Kurzversion:

Demenz ist heilbar, wenn man die Ursachen findet für Gedächtnisschwäche. Sie sind bei jedem Menschen individuell. Ein Patentrezept gibt es nicht. Sorgfältige Beobachtung der Erkrankten ist Grundlage für orthomolekularen Therapie-Erfolg.

Meine Mutter ist nicht dement

Primar Univ.-Prof. Dr. Paulweber glaubte mir nicht. Dem Kopf der Inneren Medizin vom Uniklinikum Salzburg war ein diagnostischer Fehler unterlaufen. Felsenfest überzeugt war er von einer primären Demenz meiner Mutter. Seine Einschätzung führte er zurück auf bildgebende Verfahren. Gestützt wurde seine unerschütterliche Selbstüberzeugung durch Beobachtung der Symptome meiner Mutter in seiner Station. Sie hatte alle Anzeichen von einem gemischten dementiellen Syndrom.

Meine Mutter hatte vor ihrer Einlieferung in das Uniklinikum Salzburg altersbedingt an leichter kognitiver Störung gelitten. Mild Cognitive Impairment ließ sich bestens therapieren bei ihr durch Vitamine, Enzyme und Spurenelemente. Mikronährstoffe, individuell von mir für sie zusammengestellt, mit auf sie zugeschnittener gesunder Ernährung, hatten das Leben meiner Mutter beschwerdefrei gestaltet.
Leider vergaß sie oft auf die Einnahme, wenn ich nicht bei ihr war. Sobald wir miteinander telefonierten, merkte ich schon an ihrem Zungenschlag, ob sie ihre ganz und gar rezeptfreien Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatte.
„Mama, hast du heute schon dein MCT Öl genommen?“
„Nein habe ich nicht …“
Sobald das Kurzzeitgedächtnis meiner Mutter durch süße Naschereien beeinträchtigt war, forderte ich sie auf, die dicken, gelben Kapseln zu schlucken mit dem nervenstärkenden Öl, das bei ihr innerhalb von fünfzehn Minuten heilsam anschlug.

Wie oft hatte ich meine Mutter erinnert, keinen Zucker mehr zu essen. Süßes wirkt toxisch auf ihr Gehirn. Doch auf diesem Ohr war sie taub. „Ich esse eh kaum Zucker“ schwor sie, süßte ihren Kaffee nicht mehr. Mohnstrudel, Topfenkuchen und Fruchtjoghurts sind jedoch wahre Zuckerbomben. „Zucker ist Nervennahrung“ verteidigte meine Mutter ihre Leibspeisen. „Zucker ist Nervengift“ korrigierte ich jedes Mal.

Sekundäre Demenz ist keine Krankheit, sondern ein Zustand

In der 1. Medizin des Uniklinikums Salzburg hatte meine Mutter erkennbare Anzeichen einer starken frontotemporalen Demenz entwickelt. Ihr Kurzzeitgedächtnis war gestört, ebenso ihr Sprachzentrum. Sie litt an Wortfindungsstörungen, einfachste Begriffe fielen ihr nicht mehr ein.

Die milde Zuckerdemenz meiner Mutter kenne ich in- und auswendig. Es musste sich bei den wesentlich gravierenden Beschwerden im Uniklinikum Salzburg um sekundäre Demenz handeln, verursacht durch starke Medikamente, die ihr intravenös verabreicht worden waren.

Ich sprach darüber mit ihren Ärzten. Machte sie darauf aufmerksam, dass meine Mutter bei individueller Mikronährstoffgabe keine dementiellen Beschwerden hat.
Prof. Dr. Paulweber gratulierte mir spöttisch. „Sie haben ein Mittel gegen Demenz gefunden – damit haben Sie das größte medizinische Rätsel der Welt gelöst.“

Ja, ich habe eine Therapie gegen Demenz gefunden, versicherte ich.
Aber nur bei meiner Mutter.
Inwieweit die von mir für sie entwickelte, heilsame Therapie skalierbar sein würde auf andere Patienten, müsse der Herr Professor bitte selbst herausfinden, machte ich deutlich. Denn ich hatte nur meine Mutter behandelt gegen metabolisches Syndrom ohne Diabetes – über Jahre unter sorgfältiger Beobachtung ihrer Reaktionen.
Meine Mutter hat mir ihre Mitochondrien vererbt. Auch mein Körper kommt mit Zucker nicht gut klar. Was bei mir positiv wirkt, hilft meistens auch bei ihr.

