „dreinzureden“. Erst nach der Visite mit fünf Ärzten fasste sie Mut. „Ich möchte eine Digitoxin Ausleitung“ sagte sie einem Pfleger. Der Pfleger versprach, den Ärzten Bescheid zu sagen. Diese waren jedoch schon gegangen und beim Mittagessen.
Als ich meine Mutter am Nachmittag besuchte, sprachen wir mit einem Stationsarzt über eine Entgiftung mit Digitalis Antidot. „Ich fürchte, so etwas haben wir hier nicht“ entschuldigte sich der freundliche Arzt.
Ein Uniklinikum ohne Maiglöckchen-Gegengift? Konnte das wirklich wahr sein? Der Arzt versprach, dem Herrn Primar eine Notiz zu schreiben.

Über die Ditioxin Ausleitung wurde nie wieder gesprochen. Das fettlösliche Fingerhutgift mit einer Halbwertszeit von 5-10 Tage verblieb im Gewebe des Körpers meiner Mutter und behinderte weiter die Wundheilung ihrer Verletzung am Bein.

Mehr Antibiotika

Die Wunde am Bein meiner Mutter heilte nicht. Sie entzündete sich immer mehr. Digitalis Glykoside in Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern können Wundheilung hemmen, dazu gibt es reichlich Fachliteratur. Hatten die Ärzte im Uniklinikum Salzburg nicht darüber nachgedacht? Sie verabreichten Digitoxin weiterhin, anstatt es auszuleiten.
An ihrem Fuß spürte meine Mutter Berührungen nicht mehr.

Gegen eine drohende Sepsis bekam meine Mutter erneut Antibiotika verabreicht, intravenös dreimal täglich.
In meinem Herzen brüllten Hilfeschreie. Meine erschöpfte Mutter mit intravenösem Zugang redete beruhigend auf mich ein.
„Vielleicht brauche ich die Antibiotika?“ meinte sie gottergeben.

„Die Ärzte sind doch nicht alle Trottel?“

Demenz durch Stress

Meine Mutter wollte die Klinik verlassen. Sie verlangte ihre Entlassungspapiere. Mehrfach. Man brachte sie ihr nicht. Stunde um Stunde wurde sie hingehalten, unter fadenscheinigen Ausflüchten. Die Trickkiste der Ärzte war prall gefüllt. Der Oberarzt müsse die Papiere bringen, er sei in einer Aufnahme, meine Mutter müsse warten.

Die Klinik zitierte meinen Bruder herbei. Man versprach meiner Mutter, ihr Sohn werde sie abholen und nach Hause bringen. Sie glaubte dem Versprechen und wartete. Als es dunkel wurde, wartete sie immer noch. Es wurde spät, sie wartete. Um 22:00 wurde sie müde. Sie verlangte, mit dem Ambulanzwagen nach Hause gebracht zu werden. Man setzte sie in einen Rollstuhl, sie konnte wegen ihrem wunden Bein nicht gut laufen. Nun wartete sie auf die Abholung durch einen Sanitäter. Ohne abgeholt zu werden, saß sie bis 01:00 in der Nacht ohne Schlaf in dem Rollstuhl. Endlich kam jemand. Man schob sie in ein Zimmer. Anwesend waren ein Oberarzt, ein Psychiater und mein Bruder.
Bis 02:30 mitten in der Nacht wurde meine Mutter davon „überzeugt“, in der Klinik zu bleiben. Sie verlor die Kraft, noch einmal ihre Entlassung nach Hause zu verlangen.

Einen weiteren Versuch, das Uniklinikum Salzburg zu verlassen, unternahm meine Mutter mit Aussicht auf ein Bett in einer Privatklinik. Mit deren Hilfe würde die Überstellung möglich sein, hoffte sie.
Das Bett war reserviert. Rein rechtlich hätte sie sich auf eigenen Wunsch nur entlassen und mit dem Ambulanzwagen verlegen lassen brauchen. Sie verlangte ihre Entlassungspapiere.
Die Pflegeschwestern ignorierten ihren Entlassungswunsch, verwiesen auf die Visite, stundenlang. Der Primarius der Uniklinik Salzburg verlangte die Zusage der Privatklinik, ein Bett für meine Mutter zu haben. Ich verständigte die Klinik.

Meine Mutter bat mich, sie abzuholen. Sie fürchtete um ihr reserviertes Bett. Ich sprang ins Auto und raste zu ihr ins Uniklinikum. Sanitäter verweigerten den Transport meiner Mutter in das Auto. Meine Mutter verfasste eine handschriftliche Notiz, dass sie von mir in die Privatklinik gefahren werden möchte. Ich rief die Polizei.

Die Polizisten fanden, meine Mutter müsse erst die Entlassungspapiere unterzeichnen und ignorierten den Zettel mit dem Wunsch meiner Mutter. Sie zogen wieder ab.

Der Primar des Uniklinikums telefonierte mit dem Primar der Privatklinik. Gemeinsam schlossen sie einen Kuhhandel. Ohne Rücksprache mit meiner Mutter sagten sie das reservierte Bett ab.
Ich wurde genötigt, das Krankenzimmer meiner Mutter zu verlassen. Am Telefon, wartend in ihrem Krankenzimmer, wurde meine Mutter informiert, dass die Privatklinik sie nicht aufnehmen würde. Meine Mutter verlangte keine Entlassungspapiere mehr.

