Erwachsenenvertretung endet mit Tod

Wie die Salzburger Justiz meine Mutter zugrunde richtet

Kurzversion:

Man könnte einen Witz erzählen über österreichisches Erwachsenenschutzrecht.
Stehen drei JuristInnen bei einen sterbenden Menschen: ein Richter, ein Anwalt und eine Erwachsenenvertreterin.
Sie bestellen einen Gutachter.

Meine Mutter ist nicht länger verantwortlich für ihr eigenes Leben. Sie bekam eine Erwachsenenvertretung.
Österreich hat die vormalige Sachwalterschaft umbenannt. Nun als Erwachsenenvertretung bezeichnet, ist diese Variante der Vormundschaft gedacht für psychisch kranke Menschen, falls sie sich nicht mehr alleine helfen können.
Die Erwachsenenvertretung wird ernannt und geprüft von einem Gericht.

Gesetzliche Grundlagen der Erwachsenenvertretung

Ein eigenes Gesetz wurde verfasst für die österreichische Erwachsenenvertretung. Regulatorien kann man nachlesen auf der behördenübergreifenden Plattform oesterreich.gv.at.
Die Erwachsenenvertretung endet mit dem Tod der vertretenen Person, steht auf dieser Website.

Von Salzburger Behörden wird dieses Gesetz seltsam wörtlich ausgelegt. Die gesetzliche Erwachsenenvertreterin meiner Mutter vom Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung scheint zu glauben, ihr Auftrag bestünde darin, den raschen Tod meiner Mutter herbei zu führen.
Jedenfalls bekam ich ebendiesen Eindruck, seit meine Mutter betroffen ist von diesem Gesetz. Meine Mutter wird von allen Beteiligten ihrer Erwachsenenvertretung daran gehindert, wieder gesund zu werden.

Gesund für meine Mutter wäre frische Luft mit viel Sauerstoff und Sonne, gesund wären Ausflüge in die Natur. Gesund wäre hochwertige, nährstoffreiche Bio Schonkost, von mir mit Liebe gekocht. Gesund wäre soziale Nähe zu mir als langjährige Vertrauensperson. Gesund wären hochwertige Kräutertees, Smoothies und hausgemachte Knochensuppe. Gesund wäre alltägliche Bewegung in ihrem gewohnten Umfeld: Blumen gießen, Socken zusammenlegen, Kräuter pflücken. Gesund wäre ein tägliches Schwätzchen mit den Nachbarn. Gesund wäre hochwertige physikalische Therapie mit ihrem Therapeuten zu Hause. Noch gesünder wären Kaffeekränzchen mit ihren FreundInnen, gemütlich mit Schlagsahne und Schokokuchen im Biedermeiersalon.

All das wir meiner Mutter weggenommen. Stattdessen wird sie gewaltsam festgehalten in einem grässlichen Pflegeheim, gegen ihren Willen. Vollgepumpt wird sie mit organschädigenden Medikamenten, die Nebenwirkungen haben, gegen die sie weitere schädliche Medikamente bekommt.

Meine Mutter liegt bewegungslos in einem anonymen Pflegebett, weit weg von zu Hause, an einen Schlauch gekettet, isoliert von mir. Ihre Zimmernachbarin ist so schwer dement (oder vergiftet von Medikamenten?), sie kann nur noch schreien, röcheln und gurgeln. Meiner Mama wird Tag und Nacht Gewalt angetan, sie leidet seit Monaten unter dieser Geräuschhölle. Um schlafen zu können, bekommt sie schwere Schlafmittel, sie verursachen demenzielle Störungen und machen abhängig. Doch meine Mama darf nicht nach Hause. So hat es die Erwachsenenvertreterin angeordnet vom Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung.
Nichts kann die Erwachsenenvertreterin davon abbringen, meine Mutter in diesem Zustand zu belassen – gegen den ausdrücklichen Wunsch meiner Mutter, den sie seit Monaten schriftlich wie mündlich immer wieder ausdrücklich bekannt gegeben hat. Und sogar gegen die Vollmachten des Gerichts, gegen die die Erwachsenenvertreterin immer wieder verstößt.

Ist die Erwachsenenvertretung in Salzburg korrupt? Tut das Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung Dritten einen Gefallen damit, wenn sie meine Mutter dauerhaft aus ihrer Heimat verschleppt und wegsperrt vor ihrer eigenen Tochter?

Täglich plagen mich diese Sorgen, denn die Entscheidungen der ernannten gesetzlichen Erwachsenenvertreterin Gabriele Rothböck gegen die Gesundheit und den Willen meiner Mutter können sich kaum noch überbieten an Absurdität.

Wie es zu dieser Erwachsenenvertretung kam

Meine Mutter hatte im Salzburger Landeskrankenhaus SALK eine Medikamentenvergiftung davon getragen, in einem Massenbetrieb ohne jede Kompetenz in Naturheilkunde oder orthomolekularer Therapie. Sie wollte dort nicht behandelt werden. Doch ihre Überstellung in eine Privatklinik scheiterte an hinterhältigem Gemauschle unter Salzburger Ärzten, die sich meine Mutter gegenseitig zuschacherten als Klassepatientin.
Meine Mutter war von überflüssigen Pharmazeutika im SALK dement und lahm geworden. Die Ärzte stritten jede Verantwortung ab. Monatelang siechte meine Mutter vor sich hin in einem sterilen Krankenzimmer, medikamentös blockiert. An manchen Tagen war meine Mutter vor lauter Nebenwirkungen nicht mehr in der Lage, überhaupt noch einen ganzen Satz zu sprechen.
Ihre Entlassung aus diesem Krankenhaus wurde gewaltsam verhindert von ihren Erwachsenenvertretern, welche der Salzburger Bezirksrichter Thomas Wegleiter ernannte.

Richter Thomas Wegleiter amtiert am Bezirksgericht Salzburg. Als Pflegschaftsrichter soll er laut Gesetz Wünsche berücksichtigen und Bedürfnisse der Betroffenen. Seit einem knappen Jahr negiert er seine Pflichten zugunsten monetärer Interessen Dritter.

Der Clearingbericht

Meine habgierige Schwester wollte schon seit Jahren Kontrolle über meine Mutter und ihren Besitz. Doch so lange meine Mutter gesundheitlich gut in Form gewesen war, hatte sie darauf keinen Zugriff. Jetzt war ihre Stunde gekommen. Meine Mama lag im Krankenhaus und konnte kaum noch sprechen vor lauter Nebenwirkungen durch überflüssige Medikamente. Meine Schwester beantragte die Einrichtung einer Erwachsenenvertretung mit ihr als Vertreterin.
Richter Thomas Wegleiter vom Bezirksgericht Salzburg wurde bestellt, die Notwendigkeit einer Erwachsenenvertretung für meine Mutter zu prüfen. Er beauftragte das Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung, die Voraussetzungen zu erörtern.
Eine Frau Renate Schüttelkopf vom Vertretungsnetz hörte sich Lügengeschichten meiner Schwester an. In allen Punkten ernst nahm sie Verleumdungen und Lügen.