Demenz als Machtkampf der Befindlichkeiten

„Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben.“ Ein Stationsarzt vom Uniklinikum Salzburg wollte Coaching. „Vielleicht können wir so vielen anderen Menschen helfen?“
Ich erzählte meiner Mutter von dem Gespräch. Sie kannte den Namen dieses Arztes, er hatte schon meinen Vater behandelt. Mein Vater war unter seiner Obhut gestorben.
Um zu erreichen, dass meine Mutter ihre Mikronährstoffe bekommt, setzte ich mich an den Laptop. Ich schrieb meinen über Jahre erarbeiteten Mikronährstoffplan auf, gegen die leichte primäre Demenz meiner Mutter, mit Dosis und Wirkung. Ergänzte ihn durch Antioxidantien und körpereigene Enzyme zum Schutz ihrer Zellen vor toxischem Medikamentenoverload. Per Mail schickte ich den Plan an Primar Paulweber.

Nichts passierte. Ihre Medikation wurde nicht verändert. Ich ließ meiner Mutter ihre Nahrungsergänzungsmittel in die Klinik bringen. Niemand verabreichte sie ihr. Die Döschen landeten für sie unerreichbar im Schrank.

Ich fühlte mich missbraucht. Die Schulmediziner im Uniklinikum Salzburg hatten mein Wissen über orthomolekulare Therapie gegen Demenz erpresst, ohne Honorar, ohne Gegenleistung, mit meiner Mutter als Geisel. Doch ihre Mikronährstoffe bekam sie nicht. Stattdessen erhielt sie weiter schwere Medikamente aus dem pharmazeutischen Giftschrank ohne therapeutischen Nutzen.

Reihenweise stritt ich mit Ärzten über die richtige Medikation meiner Mutter. Wie feindliche Orks aus Felsspalten kamen stets neue Experten auf die Station. Hatte ich mit einem Arzt endlich ein vernüftiges Gespräch führen können, war am Folgetag ein neuer da, der von nichts wusste. In den schwachen Körper meiner Mutter wurde eine chemische Bombe nach der anderen geworfen. Meine E-Mails wurden immer wütender und verzweifelter. Denn meiner Mutter ging es jeden Tag schlechter.

Am Telefon stellte ich den steten Abbau ihrer Gedächtnisleistung fest, sofern meine Mutter überhaupt in der Lage war, das Gespräch anzunehmen. Sie konnte ihr Smartphone nicht mehr bedienen. Ich schickte ihr ein Seniorenhandy in die Klinik. Eines von diesen verhassten Dingern mit großen Tasten und kleinem Bildschirm, von denen sie niemals eines haben wollte.

Hören Sie auf mit den Medikamenten flehte ich die Ärzte an. Meine Mutter braucht sie nicht, es gibt dafür keine therapeutische Indikation!

Ich stieß auf taube Ohren, verstopft von Arroganz, Gier und Eifersucht. War meine Mutter in eine Studie geraten, finanziert von der Pharmaindustrie?

Demenz Therapie Verbot

Der Jurist im Beschwerdemanagement des Uniklinikums schlug Purzelbäume. Ich zitiere aus einer E-Mail von Mag. Franz Thaurer: „Sie haben weder eine Ausbildung eines in Österreich anerkannten Gesundheitsberufes noch wären Sie auch im Entferntesten berechtigt, in den Salzburger Landeskliniken irgendwelche Behandlungen, auch nicht bei Ihrer Mutter, durchzuführen. Ihre diesbezüglichen Ausführungen sind daher völlig absurd und ich gehe davon aus, dass das auch die Staatsanwaltschaft so einschätzen wird.“