Ich rief erneut die Polizei. Es kam zu einem Großeinsatz im Krankenhaus. Sieben Polizisten wuselten herum in sterilem Ambiente. Meine Mutter wurde befragt. Ich durfte nicht bei ihr sein. Der Primarius war in ihrem Zimmer, manipulierte sie. Sie entschloss sich, zu bleiben.
„Wo soll ich denn hin?“ fragte sie mich entschuldigend. Die Polizisten verdächtigten mich, ich habe meiner Mutter etwas einreden wollen, was sie gar nicht will. Der Primar erteilte mir Hausverbot. Ich ignorierte ihn. Diese Person war für mich nicht länger mehr als warme Luft.

„Seien Sie nicht unhöflich zum Herrn Primar!“ schimpfte ein Polizist.

Demenzrisiko durch Stress: Auch Stresshormone haben starke Wirkung auf die Gedächtnisleistung. Mein Kopf wurde leer. Ich konnte nicht mehr normal denken. Alles war blurry, wie Watte wurde die Welt um mich herum. Stresshormone sind ein wesentlicher Auslöser für degenerative Prozesse im Gehirn.

Alternative zu Stress: „Warum lässt du deine Mutter nicht einfach in der Klinik?“, fragte mein bester Freund. „Kümmere dich um dich selbst, sie ist erwachsen. Irgendwann müssen wir alle unsere Eltern loslassen.“

Problem: Ich habe nur diese eine Mutter und sie ist mir wichtig. Falls sie durch falsche Behandlungen irreversible Schäden davonträgt, ist nicht nur sie die Leidtragende, sondern auch ihre Angehörigen.

31 Kommentare
  • Frechheit, was sich die Ärzte manchmal alles erlauben und letztendlich die Patienten oft als „Zahlen“ und oft als „Versuchskaninchen“ behandeln. Kann mir nur allzu gut vorstellen, dass es für Sie alles andere als leicht und ruhig war / ist. Alles Gute für Sie und Ihre Mutter!

  • Digitoxin ist ein veraltes Medikament. Es hat äußerst geringe therapeutische Breite. Man muss Patienten sehr sorgfältig beobachten und die Dosis präzise anpassen. Warum bekommt Ihre Mutter so riskante Pharmazeutika? Als Apothekerin in Deutschland verkaufe ich Digitoxin sehr selten. Es wird heutzutage kaum noch verschrieben wegen seiner Nebenwirkungen, zumindest nicht in Deutschland.

  • Herzglykoside sind natürlich – sie sind normal für alte Menschen. Sie sind in Gebrauch schon sehr lange Zeit. Meine Oma nimmt sie auch. Ansonsten sie bekommt dicke Beine und geschwollene Fingers. Sie sind nicht Gefährlich, glaube ich. Meine Oma vergißt viel aber das ist eine Sache von Alter, nicht wahr?

    • Zu giftigen Herzglykosiden gibt es nebenwirkungsfreie Alternativen – körpereigene Aminosäuren in hoher Dosis sind ebenso wirksam, darüber hinaus auch noch hilfreich für alle anderen Organe.

  • Krankenhäuser können sich´s nicht leisten, dass sie gesunde Patienten haben. Die Versicherung will Rechenschaftsbelege. Antibiose, intravenöse Behandlungen, komplizierte Medikationen zur Beobachtung, sonst gibt´s kein Geld. Physio kann man zu Hause machen. Für Suppe und Kräutertee braucht´s kein Krankenhaus.
    Je kränkter Ihre Mutter wird, desto mehr Geld gibt´s vom System für´s System.

  • Die Pfuschereien bei Ihrer Mutter sind ein Fall für den Staatsanwalt! Körperverletzung als Straftat ist in Österreich im Strafgesetzbuch in den Paragraphen §§ 83 ff. definiert. Nehmen Sie den besten Anwalt. Es sind sowohl Kunstfehler als auch Fahrlässigkeit zu erwägen. Ihrer Mutter entstehen zusätzlich zivilrechtliche Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld! Arzthaftung liegt auch dann vor, wenn nachteilige Folgen für Ihre Mutter aus der Behandlung entstehen und sie einer Behandlung nicht zugestimmt hat.

  • Guten Tag! Ihre Erzählung handelt nicht von Schulmedizin. Sie berichten über ärztliches Unvermögen. Sauerstoff als Medikament ist schulmedizinisch anerkannt. Taurin, Coenzym Q10, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren, Alpha-Linolensäure, Magnesium, L-Arginin und L-Carnitin haben Evidenzgrad I gegen KHK und Herzinfarkt.

    • Lieber Herr Hauth,
      jedenfalls die Geheimwissenschaft der belegten Krankenhausbetten, kombiniert mit veraltetem Wissen über therapeutisch sinnvolle Medikation.

  • Hallo, ich nehme auch Betablocker. Ich habe 23 Kilo seither zugenommen. Dabei habe ich an meinem Essverhalten nichts geändert. Ich habe gemerkt das ich wesentlich schlapper bin und mich nicht mehr für Sport nach der Arbeit aufraffen kann. Kann ich das verhindern durch Vitamine?

    • Bluthochdruck kann verursacht sein durch einen Mangel an Spurenelementen und B-Vitaminen. Meistens werden nur Vitamin B12 und Magnesium als Nahrungsergänzung eingenommen. Doch die gesamte B-Familie ist lebensnotwendig, ebenso wie Kalium und Phosphor.

  • Auch anticholinerge Medikamente sind riskant. Antihistaminika, Neuroleptika, Antidepressiva usw. sollte man nicht nehmen. Lieber Ursachen für Krankehiten finden statt man deckt sie zu.

  • Immer Antibiotka … ein Viertel aller Patienten im Krankenhaus bekommt sie. Die Ärzte nehmen sich nicht die Zeit richtig zu behandeln. Die hören gar nicht zu. Die wollen sich absichern und geben Antibiotika auf Verdacht. Welchen Schaden sie langfristig anrichten ist ihnen egal. Besser nie ins Krankenhaus gehen.

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