Ich würde meiner Mutter illegale Drogen geben, erfand meine Schwester. Ich würde sie sozial isolieren. Ich würde ihr Medikamente wegnehmen und sie dement machen, log meine Schwester immerfort.
Weder Beweise noch medizinisch schlüssige Erklärungen hatte sie für ihre Anschuldigungen. Doch meine Schwester missbrauchte als Zeugen meinen geistig behinderten Bruder.
Mein Bruder ist Autist. Er verrannte sich schon in der Vergangenheit mehrfach in wahnhafte Ideen gegen Mitmenschen. Dann brauchte er Medikamente. Doch er nimmt sie schon seit Jahren nicht mehr.
Sobald mein Bruder loslegt mit wahnhaften Hasstiraden, merkt man eigentlich, dass er geistig behindert ist. Er hat dann Probleme mit der Artikulation, wiederholt Silben ohne Sprachmelodie. Er reißt weit die Augen auf, hebt immer wieder den Zeigefinger, fuchtelt mit den Armen und stampft mit den Füßen. Seine Ideen verlieren den Boden, sie verlieren sich in realitätsfernen Überzeugungen. Doch Frau Renate Schüttelkopf vom Netzwerk Erwachsenenvertretung merkte gar nichts.

Gar nicht erst mit mir sprechen wollte Frau Schüttelkopf vom Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung. Ich rief sie an, sie lachte mich immer wieder aus. Sie fragte auch nicht genauer nach, von welchen Medikamenten meine Schwester da erzählen würde, die ich meiner Mutter angeblich wegnehmen würde.
Wie das meine Mutter angeblich dement machen solle, wollte sie schon gar nicht wissen. Frau Schüttelkopf glaubte alle Lügen meiner Schwester unhinterfragt, sie wurden ja bestätigt von meinem behinderten Bruder.
Ich hatte Kaliumsalz für meine Mutter bestellt gehabt, dies hatte sie erfahren von meinen Geschwistern. Auch hatte ich meiner Mutter CBD Tropfen gegeben gegen Arthrose Schmerzen, und darüber gebloggt. Cannabis? Frau Schüttelkopf war felsenfest überzeugt, ich sei gefährlich für meine Mutter.

Ironie der Gegenwart: Mein offener Umgang mit CBD ließ mich ungeeignet erscheinen als Erwachsenenvertreterin beim Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung. Nun hat im gleichen Haus ein Vape Store eröffnet.

Als ich mit Frau Renate Schüttelkopf am Telefon sprach, machte ich deutlich, keinesfalls düften meine Geschwister Erwachsenenvertreter meiner Mutter sein. Es hatte seit Jahren Konflikte gegeben in der Familie. Doch sie ignorierte alles, was ich sagte.
Am Telefon suggerierte Frau Schüttelkopf, ich sollte ohne medizinische Ausbildung kein Kalium bestellen. Dabei bekommt man sogar in Salzburg Kaliumchlorid als Blutdrucksalz im Reformhaus, für gesunde Ernährung gegen hohen Blutdruck.
Doch beim Salzburger Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung wusste man es besser: Die Tochter aus Berlin konnte keine Erwachsenenvertreterin sein, die anderen beiden Kinder jedoch schon.

Ich zitiere aus dem Clearingbericht der Frau Renate Schüttelkopf. Sie hatte abfällige Lügen meiner Schwester darin aufgenommen. Alle meine jahrelangen liebevollen Bemühungen, meine Mutter gesund zu erhalten, wurden darin gegen mich gerichtet:
Seit geraumer Zeit werde [ die Betroffene ] durch die Tochter, die in Berlin lebe … häufig in Salzburg aufgesucht und ihr dabei medizinisch verordnete Medikamente entzogen bzw. durch Nahrungsergänzungsmittel sowie hochkonzentriertes Cannabidiol ersetzt. Durch die Zunahme der Einmischung der Tochter, sei die Situation gänzlich eskaliert. Insbesondere sei die Gesundheit ihrer Mutter durch das Absetzen der medizinisch notwendigen Medikamente unter eigenmächtigen „Behandlung“ mit Nahrungsergänzungsmitteln sowie Cannabidiol …. erheblich gefährdet.

Der Bezirksrichter

Am Krankenbett des SALK wurde meine Mutter gefragt vom zuständigen Richter Thomas Wegleiter, von wem sie vertreten werden möchte. Sie nannte mich als Vertrauensperson. Doch Thomas Wegleiter fand den Wunsch einer Vertretung durch mich nicht angebracht. Er hatte im Clearingbericht gelesen, und auch von meiner Schwester gehört, dass ich weit reichende Fähigkeiten habe in Bezug auf orthomolekulare Mikronährstoffe. Auch von meiner Kritik an diesem Salzburger Massenkrankenhaus hatte er gehört, und deren pharmazeutischer Fehlbehandlung.
Richter Wegleiter ignorierte den Wunsch meiner Mutter. Den Ärzten im Krankenhaus stellte er auch keine kritischen Fragen. Warum meine Mutter behandelt wurde mit Opioiden und Betablockern, Gerinnungshemmern, Antibiotika und Digitaloiden gleichzeitig, und noch mit einigen anderen Pharmazeutika dazu, wollte er nicht wissen.
Er fragte auch nicht, ob das gestörte Kurzzeitgedächtnis meiner Mutter von den Medikamenten geschädigt sein könne.
Richter Thomas Wegleiter fragte nicht einmal, warum meine Mutter mich nannte als gewünschte Erwachsenenvertreterin, nicht jedoch meine Geschwister. Er ernannte die beiden anderen einfach. Er war ja der Richter, der richten konnte wie es ihm beliebte. Dass mein offensichtlich geistig behinderter Bruder besser kein Erwachsenenvertreter sein sollte für eine kranke, alte Dame, bedachte Thomas Wegleiter nicht.

Salzburg ist eine kleine Stadt, jeder ist mit jedem irgendwie verwandt, verschwägert oder beruflich versippt. Ich selbst kenne dort niemanden besonders gut.
Meine habgierigen Geschwister belogen den Richter in nicht endenden Schmähschreiben. Ich kenne nur einen kleinen Teil davon, denn Einsicht in die Pflegschaftsakte wurde mir verwehrt. Richter Wegleiter gab dem Verlangen meiner Schwester nicht nur statt, mich nicht in den Akt sehen zu lassen. Er unterstütze das heimtückische Ansinnen ebendieser sogar gegenüber Dritten. Ungestraft konnte ich nun verleumdet werden in nie endenden Schmähschreiben, ich konnte ja gar nichts erfahren darüber.
Meine Geschwister machten dem Richter nicht nur weiß, ich hätte eine frühere vorgebliche Demenz meiner Mutter verschlimmert, indem ich angeblich ihre Medikamente abgesetzt hätte. Sie war nicht dement gewesen. Sie hatte noch nicht einmal Medikamente eingenommen gegen Demenz, die man hätte absetzen können. Gerinnungshemmer nahm sie täglich, auch Betablocker in kleiner Dosierung. Weder nahm ich ihr diese Medikamente weg, noch verschlimmerte ich irgend etwas, im Gegenteil. Doch meine Geschwister setzten noch einige weitere vorgebliche Schandtaten obenauf, die ich meiner Mutter antun würde, würde man sie nicht schützend isolieren vor mir, nur hatte ich darauf keinen Zugriff.
Hätte Richter Thomas Wegleiter ein bisschen genauer zugehört, hätte er vielleicht gemerkt, dass meine habgierigen Geschwister Sorge hatten um Erbteil und Geld, nicht um die Gesundheit meiner Mutter.
Doch er hörte nicht genau hin. Er schloss die Tochter aus Berlin aus von dem Pflegschaftsverfahren, so hielt er es monatelang, und das macht er bis heute. Ich beauftragte die Salzburger Rechtsanwältin Susanne Payer, Beschlüsse einzuholen vom Bezirksgericht. Ein einziges Telefonat mit Richter Wegleiter genügte – obwohl sie vorher interessiert und kooperativ gewesen war, lehnte nach diesem Gespräch eine Vertretung ab.