Meine arme Mutter war in die Hände von Quacksalbern gefallen. Die Ärzte des SALK beanspruchten jegliche Deutungshoheit über Gesundheit in inquisitorischer Glaubensmanier für sich allein. Mein orthomolekulares Wissen freigiebig zu teilen war für die Katz´ gewesen. Meine Mutter bekam ihre Mikronährstoffe nicht, hing jedoch weiterhin „auf Verdacht“ am Tropf.
„Lass dich entlassen“ flehte ich sie an. „Komm nach Hause! Du hast eine Medikamentevergiftung. Dann wirst du wieder gesund!“
Sie wollte nicht. Meine Mutter zweifelte an meinen Worten. Immerhin war ich nur ihre Tochter und kein Arzt. „Du bist doch kein Wunderwuzi?“
Sie glaubte, schwer krank zu sein und die starken Medikamente zu brauchen, die bei ihr immer schwerere Krankheitssymptome verursachten.

Du sollst an einen Gott glauben, fordert das Uniklinikum Salzburg. Diesen Gott nennen Ärzte „wissenschaftliche Evidenz“. Damit verwechseln sie Meinung und (veraltetes) Schulwissen, bei gleichzeitiger Verleugnung zeitgenössischer Wissenschaft.

Ich ergriff Gegenmaßnahmen zum Schutz der Organe und Nervenzellen meiner Mutter. Mir war glasklar, was sie jetzt brauchte: Zellschutz und Energie. Mit der passenden Kombination aus Mikronährstoffen in orthomolekular therapeutisch wirksamer Dosis wurde sie trotz Medikamentenvergiftung kognitiv beschwerdefrei – immerhin einige Stunden lang, sobald sie die Kapseln geschluckt hatte. Ich ließ ihr Pillenboxen per Bringdienst in ihr Krankenzimmer senden, motivierte sie telefonisch zur Eigeneinnahme. Denn aufgrund der Corona Regeln der österreichischen Bundesregierung konnte ich nicht persönlich zu ihr ins Krankenhaus.

Meine Mutter wurde verlegt in die Geriatrie der salzburger Christian-Doppler-Klinik. Das Corona-Besuchsverbot wurde aufgehoben, endlich konnte ich sie sehen. Sie war sehr schwach und immer müde.
Eine neue Ork-Armee bewachte meine Mutter nun, blockierte erneut die Kommunikation über die richtige Medikation. Alles wurde noch schlimmer.
Sie haben keine Abschlüsse, keine Diplome, keine Zulassungen, warf mir Primar Prof. Dr. Iglseder um die Ohren. Mein „nutzloses Zeug“ solle ich wieder mitnehmen.

Ich bekam Hausverbot in der Geriatrie. Der Herr Pfarrer schmuggelte Mikronährstoffe für meine Mutter in die Klinik. Ein Engel, Dank sei Gott dem Herrn. Doch eine Hilfeleistung konnte ich meiner Mutter weiterhin geben: Über das Telefon erzählte ich ihr, welche Medikamente sie warum nicht mehr nehmen sollte.

„Schluck die Hustentropfen nicht! Das ist Codein, es sediert dich. Es schlägt nicht an, deine Leber kann nicht mehr richtig arbeiten. Nimm die Kapseln mit den ätherischen Ölen, sie lindern den Husten und bekämpfen die Infektion! Die Kapseln sind in der weißen Schachtel mit den grünen Bildchen drauf …“
„Lass dir keine Infusionen mehr geben. Du brauchst sie nicht, sie legen deine Mitochondrien lahm und zerstören dein Mikrobiom! Sie machen dich schwach und müde …“
„Welche Tabletten bekommst du zum Frühstück? Ah ja, die kleine rosa und die gelbe, die kannst du nehmen. Die glatte weiße auch. Aber die große weiße Tablette mit der Kerbe in der Mitte nicht schlucken. Das ist Gift. Es hemmt deine Wundheilung. NICHT schlucken …“

Meine Mutter lehnte einige Medikamente ab. Nachdem ich mehrfach Zwangsmedikation gegen den Willen meiner Mutter bei der Polizei gemeldet hatte, bekam intravenöse Giftbomben nicht mehr. Vermutlich mischen ihr die Ärzte Medikamente jetzt in ihre Nahrung. Denn jedes Mal, wenn sie gerade gegessen hat, klingt ihre Zunge so schwer, als hätte sie Alkohol getrunken. Doch ihr Gedächtnis erholt sich langsam.

Ihr Wunsch nach Verlegung in eine andere Klinik wurde unterbunden durch Gemauschle von Primar Prof. Dr. Iglseder. Meine Mutter wird behandelt wie Eigentum des Krankenhauses, gefesselt ans Bett durch ein wundes Bein, das nicht heilt, emotional gekettet an die Ärzte, wegen ihres unerschütterliches Glaubens an das Gute in der Schulmedizin.

Demenz Medizin für alle – gibt es einen Zaubertrank?

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mein Patentrezept gegen akute sekundäre Demenz und leichte primäre Demenz meiner Mutter zu verraten, würde wenig Sinn ergeben. Jeder Mensch ist anders. Die Ursachen für Gedächtnisschwäche sind ebenso vielfältig, wie Schmetterlinge auf einer bio Blumenwiese. Der einzige Weg zur erfolgreichen, individuellen Mikronährstofftherapie führt zum Ziel durch sorgfältige Beobachtung des Patienten während therapeutischer Interventionen.

Orthomolekulare Möglichkeiten bei Demenz

  1. Man kontrolliere den Elektrolygehalt von Magnesium, Kalium, Kalzium und Natrium im Serum. Man teste Kalzium intrazellulär. Ebenso prüfe man den Vitamin D Status. Mängel oder Überschüsse? Ausgleichen. Grünes Gemüse in die Ernährung integrieren, in rauen Mengen. Alles in Ordnung, alles in der Norm? Weiter bei Punkt zwei.
  2. Man nehme Phospholipide und organischen Schwefel (MSM). Davon verabreiche man seriöse Dosen täglich. Tritt Besserung ein? Mischen Sie rohe bio Freilandeier in die Ernährung Ihrer Lieben, dazu Nüsse satt (Achtung, Allergien!). Erkennen Sie keine Veränderung? Weiter mit Punkt drei.
  3. Man stärke die Energieverwertung aus Glukose mit Thiamin in hohen Dosen von 1000 mg pro Tag. Anschließend beobachte man, ob sich Veränderungen einstellen. Ist die Demenz behoben? Wenn ja – viel Fisch, Ei und Fleisch essen, bestenfalls roh, alternativ bei 60 Grad langsam gegart. Wenn nein, weiter zu Punkt vier.
  4. Man gebe gemeinsam mit Thiamin alpha-Liponsäure in einer Initialdosis von 300 mg pro Tag. Nach einer Woche kann man die Dosis auf 600 mg pro Tag erhöhen. Zeigen sich Veränderungen? Wenn ja, weitermachen. Wenn nein, weiter zu Punkt fünf.
  5. Man verabreiche täglich ein Glas frisches bio Zitronenwasser mit 500 mg Magnesium Malat, 1000 mg Ribose und 1000 mg Glycin. Ist die Demenz besser? Wenn ja, weitermachen. Wenn nein, weiter zu Punkt sechs.
  6. Man gebe Riboflavin, 5 mg pro Tag. Ist die Gedächtnisschwäche behoben? Wenn nein, weiter zu Punkt sieben.
  7. Man gebe zusammen mit 5 mg Riboflavin das energiespendende CoQ10, 500 mg pro Tag. Ist die Demenz besser? Wenn ja, weitermachen mit 2 mg Riboflavin und 200 mg CoQ10 pro Tag. Wenn nicht, weiter mit Punkt acht.
  8. Man gebe 2 x täglich 80 mg NADH sublingual. Dazu passt reduziertes Glutathion oral, 2 x täglich 200 mg. Zeigen sich Veränderungen? Wenn ja, weitermachen. Wenn nein, weiter zu Punkt neun.
  9. Man gebe Pantothen, 10 mg pro Tag. Keine Veränderungen – weiter mit Punkt zehn.
  10. Man kombiniere Hydroxocobalamin Depot mit Biotin 5 mg pro Tag und ergänze mit Niacin, 200 mg täglich. Positive Veränderungen? Wenn ja, hat Ihr Patient nitrosativen Stress. Viel tierisches Eiweiß essen, höchstens auf 80 Grad erhitzt, in Freiland bio Qualität. Wenn nein, weiter zu Punkt elf.
  11. Man gebe täglich einen Esslöffel Kokosöl. Zeigen sich Verbesserungen? Wenn ja, stellen Sie die Ernährung um auf ketogenen Stoffwechsel. Wenn nein, weiter zu Punkt zwölf.
  12. Man kombiniere Kokosöl mit L-Carnitin, 1000-3000 mg täglich. Wird die Demenz gelindert? Wenn ja, integrieren Sie viel fettes rohes rotes Fleisch, rohe Eier und Bauernbutter in die Ernährung. Wenn nein, weiter mit Punkt dreizehn.
  13. Man gebe täglich beta-Hydroxybutyrat, als Shake oder als Kapsel, 10 Gramm mindestens. Geht es Ihrem Patienten besser? Wenn ja, weiter verabreichen nach Bedarf und den Patienten sportlich mobilisieren.
  14. Taurin, 3000 mg pro Tag, kombiniert mit Vitamin C gepuffert, 3000 mg pro Tag, kann Verbesserungen bewirken. Hat es geklappt? Wenn ja, Gratulation, es wirkt. Ihr Patient hat oxidativen Stress. Prüfen Sie Toxine umweltmedizinisch und entfernen Sie diese. Wenn nein, weiter zu Punkt fünfzehn.
  15. Man bestimme die Spurenelemente des Patienten. Allen voran Chrom, Eisen, Kupfer, Lithium, Selen und Zink. Entdecken Sie Mängel? Bitte ausgleichen, der Motor Ihres Patienten braucht Nachschub. Gibt es deutliche Überschüsse? Wurde zu Zink zu hoch substituiert, hat man bei Selen übertrieben?
    Bitte ausleiten!
  16. Zahlreiche weitere Therapieansätze gegen Demenz werden laufend wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Man kann alternativmedizinisch noch sehr viel mehr dagegen unternehmen. Bleiben Sie am Ball, informieren Sie sich so gut Sie können, studieren Sie Studien, lesen Sie das Internet aus.