Jahrelang hatten sich ihre zwei Kinder in Österreich nicht gekümmert um meine Mutter. Sie hatten vielmehr wahnhaft eifersüchtig aus der Ferne unsere Freundschaft missgünstig beäugt.
Ich hatte meine Mutter von Berlin aus oft besucht. Durch gesunde Ernährung und Bewegung hatte ich sie aktiviert und gesünder gemacht. Durch mich hatte sie weniger Medikamente gebraucht. Es waren Medikamente und ungesunde Lebensweise gewesen, die Vergesslichkeit und Altersschwäche bei ihr voran gebracht hatten. Wenn meine Mutter von mir begleitet wurde, ging es ihr bestens. Doch meine Geschwister behaupteten das Gegenteil. Weder Wahrheit noch Vernunft, weder Wissenschaft noch Gefühle spielten eine Rolle in diesem Theater rund um Geld, Macht und Sippschaft.

Der Salzburger Bezirksrichter Wegleiter stellte keine Fragen an mich. Er kontaktierte mich erst gar nicht erst. Schon hier verstieß er gegen das Erwachsenenschutzgesetz, denn er hatte Kenntnis vom Kontakt meiner Mutter zu mir – es wäre ein Leichtes gewesen für ihn, meine Kontaktdaten zu ermitteln. Stattdessen ernannte Thomas Wegleiter ohne Zögern meine habgierigen Geschwister als Erwachsenenvertreter meiner Mutter. Denn diese forderten Schulmedizin, und das passte in den 08/15 Katalog eines Bezirksgerichtes. In seinem Beschluss schrieb er: Durch das Absetzen medizinisch notwendiger Medikamente hat sich der kognitive Zustand der Betroffenen verschlechtert.

Diese Formulierung war mit keinem Satz begründet, bewiesen oder erklärt. Welche Medikamente hat Ihre Schwester Ihrer Mutter weggenommen hätte Thomas Wegleiter fragen müssen. In welchem Zusammenhang stehen diese Medikamente mit Demenz? Kann Ihre Mutter Ihre Anschuldigungen bestätigen?
Doch er fragte nicht.

Meine Mutter wurde auch nicht gefragt. Lüge oder nicht, das spielte für Thomas Wegleiter keine Rolle. Zwei Angehörige hatten diese Beschuldigungen vorgebracht, also mussten sie stimmen. Immerhin hatte meine Schwester auch gelogen, ich würde meiner Mutter „täglich Marihuana verabreichen“.

Ob meine Mutter illegale Drogen bekommen hatte von mir, wurde ebenso wenig geprüft, wie die heilsame Wirkung von Kaliumsalz. Die Betroffene selbst wurde auch nicht danach gefragt. Sie war ja immerhin schon lange dement und würde meine Machenschaften nicht mehr verstehen, log meine Schwester.

Das ist übrigens ein interessantes Phänomen, es funktioniert überall ähnlich: Sobald meine Schwester behauptete, meine Mutter sei schwer dement, durfte Mama keine Aussagen mehr machen. Weder vor der Polizei noch vor anderen Behörden.

Mein geistig behinderter Bruder jedoch durfte Aussagen machen, und davon machte er ausführlich Gebrauch. Mein Bruder ist verheiratet mit einer psychisch kranken Frau. Sie leben in der Wohnung meiner Mutter, seit Jahren schon lassen sie die Wohnung als Messies verwahrlosen. Die Türschlosszylinder haben sie ausgetauscht, meine Mutter darf ihre Wohnung schon lange nicht mehr betreten. Sie würden selbst einen Erwachsenenvertreter brauchen. Doch als ich ebendies vortrug vor Gericht hieß es nur lapidar:
Das kann jeder sagen.

Thomas Wegleiter glaubte alle Lügen meiner Geschwister ohne Nachfragen. Er verwarf hingegen alles, was von mir kam.

Meine Mutter IST NICHT DEMENT! Am Telefon versuchte ich, dem Richter Wegleiter die Situation klar zu machen. Ich erinnere mich gut, es war ein regnerischer Tag. Ich stand in Berlin in einem zugigen Hinterhof, als ich endlich ein Telefonat arrangieren konnte.
Meine Mutter bekommt OPIOIDE, die hat sie noch nie vertragen!
Thomas Wegleiter interessierte nicht, welche Medikamente meine Mutter warum bekam. Er wiegelte alle meine Eingaben ab mit den Worten, er müsse auf ein Gutachten warten.
Als Richter hatte er den Salzburger Psychiater Christoph Egger berufen, die Demenz meiner Mutter festzustellen. Ihre Medikation werde darin schon berücksichtigt werden, war sich Thomas Wegleiter sicher.

Das Gutachten

Christoph Egger ist kein Internist. Er ist weder Pharmakologe noch Neurologe. Christoph Egger ist auch kein Allgemeinarzt und schon gar kein Biochemiker. Christoph Egger ist Psychiater. Eine Demenz stellt er nicht fest durch bildgebende Verfahren oder Blutbefunde. Christoph Egger macht Psychotests. Er fragt eine allfällig demente Person nach ihrem Namen und ihrer Situation. Er lässt sie rechnen und zeichnen. Er prüft, ob sie sich Wörter merken kann, ob sie noch einen ganzen Satz schreiben kann. Für jede Aufgabe vergibt er Punkte. Aus den Punktewerten errechnet er ein Scoring, daraus bestimmt er den Grad der Demenz.

Die Praxis von Psychiater Christoph Egger liegt im wenig charmanten Geschäftsviertel Alpenstraße. Mülltonnen säumen den Eingang. Gleich nebenan sieht man die Landespolizeidirektion Salzburg. Auf dem Dach des reinweißen Neubaus thront ein meterhoher Funkmast. Wurde von hier mein Handy überwacht?

Mit einem Demenz-Testverfahren erreicht ein Gutachter so viele Ergebnisse wie Tests. Sie fallen immer anders aus, je nachdem ob eine Person gerade müde ist oder munter, Wasser getrunken hat oder Wein, fröhlich ist oder traurig. Dement befinden würde Christoph Egger einen kerngesunden Menschen während einer feuchtfröhlichen Party. Würde er ihn am kommenden Morgen testen mit Brummschädel, würde er Mild Cognitive Impairment diagnostizieren. Würde er den Partygänger am Folgeabend nach der Party erneut prüfen, sobald der Alkohol abgebaut ist, würde er keine Demenz mehr feststellen.