Demenz Ursachen verstehen

Alle oben genannten Punkte können nach Bedarf untereinander ergänzt werden. Oft sind multiple, altersbedingte Mangelerscheinungen an Vitaminen, Spurenelementen und körpereigenen Aminosäuren die Ursache für Demenz.
Bei älteren Menschen gehen Enzyme ganz von selbst zurück, das liegt in der Natur des Alterns. Wenn chronisch Mängel vorliegen, wird gesundes ATP Recycling blockiert, es kommt zu energetischer Unterversorgung im Gehirn.
Die Mängel kann man natürlich ausgleichen. Keine Angst dabei, NADH beispielsweise kann man nicht überdosieren. Man kann es in therapeutisch sinnvoller Menge verabreichen, es hat keine Nebenwirkungen – vorausgesetzt der Energiestoffwechsel des Körpers ist nicht im Übermaße toxisch belastet, was man vorab abklären sollte.

In vielen Fällen liegt bei Demenz eine chronische Glukoseverwertungsstörung vor. Beim metabolischen Syndrom geht Intrazelluläre Unterzuckerung geht Hand in Hand mit hohem Blutzucker. Durch ungenügende energetische Versorgung des Gehirns bei toxisch erhöhtem Blutzucker sterben Nervenzellen ab. Um diese Störung zu stoppen und auszugleichen, sind Ketonkörper zu verabreichen. Idealerweise ist der Stoffwechsel umzustellen auf dauerhafte ketogene Ernährung ohne Kohlenhydrate.

Die sekundäre Mitochondriopathie, verbunden mit intrazellulärem ATP Mangel (testen!), ist meist zurück zu führen auf toxischen Overload des Körpers. Alkohol? Schwermetalle? Medikamente? Insektizide? Lösungsmittel? Waschenzyme? Weitestgehend vermeiden und ausleiten! Ernährung auf bio Qualität umstellen!

Ablagerungen? Lösen Sie Plaque durch die Gabe von Apfelsäure, Zitronensäure und Essigsäure. Zum Beispiel als spritzige Limonade mit Kurkuma, Rosmarin oder Koriander. Setzen Sie Sauerkirschsaft ein als Therapeutikum. Entfernen Sie Cholesterinkrusten durch gesundes Fett aus hochwertigen Omega 3 bio Eiern und frischen Walnüssen. Machen Sie brüchige Gefäße geschmeidig durch mediterrane Kräuter wie Salbei, Oregano und Thymian. Sehen Sie sich die K2 Versorgung des Patienten an, werfen Sie einen Blick auf Bor.

Demenz Therapie im Dauerfeuer der Borniertheit

Hüten Sie sich bei ihrer Suche nach der besten orthomolekularen Therapie gegen Demenz vor wahnsinnigen Angehörigen. Der monotheistische Glaube an Schulmedizin ist unerschütterlich verbreitet in unserer Gesellschaft. Skepsis gegenüber wirksamen Mikronährstoffen geht Hand in Hand mit populärmedizinischen Warnungen. Nahrungsergänzung? Vielleicht sogar aus dem bösen Internet? Uh, das könnte gefährlich sein!
Meine Geschwister veranstalten eine Hexenjagd auf mich. Mein Bruder verbreitet wahnwitzige Angstszenarien. Er behauptet, unsere Mutter sei durch mich in Lebensgefahr, denn ich würde sie mit Vitaminen vergiften. Ich bin schuld an ihren natürlichen Alterserscheinungen, davon ist er völlig überzeugt.
Als er ein Töpfchen Kaliumsalz in der Küche meiner Mutter entdeckte, in pharmazeutischer Qualität bei einem Labor im Internet bestellt, kam er nicht auf die Idee, dass kochsalzarme, kaliumreiche Ernährung helfen könne gegen hohen Blutdruck. Er ist jetzt überzeugt, ich will unsere Mutter damit einschläfern.

Demenz Therapie Fazit

Alle meine hier veröffentlichten Erfahrungen sind auf eigene Verantwortung zu interpretieren. Ich übernehme keinesfalls Gewähr für Ihre eigene Therapie-Entscheidung.
Doch hier noch ein Rat: Bleiben Sie unermüdlich. Bleiben Sie selbstbewusst! Finden Sie die Schwachstelle bei Ihren Lieben durch umweltmedizinische Tests und Scans. Probieren Sie vorsichtig aus, was im Pool der therapeutisch wirksamen Mikronährstoffe verfügbar ist. Schreiben Sie Ihre Beobachungen auf.
Sobald Sie den Pferdefuß im Metabolismus einer demenzkranken Person gefunden haben, können Sie selbst, ohne Arzt, individuell wirksam Heilung erreichen. Ganz und gar rezeptfrei, mit körpereigenen Bausteinen, Spurenelementen und lebenswichtigen Molekülen ohne Nebenwirkungen.

24 Kommentare
  • Mein Sohn ist tödlich verunglückt in vergangenes Jahr. Seither ist mein Mann dement. Jeden Tag glaubt er das mein Sohn durch unsere Türe kommt. Glauben Sie, dagegen gibt es Mittel?

    • Liebe Margosha,
      mein herzliches Beileid. Sie machen eine sehr schwere Zeit durch. Bei Stress-Demenz müsste man den Patienten befreien von seinen Stressoren. Doch in Ihrem Fall ist das leider nicht mehr möglich.
      Stress-Demenz kann man mit Mikronährstoffen unterstützend behandeln. Jedes Mal, wenn Ihr Mann mit ihn belastenden Gedanken konfrontiert wird, fluten Hormone durch seinen Körper. Sie stammen aus alten Fluchtmechanismen. Im Fall von Gefahr lenkt der Körper seine Energie in die Muskeln, damit der Körper weglaufen kann. So verbraucht sein Körper große Energiemengen, sobald er an den Tod von Ihrem Sohn denkt. Diese Energie fehlt ihm in seinem Erinnerungsvermögen. Er flüchtet somit im Kopf vor dem belastenden Gedanken.
      Sie können Ihrem Mann helfen, indem Sie die verfügbare Energie in seinem Körper erhöhen. So bleibt für seinen Kopf genug übrig, auch wenn der belastende Gedanke kommt und seine Kraft in die Muskeln schießt. Ich an Ihrer Stelle würde zu allererst eine Kombination geben aus Methylcobalamin Depot mit NADH und MCT Öl.
      Alles Gute für Sie!