Der Psychiater Christoph Egger fragte meine Mutter nicht, ob sie vielleicht betrunken sei, als sie sich kaum noch etwas merken konnte. Ihre Zunge war so schwer, als hätte sie eine halbe Flasche Schnaps gesoffen. Doch Sie lag im Krankenhaus. Wie hätte sie da betrunken sein können? Ob Opioide und Digitaloide, Antibiotika und Betablocker, Gerinnungshemmer und Analgetika gemeinsam genommen eine Auswirkung haben könnten auf die Gedächtnisleistung einer Seniorin, berücksichtigte der gerichtlich beeidete Sachverständige nicht bei seinem Gutachten. Mit keinem Wort wurde die Medikation meiner Mutter erwähnt.
Gutachter Christoph Egger diagnostizierte bei meiner Mutter ein dementielles Abbausyndrom. Unheilbar.

Rekurs I

Ich reichte Rekurs ein gegen die Ernennung meiner Geschwister als Erwachsenenvertreter meiner Mutter. Der österreichische Rekurs ist das Pendant zur deutschen Berufung. Doch Thomas Wegleiter ließ diesen Rekurs liegen. Er reichte ihn nicht weiter an die nächste Instanz, über Wochen nicht. Sie sind keine Beteiligte in diesem Verfahren, rügte er später mit meinen Dokumenten auf dem Tisch. Ich solle meinen Rekurs zurückziehen, sonst würden mir Kosten entstehen, ohne Aussicht auf Erfolg. Ich zog den Rekurs zurück. Thomas Wegleiter hatte mir eiskalt persönlich direkt ins Gesicht gelogen, erfuhr ich Monate später.

Licht am Ende des Tunnels? Nicht für meine Mutter. Der gute Ausgang beim Bezirksgericht Salzburg ist offen für diejenigen, die am lautesten lügen. Die Betroffe selbst hat nichts mehr zu sagen in ihrem eigenen Pflegschaftsverfahren. Ihre Pension wird verbraucht für ein schlechtes Pflegeheim, ihre Ersparnise für Honorare und Gutachten.

Besitzstörung ohne Klage

Monatelang wurde meine Mutter von meiner Schwester festgehalten in dem schlechten Krankenhaus, das sie medikamentös dement und hilflos hielt. Als Klassepatientin war sie gefundenes Fressen für die Geriatrie-Station der Christian-Doppler-Klinik, die ansonsten halb leer stand. Alte Menschen sterben reihenweise, sobald sie in dieser Institution behandelt werden. Die Zimmergenossin meiner Mutter wurde eingestellt auf Medikamente gegen Bluthochdruck, obwohl sie vorher nie hohen Blutdruck gehabt hatte. Ein Nachbar meiner Mutter starb an Herzstillstand ein paar Zimmer weiter, er bekam die gleichen Medikamente wie sie. Auch der Vater einer lieben Freundin meiner Mutter verstarb nur wenige Tage nach seiner Einlieferung. Doch wenn alte Menschen sterben im Krankenhaus, fällt das niemandem auf, man hält das für normal.

Meine Mama starb jedoch nicht. Ich schickte ihr Vitamine und Enzyme, Öle und Pflanzenextrakte. Sie überlebte die Geriatrie-Station der Christian-Doppler-Klinik, sie hoffte auf baldige Genesung und Heimkehr.


Währenddessen beraubten meine Geschwister meine Mutter ihrer Wertgegenstände und plünderten ihr Sparkonto. Das Schloss ihrer Eigentumswohnung ließen sie austauschen. Alleine dafür stellten sie meiner Mutter 600 Euro in Rechnung, ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung. Fleißig bediente sich meine Schwester am Pensionskonto meiner Mutter, sie verrechnete für ihre wichtige Tätigkeit als Erwachsenenvertreterin Tausende Euro, die mein Bruder ihr treu überwies.
Mich hielten meine Geschwister gewaltsam fern von meiner Mutter. Sie hat keine Ausbildung, sie hat keine Ausbildung pflegte meine Schwester zu kreischen, sobald ich gesunde Vorschläge machte. Sogar zu körperlichen Angriffen auf mich kam es, durch meinen geistig behinderten Bruder, als ich meine Mutter in ein besseres Krankenhaus bringen wollte.

Ich schrieb einen Antrag an das Salzburger Bezirksgericht nach dem anderen. Von Berlin aus brachte ich das Faxgerät zum Glühen vom Copyshop nebenan. Ich versuchte, das Gericht davon zu überzeugen, mich als Vertreterin zu ernennen. Ich schickte albenweise Fotos von meiner pumperlgesunden Mutter und mir. So wollte ich beweisen, wie gut es ihr gegangen war, wenn sie bei mir gewesen war. Ich reichte wissenschaftliche Belege ein für die Wirksamkeit einiger von mir verabreichten Mikronährstoffe und erläuterte die Sinnhaftigkeit einer Ernährungsumstellung.

Endlich bekam ich eine Antwort. Thomas Wegleiter untersagte mir, weitere Eingaben zu machen:

In Anbetracht der Zahl und Häufigkeit ihrer E-Mail Eingaben in der Erwachsenenschutzsache ihrer Mutter teile ich Ihnen mit, dass diese aufgrund der sich in bloßer Wiederholung erschöpfenden Inhalte künftig gemäß § 86a ZPO zurückgewiesen werden.

Der Anwalt

Meine Mutter nahm sich einen Anwalt. Ich suchte ihr einen Vertreter mit Schwerpunkt Patientenrecht über die österreichische Anwaltsuche. Ein Rechtsanwalt Peter Huber aus Hallein nahm das Mandat an. Er verlangte einen Vorschuss. Er ging zu meiner Mutter ins Krankenhaus und ließ sich von ihr bevollmächtigen. Er verlangte einen weiteren Vorschuss. Ich bezahlte ihn über die Kreditkarte meiner Mutter. Doch der Anwalt richtete nichts aus. Er machte ein paar Eingaben bei Gericht, sie blieben seitens des Richters Wegleiter unkommentiert.

Herr Huber bezog sich auf den tobenden Familienstreit als Anlass für eine Absetzung meiner Geschwister als Vertreter. Doch nichts dergleichen geschah. Meine Geschwister entmündigten meine Mutter in allen Belangen, nahmen ihr das Handy weg. Sie isolierten sie von allen Sozialkontakten.
Nach ihrer Entlassung verschleppten meine Geschwister meine Mutter aus dem Krankenhaus in ein Pflegeheim unbekannten Ortes.
Von einem Tag auf den anderen war sie verschwunden, entführt aus ihrer Wohnung. Niemand wusste, wo sich meine Mutter befand, weder Freundinnen noch Familienangehörige. Meine Geschwister gaben als bevollmächtigte Erwachsenenvertreter der Polizei von Salzburg Anweisungen, die Entführung meiner Mutter nicht zu verfolgen, welche ich anzeigte, sondern die Situation als rechtmäßig anzuerkennen.
Ihre Mutter will nicht mit Ihnen sprechen, log ein Salzburger Polizist, als ich verzweifelt nach Mama suchte.

Für Richter Wegleiter war das alles kein Anlass, einzuschreiten. Er ließ die Erwachsenenvertretung durch behinderten Sohn und habgierige Tochter unverändert. Dass die Betroffene entfernt worden war aus ihrer Wohnung in Salzburg, an einen nicht bekannten Ort, ohne jeden Kontakt zur Außenwelt, das störte ihn nicht. Die Weinkrämpfe, E-Mails, Faxe und Anrufe der Tochter aus Berlin störten ihn nicht.

Nicht einmal der Anwalt meiner Mutter brachte in Erfahrung, wo meine Mutter war. Post an sie nahm mein Bruder in Empfang und ließ sie verschwinden. Kein einziges Schreiben zeigte er meiner Mutter. Er beschuldigte mich, ich hätte die Unterschrift meiner Mutter gefälscht auf der Vollmacht des Anwalts, er zeigte mich an bei der Kriminalpolizei.
Zudem beschuldigte er mich des Kreditkartenbetruges und der Körperverletzung. Bei einer Polizeiwache sprach er vor, um mich der geplanten Entführung meiner Mutter mit Todesfolge zu verdächtigen. Denn ich hatte Flüge für unseren jährlichen Mutter-Tochter Urlaub auf Teneriffa gebucht.
Die Salzburger Polizisten merkten, mit meinem geistig behinderten Bruder stimmte etwas ganz und gar nicht. Sie nahmen seine Anzeige nicht ernst. Doch da er seinen richterlichen Beschluss von Thomas Wegleiter vorweisen konnte bei der Polizei, dass er Erwachsenenvertreter meiner Mutter ist, ließen sie ihn gewähren und nahmen seine wahnhaften Hasstiraden gegen mich zu Protokoll. Ich wurde vorgeladen zur Kriminalpolizei Salzburg, um eine Aussage zu machen. Dafür musste ich anreisen nach Salzburg aus Berlin.

Das Logo der Salzburger Justiz stellt einen Adler dar. Ich glaube, er ist angenagelt an gespreizten Flügeln auf dem brennenden Scheiterhaufen. Seine Schwungfedern liegen in Ketten. Gefoltert wurde er mit Sicheln und Hämmern. Auf dem Kopf trägt er eine Dornenkrone. Im Todeskampf übergibt er sich. Der Justizadler spuckt seine Seele aus und dreht die Augen zum Himmel. Die sind von allen guten Geistern verlassen, dürften seine letzten Gedanken sein.

Mein Bruder suggerierte dem Bezirksgericht, ich wolle meine Mutter mit Giftspritzen töten. Meine Schwester behauptete, der Anwalt sei gar nicht der Anwalt meiner Mutter, sondern vielmehr mein Anwalt.
Mein Bruder zwang meine Mutter, ihm handschriftlich zu bestätigen, dass dieser Anwalt nicht von ihr bevollmächtigt worden war. Gleichzeitig wurde der Anwalt telefonisch unentwegt belästigt – mein Bruder wollte ihn durch Telefonterror zwingen, sein Mandat nieder zu legen. Richter Thomas Wegleiter gab allem Nonsense meiner Geschwister statt und ließ den Anwalt links liegen. Er lud ihn nicht einmal ein zur Befragung des Gutachters, welchen Thomas Wegleiter bestellt hatte zur Prüfung der Gesundheit meiner Mutter.

Befragung des Gutachters

Gutachter Christoph Egger war mit ebendiesem Krankenhaus assoziiert, welches die dementielle Störung meiner Mutter durch Medikamente verschuldet hatte. Er hatte die Geisteskraft meiner Mutter durch Gespräche geprüft gehabt, während sie unter Medikamenteneinfluss stand und an starken Nebenwirkungen litt. Daraus attestierte er ihr in einem Gutachten von dreiundzwanzig Seiten ein dementielles Abbausyndrom. Unheilbar sei das, behauptete er, ohne die schädlichen Medikamente mit einem einzigen Wort zu erwähnen.
Ich verlangte ein pharmakologisches Sachverständigengutachten. Doch ich wurde ignoriert. Ich beantragte ein Sachverständigengutachten zum Nachweis der sinnhaften Demenztherapie meiner Mutter mit Ketonsalzen. Nichts geschah.

Psychiater Egger wurde eingeladen zu einer Befragung beim Bezirksgericht Salzburg. Ich reiste an aus Berlin, für ein Gespräch von einer halben Stunde. Der Anwalt meiner Mutter war nicht dabei.
Thomas Egger hatte von Salzen gegen Demenz noch nie gehört. Ich zog ein Döschen mit Kapseln aus meiner Handtasche, ein Nahrungsergänzungsmittel mit exogenen Ketonen. Christoph Egger verdächtigte mich der Sektiererei.
Er blieb bei seiner Einschätzung, meine Mutter leide an einem unheilbaren neurologischen Abbau. Womit er seine Diagnose begründete, wollte ich wissen. Er nannte mir drei Bücher aus dem vorigen Jahrtausend.

Rekurse und Beschwerden

Monate vergingen. Ich telefonierte ganz Österreich ab, um meine Mutter zu finden. Endlich entdeckte ich ihren Aufenthaltsort. Meine Mutter war eingesperrt worden von meiner Schwester in einem privaten Pflegeheim in Wien. Mein Bruder hatte sie mit seinem Auto dorthin verschleppt. Mama hatte nicht protestiert, denn man hatte ihr vorgelogen, sie käme in eine dreiwöchige Rehabilitationsmaßnahme. Erst nach ihrer Ankunft verstand sie, dass sie in einem Altersheim gelandet war. Glücklich war sie nicht darüber. Doch meine Mutter konnte nicht um Hilfe rufen. Sie hatte kein Telefon mehr und keinen Computer, keinen Zugang zu E-Mails oder zum Drucker. Sie durfte mit niemanden aus ihrer Vergangenheit Kontakt aufnehmen.

Sofort flog ich zu ihr, von Berlin nach Wien. Bevor ich sie sehen durfte, vergewisserte sich Heimprimarius Dieter Formanek vom Sanatorium Liebhartstal, dass das Salzburger Bezirksgericht auch damit einverstanden ist. Denn meine Schwester hatte jeden Kontakt zu mir strengstens verboten. Jawohl Herr Magister, natürlich Herr Magister – der Heimprimarius kam aus den Verbeugungen gar nicht mehr heraus, als er mit Thomas Wegleiter in Salzburg telefonierte. Schließlich konnte ich endlich wieder zu meiner Mutter.

Ich erreichte, dass meine Mutter von dem Pflegeheim ein Telefon bekommt. Kurze Zeit später beschimpfte mich Thomas Wegleiter, denn ich hätte angeblich das halbe Heim aufgemischt. Die Zuständigkeit der Erwachsenenvertreter änderte er nicht.

Meine Mutter lebte zwar nicht zu Hause. Doch sie erholte sich von ihrer Medikamentenvergiftung. Ihr Gehirn funktionierte wieder beinahe normal. Als ich endlich wieder bei ihr war, erklärte ich ihr ihre Situation. Sie hatte von dem Rechtsstreit um ihre Erwachsenenvertretung nichts mitbekommen. Alle Schreiben an sie von Gericht, Anwalt oder auch von mir waren von meinem geisteskranken Bruder vor ihr versteckt worden. Meine Mutter rief Richter Wegleiter an, um ihre Erwachsenenvertreter abzuberufen.
Er wollte nicht mit ihr sprechen.