        • Hätte mein Mann Diabetes II und wäre dement, so würde ich ihm kein Insulin geben. Ich würde seinen Insulinspiegel so weit senken wie möglich durch jeglichen Verzicht auf Kohlenhydrate. Seine Ernährung würde ich umstellen auf hochwertige Öle und Fette, gesunde Eiweißvarianten und Ballaststoffe.

  • Habe Ihre beiden Artikel, auch über Demenz durch Schulmedizin, mit großem Interesse gelesen. Mir kommen Bilder aus Tübingen. Aus der sog. Elite-Uniklinik. Saftladen.

    • Die Uniklinik Heidelberg ist um nichts besser. Sie haben meinen Mann nicht gehen lassen an einem Freitag weil der Montag Feiertag war und mein Mann privat versichert.

  • Lassen Sie mich raten: Bekamen Sie Hausverbot im Krankenhaus, weil Sie Ihre Mutter vergiften wollen? Mir ist Ähnliches wiederfahren. Meine Mutter ist im Krankenhaus wegen einer Blasenentzündung. Ich habe den Ärzten Bescheid gesagt: Cranberrysaft wirkt sehr gut bei ihr gegen Blasenentzündung. Aber sie haben Antibiotika gegeben. Saft sei schädlich, haben sie behauptet. Meine Mutter darf gar keinen Cranberrysaft trinken, weil er die Wirkung der Antibiotika aufhebt. Ich habe den Ärzten erklärt, dass meine Mutter Antibiotika auch zu Hause nehmen kann. Sie haben sie aber nicht gehen lassen – Cranberryverdacht! Ich darf erst morgen meine Mutter aus dem Krankenhaus abholen. Aber nur weil ich geschworen habe, dass sie die Antibiotika weiter nehmen wird.

    • Kennen Sie den Begriff „therapieresistent“? Die meisten naturheilkundlichen Wirkstoffe fallen in diese Kategorie. Erst, wenn kein einziges schulmediznisch deklariertes Medikament wirkt gegen eine Krankheit, darf die Naturheilkunde in die Bresche springen.

  • Meiner Bekannten ist auch etwas ganz Verrücktes passiert. Sie konnte nichts mehr riechen und schmecken. Weil es immer geheißen hat durch Corona passiert so etwas, ist sie zum Hausarzt gegangen. Der hat sie nicht ernst genommen. Er hat sie nicht auf Corona getestet sondern zum HNO geschickt. Der HNO hat sie auch nicht auf Corona getestet. Er hat ihr Antibiotika aufgeschrieben. Die hat sie aber nicht genommen. Sie ist ins Corona Drive-In. Und ja, da hat man ihre Corona Infektion festgestellt.
    Die Ärzte haben keine Lust auf komplizierte Untersuchungen. Die schreiben Antibiotika auf, fertig.

  • Wirklich aufschlussreicher, wenn auch trauriger Artikel. Es tut mir leid, dass du so viel Gegenwehr (sogar von der eigenen Familie) bekommst, obwohl du deiner Mutter nur helfen möchtest. Ich wünsche dir alle Kraft das durchzustehen und dass es deiner Mama mit deiner Unterstützung hoffentlich bald besser geht.

  • Wenn meine Mutter in einem Pflegeheim lebt, wie kann ich wissen ob sie von Medikamente dement ist oder von schlechtem Essen?

    • Das ist sehr schwierig, weil Sie Ihre Mutter nicht längerfristig beobachten können. Welche Medikamente nimmt sie?
      Sehr schnell wirken NADH, MCT Öl und CoQ10. NADH sublingual bringt Besserung nach 15-20 Minuten. MCT Öl nach 15-30 Minuten. Durch CoQ10 zeigen sich Veränderungen nach etwa einer Stunde. Vorausgesetzt, entweder der Citratzyklus ist gestört (NADH), oder die Glukoseverwertung ist blockiert (MCT Öl), oder die Atmungskette nicht intakt (CoQ10).
      Wenn mindestens einer der oben genannten Schnelltests deutlich Besserung bringt, sollten Sie Ihrer Mutter den Wirkstoff ein paar Tage lang täglich geben und genau beobachten, was sich bei ihr tut. Sie merken dann selbst, ob Medikamente ihre Symptome wieder verschlimmern.