Rekurs II

Meine Mutter reichte schriftlich einen Rekurs ein gegen ihre Erwachsenenvertretung. Ich fertigte Videos an von Gesprächen mit ihr, welche ich zusammen mit ihren Rekurspapieren an das zuständige Gericht schickte. In diesen Interviews konnte bewiesen werden, dass meine Mutter nicht dement ist. Doch auch dieser Rekurs wurde eingereicht bei dem Gericht, das die Erwachsenenvertretung eingerichtet hatte.

Richter Wegleiter, dessen Entscheidung von einer höheren Instanz hätte geprüft werden sollen, bekam die Dokumente auf seinen eigenen Schreibtisch. Er ließ sie liegen. Er kündigte lediglich an, die Zuständigkeit der Erwachsenenvertretung zu verändern. Zusätzlich beauftragte er Gutachter Christoph Egger, das Gutachten zu erweitern.
Der Ankündigung folgten keine Beschlüsse. Erst musste der Familienstreit eskalieren und ich im Gefängnis landen.

In diesem Salzburger Gefängnis wurde ich eingesperrt. Mein Verbrechen: Mama auf ihren ausdrücklichen Wunsch abholen aus dem Altersheim und mit ihrem Auto nach Salzburg bringen. Als ich für diesen Artikel vor Ort dieses Foto mache, tritt ein schwarz gekleideter Mann aus der Anstalt. Kommen Sie herein, ruft er streng.
Danke nein, erwidere ich, ich bleibe lieber im Freien.

Polizei, Verfolgung und Gefängnis

Legitimiert durch seine Ernennung als Erwachsenenvertreter vom Bezirksgericht Salzburg, stellte mein geistig behinderter Bruder Dutzende Strafanzeigen gegen mich bei mindestens fünf Polizeidienststellen, der Kripo Salzburg und der Wiener Staatsanwaltschaft.
Er zeigte mich an, nachdem ich für meine Mutter Vitamine in der Apotheke gekauft hatte. Als ich in Salzburg wohnte, um Mama zu helfen, drang mein Bruder zusammen mit seiner Frau ein in mein Zimmer, während ich bei Mama zu Besuch im Krankenhaus war.
Er durchstöberte meine persönlichen Sachen, fand meine eigenen Vitamin B12 Injektionen, die er fotografierte. Ich wolle meine Mutter mit Giftspritzen töten, verbreitete er.
Mein Bruder bezichtigte mich des Betrugs, der Unterschriftenfälschung und des Einbruchs. Ich wolle die Wohnung meiner Mutter plündern, zeigte er an, und rief ein siebenköpfiges Polizeikommando, als ich die Eigentumswohnung von meiner Mama öffnen ließ mit einer Vollmacht ihres Anwalts. Ich würde meine Mutter töten wollen und dann ihr Auto verkaufen …
Wenn Polizisten ihn nicht ernst nahmen, legte mein Bruder seine Ernennungsurkunde vom Bezirksgericht auf den Tisch.
Er griff mich körperlich an und verletzte mich, seine Frau filmte ihn dabei mit ihrem Smartphone. Er stellte Strafanzeige gegen mich wegen Verleumdung, als ich ihn anzeigte wegen Körperverletzung. Wegen der nicht enden wollenden Wahnvorstellungen meines Bruders, die er immerfort zur Anzeige brachte, wurde ich sogar verhaftet. Ins Gefängnis wurde ich gesteckt für vierundzwanzig Stunden. Ich musste mich vor einem Haftrichter erklären. Nicht mein Bruder wurde verdonnert zu einem psychiatrischen Sachverständigengutachten, sondern ich. Denn ich hatte meine Mutter abgeholt aus dem Wiener Sanatorium, weil sie gerne wieder nach Hause wollte.

Eine europaweite Fahnung wurde ausgeschrieben nach mir, mein Handy wurde getrackt. Alle von mir angerufenen Nummern fand ich wieder mit Namen und Adressen der Gesprächspartner im Akt der gesammelten Strafanzeigen meines Bruders im Landesgericht Wien. Er hatte erneut behauptet gegenüber wiener Polizisten, ich hätte meine Mutter entführt und wolle sie töten. Alleine das Ausspionieren meiner Telefongespräche hatte eine vierstellige Summe gekostet. Ich sah die Rechnungen der Telefongesellschaften im Akt.

Wo andere Urlaub machen, liegt die Justizanstalt Salzburg. Anstelle von Vögeln sitzen Ü-Kameras auf dem Dach. In der Zelle, in der ich eingesperrt war, klebte eine dicke, schwarze Spycam über dem Bett. Mein Fenster hatte keinen Blick auf die Berge. Ich sah Knastis in Jogginghosen auf den Gefängnis-Sportplatz.

Meine Mama und ich kamen aus der Kanzlei ihres Anwalts, wo wir über die Aufhebung ihrer Erwachsenenvertretung gesprochen hatten. Noch bei unserem Gespräch war meine Mama glasklar im Kopf gewesen.
Der PKW, in dem wir fuhren, wurde angehalten von der Schengenfahndung. Wir wurden in eine Polizeidienststelle gebracht unweit der deutschen Grenze. Dort wurde ich verhört. Meine Mutter durfte keine Aussage machen, um mich zu entlasten, denn sie galt als schwer dement und wurde demnach nicht befragt.
Die Polizisten wunderten sich, denn meine Mama kam ihnen gar nicht dement vor. Doch Vorschrift war Vorschrift. Ich wurde ins Gefängnis in Puch gesteckt, meine Mama wurde meinem Bruder übergeben. Nach einem Tag in der „Obhut“ meines Bruders war das Kurzzeitgedächtnis meiner Mama so stark gestört, dass sie von BeamtInnen der Kripo Salzburg als „nicht vernehmungsfähig“ bezeichnet wurde. Mein Bruder brachte meine Mama unter Zwang zurück ins Altersheim nach Wien, nicht in ihre Wohnung in Salzburg.

Die gesetzliche Erwachsenenvertreterin

Erst musste ich im Gefängnis laden, bevor ein Richter Thomas Wegleiter bereit war zur Korrektur früherer Entscheidungen. Beinahe ein halbes Jahr lang unberücksichtigt gelassen hatte er Einwendungen von mir, dem Anwalt meiner Mutter und der Betroffenen selbst. Das Vertretungsnetz für Erwachsenenvertretung wurde nun gesetzlich bestellt. Meine Geschwister wurden abberufen.
Das Vertretungsnetz wählte selbst eine Mitarbeiterin aus als Erwachsenenvertreterin meiner Mutter. Ich hoffte auf Verständnis und eine Rückkehr meiner Mutter nach Hause. Doch das Gegenteil trat ein.
Meine Mutter wurde weiter entrechtet von einer für sie fremden Frau in Wild-West Manier, man kann sich so etwas heutzutage gar nicht mehr vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt. Erwachsenenvertreterin Gabriele Rothböck ignoriert als Juristin reihenweise Auflagen der Bundesregierung zur Befolgung des Erwachsenenschutzgesetzes.
So heißt es beispielsweise auf der Website des „digitalen Amtes“: Die vertretene Person wird in ihrer Geschäftsfähigkeit nicht automatisch eingeschränkt, auch wenn sie eine Vertretungsperson hat. Wenn die vertretene Person entscheidungsfähig ist, kann sie auch weiter gültig Geschäfte abschließen.

Verschlossene Türen, kein Fluchtweg für meine Mutter. Aus dem Würgegriff der gesetzlichen Erwachsenenvertretung ist kein Entkommen mehr für sie. Alles wird überwacht vom Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung. Jede eigene Entscheidung wird verunmöglicht, jeder Wunsch ignoriert.

Erwachsenenvertreterin Gabriele Rothböck verwehrt meiner Mutter jeden Wunsch mit Vehemenz. Sie lässt meine Mutter im Wiener Pflegeheim Sanatorium Liebhartstal dergestalt abschirmen, dass sich diese nicht einmal mehr beschweren kann gegen die Entscheidungen der Erwachsenenvertreterin – jedenfalls nicht schriftlich. Dabei ist meine Mutter eindeutig entscheidungsfähig, sie weiß genau, was sie will und kann. Nur wird das von allen Beteiligten fleißig ignoriert. Ich habe überhaupt keine Rechte, pflegt meine Mutter zu klagen, und damit hat sie Recht. Ihr wurde alles genommen, selbst ihr eigenes Geld – sie bekommt keinen Cent Taschengeld. Nicht einmal kleine Einkäufe kann sie bezahlen, oder eine Briefmarke. Beschwert darüber hat sie sich schriftlich beim Pflegschaftsgericht, doch Richter Thomas Wegleiter kümmert das nicht.

Ich habe Videos von Gesprächen zwischen meiner Mutter und mir von Dezember 2020 persönlich abgegeben im Büro vom Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung. Frau Gabriele Rothböck kann sich jederzeit davon überzeugen, meine Mutter ist ganz klar im Kopf. Doch alle diese Beweise werden ignoriert.

Gewaltsam wird meine Mutter von ihrer fremden Erwachsenenvertreterin weiterhin festgehalten in dem Pflegeheim, in das sie vorher von ihren Kindern verschleppt worden war – gegen ihre Interessen und gegen ihre Gesundheit.
Es gelang meiner Mutter zwar einmal, schriftlich Beschwerde einzulegen beim zuständigen Richter Wegleiter gegen ihre Unterbringung, denn sie will wieder nach Hause. Sie bat auch um Taschengeld und eine baldige Rückkehr nach Hause. Doch der Richter Wegleiter ignorierte ihre Beschwerde. Via Videokonferenz vom Lapotop des Heimleiters verwies er sie fernmündlich an ihre Erwachsenenvertreterin.

Seither bekommt meine Mutter gar keine Chance mehr, sich zu beschweren, worüber auch immer – das Sanatorium Liebhartstal, in dem sie hilflos eingesperrt ist, unterdrückt jede schriftliche Telekommunikation. Die Erwachsenenvertreterin müsse erst zustimmen, wenn meine Mutter sich beschweren wolle über ihre Erwachsenenvertreterin, bestimmt man in diesem Sanatorium.

Das Sanatorium stellt für jeden Monat des Aufenthaltes meiner Mutter einen hohen vierstelligen Betrag in Rechnung. Die Erwachsenenvertreterin bezahlt alles über das Pensionskonto meiner Mutter.

Psychische Gewalt

Dezember 2020. Meiner Mutter bat darum, endlich nach Hause zu dürfen. Den Advent wollte sie gemeinsam mit mir zu Hause verbringen, so wie jedes Jahr. Doch der Wunsch wurde ihr nicht erfüllt. Hartnäckig hält Erwachsenenvertreterin Rothböck vom Netzwerk Erwachsenenvertretung meine Mutter fest in dem unpersönlichen Pflegeheim, wo sie nur billiges Essen bekommt und zu viele Medikamente, aber keine Liebe und keinen Advent.
Meine Mutter stürzte in diesem Zimmer. Sie brach sich den Oberschenkelhals, wenige Tage vor Weihnachten. Erneut musste sie operieriert werden, in einem nahe gelegenen Krankenhaus unweit des Pflegeheims.

Nach ihrer OP wollte meine Mutter überstellt werden in eine Klinik, zur Remobilisierung. Die Aufnahme wäre ärztlich unterstützt gewesen, alles wäre von der Versicherung meiner Mutter bezahlt worden, ein Platz wäre frei gewesen.
Doch es war kurz vor Weihnachten. Das Büro des Netzwerk Erwachsenenvertretung war faktisch verweist. Die Vertretung von Frau Gabriele Rothböck hatte eine Vertretung. Niemand kümmerte sich. Meine Mutter wurde zurück transferiert ins Pflegeheim, statt zur ärztlich begleiteten Therapie gebracht zu werden. Im Heim wurde sie ins Bett gelegt. Da liegt sie noch heute. Mit jedem Tag verfällt sie mehr.

Nach eineinhalb Monaten im Pflegebett, aus dem sie nicht selbst aufstehen kann wegen Schläuchen und Schwäche, ist meine Mutter so stark verkümmert, dass der Tod ihr ins Gesicht geschrieben steht.
Noch zu Weihnachten war sie fröhlich und geistesgegenwärtig gewesen, nun sind ihre Wangen eingefallen, die Hände zittrig. Meine Mutter riecht süßlich nach Verwesung. Immer wieder hat meine Mutter angerufen bei ihrer Erwachsenenvertretung Rothböck. Immer wieder hat sie gebeten um ihre Überstellung in eine Klinik zur physikalischen Therapie. Doch immer wieder hörte sie: Frau Rothböck ist nicht da, Frau Rothböck ist im Urlaub, Frau Rothböck wird sich melden. Die wenigen Male, bei denen meine Mutter mit Frau Rothböck tatsächlich sprach, führten jedes Mal dazu, dass Frau Rothböck die Überstellung ablehnte. Bis heute hat meine Mutter ihre Erwachsenenvertreterin nicht persönlich kennen gelernt. Sie konnte immer nur telefonisch sprechen mit ihr, und das auch nur mühsam, denn ihre Telefone wurden und werden ohne Unterlass manipuliert von meinem wahnsinnigen Bruder.

Wie es überhaupt juristisch-organisatorisch sein kann, dass meine Mutter zwar in Wien untergebracht ist, jedoch eine Vertreterin aus Salzburg hat, die sie nie sieht, die sie nie aufsucht und sich nicht kümmert, und das über Monate, ist mir gänzlich unklar.

Täglich wird meine Mutter im Pflegeheim als Medikamentenkippe missbraucht. Sie bekommt schädigende Pillen verabreicht, die sie therapeutisch gar nicht braucht. Die Wirkstoffe bringen ihre Demenz voran und lähmen die Muskulatur, wodurch sie immer brutaler zum bettlägerigen, hilflosen Krüppel gemacht wird. Doch ihrer Erwachsenenverteterin ist das alles recht.