  • Totaler Quatsch Fleisch muss man bei Demenz weglassen und den Homocysteinspiegel senken. Homocystein ist Nervengift deshalb werden Vegetarier älter als Fleischesser die haben weniger Homocystein.

    • Homocystein wird abgebaut im Körper durch die Vitamine B12, B6 und B9. Bei Tieren ebenso wie bei Menschen, da gibt es keine Unterschiede. Eine gesunde bio Freilandkuh kann Vitamin B12 selbst herstellen in seinen Verdauungswegen. Sie hat niedriges Homocystein im Körper. Eine mit Antibiotika dauerbehandelte Kuh im Stall kann das jedoch nicht mehr. Ihr Fleisch hat hohes Homocystein und wenig B12.
      B-Vitamine in Fleisch sind hitzeempfindlich. Wer Schweinebraten vom Käfigschwein isst, verzehrt mehr Homocystein und weniger B-Vitamine als ich. Ich esse frisches Fleisch von antibiotikafreien Freilandtieren. Es wird von mir auf maximal 80 Grad im Ofen erhitzt. Wenig Homocystein, viel B-Vitamin, sehr gesund.

  • Jetzt schlägts aber dreizehn. Du musst doch deine Mamma rauskriegen aus dem Krankenhaus? Das ist doch klar das sie deine Mamma ausnutzen. Ich kenn kein Krankenhaus, wo keine Pharmaconnections gibt. Auch nicht in München. Die wollen keine Nahrungsergänzungsmittel. Wör ja noch schöner, wenn man einfach so gesund werden könnte. Ohne Rezeptpflicht verdient das Krankenhaus nix an den Pillen. Kannst nicht deine Mamma beraten, dass sie Heimpflege holt? Oder kannst nicht eine Freundin ins Krankenhaus schicken?

    • Schlüpft ein Küken aus einem Ei, nachdem es gekocht ist? Eiweiß stockt bei 75 Grad, bei 67 Grad Dotter. Sensible Omega-3 Fettsäuren zerbrechen bei Wärme ab 48 Grad. B-Vitamine vertragen keine Hitze über 80 Grad. Enzyme denaturieren schon ab 41 Grad. Intakte darmfreundliche Nahrung, aus der ein dementer Kopf frische Neuronen bilden kann, findet man reichlich in rohen, tierischen Lebensmitteln vom bio Bauern Ihres Vertrauens.

  • Das nehme ich Ihnen nicht ab. Mein dementer Vater war bei allen Ärzten. Dagegen gibt es nichts. Vitamine hat er nicht gebraucht. Ich habe gut für ihn gekocht.

    • Liebe Frau Adler,
      Ärzte haben noch keine gute Medizin gegen Demenz. Sie warten auf Evidenz. Gut kochen allein reicht auch nicht. Wer normal natürlich lebt, wird alt und stirbt. Gesund jung bleiben erfordert unnatürliches Leben. Indem man seine eigene Biochemie studiert und Schwachstellen hackt, trickst man angeblich unheilbare Krankheiten aus, vor denen die Schulmedizin heute noch kapituliert.

  • Kann Ihre Mutter das Krankenhaus nicht verlassen? Sie hat keine ansteckende Krankheit, nicht wahr? Sie darf gehen, wenn sie das möchte. In Österreich ist das gesetzlich so geregelt. Der Patient unterschreibt einfach ein Revers Dokument.

    • „Einfach“ ist in dieser Krankenstation nur der Tod. Exit durch Versterben, das geht. Heute ist ein Mitpatient meiner Mutter mit Krankenhauskeim-Lungenentzündung in die Kühlkammer entlassen worden. Sein Herz ist stehen geblieben. Ohne NADH, L-Carnitin, MCT Öl, Taurin und CoQ10 hatte es keine Chance gegen Antibiotika, Herzglykoside, Gerinnungshemmer, Betablocker und Opioide.

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