Meiner Mutter wird seit Monaten Gewalt angetan. Sie wurde im Pflegeheim ein Mehrbettzimmer gesteckt, zusammen mit einer schwer kranken alten Frau. Die Dame kann nicht mehr sprechen. Stattdessen röchelt, schreit und stöhnt sie Tag und Nacht. Meine Mama kann nicht mehr schlafen. Sie wird tagsüber gequält von dem schrecklichen Lauten ihrer Zimmerkollegin. Nicht nur, dass sie niemanden hat zum Plaudern. Schlimmer noch, es vergeht kein Tag, an dem meine Mama nicht furchtbar klagt über das unvermittelte Keuchen und Gröhlen. Für meine Mama ist das Folter. Der Erwachsenenvertreterin meiner Mutter ist das egal. Sie lässt meine Mutter nicht verlegen in ein anderes Zimmer, verlangt auch nicht, dass sie Ruhe bekommen muss in der Nacht.

Ärztlich unterstützte physikalische Therapie gegen ihre OP-Verletzung bekommt meine Mutter nicht. Lediglich fünfzehn bis dreißig Minuten sogenannte Gymnastik von Montag bis Freitag macht sie mit einem Herrn Zoran, ohne alle Hilfsmittel. Gleichzeitig werden ihr neurotoxische Mittel gegeben, die eine partielle Lähmung im Fuß verschlechterten.

Der Anwalt Huber kümmert sich um nichts mehr. Immer wieder rief meine Mutter an bei ihm. Lassen Sie mich überstellen! Ich werde sediert mit Medikamenten, die ich nicht nehmen will. Kümmern Sie sich darum, dass ich hier herauskomme! Nichts davon trug er vor beim Bezirksgericht. Seinen Vorschuss hat er bis heute nicht abgerechnet.

Das Pflegegutachten

Bevor meine Mutter nach Hause könne, müsse man erst ein „Pflegegutachten“ abwarten, hieß es seitens der Erwachsenenvertreterin Rothböck scheinheilig. Das Gutachten wurde in Auftrag gegeben ohne Zustimmung meiner Mutter.
Ich versuchte, Gabriele Rothböck klar zu machen, dass sie kein Pflegegutachten erstellen lassen kann, so lange die Behandlung meiner Mutter nicht abgeschlossen ist. Denn meine Mutter könnte ja wieder ganz gesund werden, würde sie endlich in die passenden therapeutischen Hände, kommen, eine REHA beispielsweise. Dann würde das Pflegegutachten ganz anders ausfallen.
Doch meine Mutter bekommt keine Behandlungen, die sie gesund machen könnten. Sie sitzt fest in dem Pflegeheim, das sie medikamentös lahm und dement hält. Therapie mit einem ärztlich verordneten medizinischen Gerät und einer externen Physiotherapeutin hat die Erwachsenenvertreterin verboten. Das Therapiegerät hat sie wieder abholen lassen.

Es geht meiner Mutter in ihrem Sanatorium leider nicht gut. Sie hat Schmerzen und weint oft am Telefon. Immer wieder habe ich der Erwachsenenvertreterin dringend angeraten, meine Mutter zu überstellen in eines der besten Krankenhäuser von ganz Österreich, zur Schmerztherapie und zur Remobilisierung.

Leider reagiert die Erwachsenenvertreterin Rothböck nicht auf Mahnungen. Das Netzwerk Erwachsenenvertretung hatte mit dem Leiter des Sanatoriums telefoniert und sich nach meiner Mutter erkundigt. Der Geschäftsführer dieses privaten Pflegeheims hatte der Erwachsenenvertreterin meiner Mutter „bestätigt, dass es seitens des Erwachsenenvertreters aktuell keinen akuten Handlungsbedarf gibt und das Wohl der Mutter nicht gefährdet scheint„. So schrieb es mir die Erwachsenenvertreterin per E-Mail.

Folgerichtig bleibt meine Mutter pflegebedürftig. Zwar ergab das Pflegegutachten einer gewissen Christina Kubesch aus Thalgau, meine Mutter könne in ihrer Wohnung zu Hause gepflegt werden. Doch ich, als ihre Tochter, sei ein Risiko für die Pflege.
Die Pflegegutachterin könne eine Pflegesituation mit mir als nahestehender Familienangehöriger nicht empfehlen. Stattdessen empfiehlt sie die Bestellung von einem Pflegedienst, alternativ die Unterbringung meiner Mutter in einem Pflegeheim.
Familie? Liebe? Nähe? Vertrautheit? Die Wünsche meiner Mutter? Fehlanzeige. Alles Menschliche wird ignoriert, alles Gesunde wird gestohlen. Die Seele wird ersetzt durch monetäre Strukturen mit ausbeuterischem Hintergrund. Wer verdient an dieser Situation? Meine Mutter jedenfalls verliert alles. Sie ist in diesem Gutachten nur noch ein adipöser Problemfall, analysiert nach Nummern aus einem Katalog.

Dabei verleumdete mich Christina Kubesch in ihrem Gutachten in zahlreichen Aspekten – abfälliger und hinterhältiger kaum noch geht – durch zahlreiche, aus dem Kontext gerissene, vorgebliche Zitate, welche ich angeblich gesagt haben sollte.
Ich dachte, es soll in diesem Gutachten um mich gehen?, fragte mich meine Mutter erstaunt, als ich ihr die entsprechenden Passagen am Telefon vorlas.

Ich beauftragte meinen Anwalt, strafrechtlich ebenso wie zivilrechtlich vorzugehen gegen Gutachterin Kubesch und ihr gefälliges Schandpapier.

Der verleugnete Wille

Immer wieder sagte meine Mutter: Ich will nach Hause. Dies sagte sie gegenüber allen Ärzten und Institutionen und Hilfsorganisationen und natürlich dem Pflegschaftsrichter. Immer wieder wünschte sie sich, von mir gepflegt zu werden in ihrem langjährigen Zuhause. Sie erzählte von meiner guten Küche mit viel Gemüse, sie versicherte, sich immer gut betreut gefühlt zu haben bei mir.

Gabriele Rothböck ignorierte alles. Es sei gar nicht der Wille der Mutter, nach Hause zu wollen, log sie, sondern die Tochter habe ihr das eingeredet.
Mit dieser immerforten Lüge hielt Gabriele Rothböck meine Mutter gewaltsam fest im dem privaten Sanatorium, das Gabriele Rothböck fleissig weiter bezahlte vom Pensionskonto meiner Mutter. Ebendiese konnte ihren Wunsch, nach Hause zu kommen, wiederholen so oft sie wollte – er wurde ignoriert von Gabriele Rothböck, der Angestellten des Netzwerk Erwachsenenvertretung in Salzburg.

Ich brachte meiner Mutter heilsame Mikronährstoffe in das Pflegeheim. Sobald sie sie einnehmen konnte, ging es ihr geistig gut und sie hatte genug Energie. Man merkte dann keinerlei dementielle Einschränkung mehr bei ihr.

Ich nahm mehrere Demenz-Tests auf Video auf, nachdem meine Mutter ihre Mikronährstoffe von mir bekommen hatte. Sie bestand die Tests ohne alle Einschränkungen. Die Videos bewiesen: Auch bettlägerig und körperlich schwach ist meine Mutter nicht dement, sofern sie passende Mikronährstoffe bekommt. Sie war zu dem Zeitpunkt völlig klar, emotional adäquat orientiert und entscheidungsfähig. Es war offensichtlich, dass meine Mutter alles versteht, was mit ihr geschieht, und dass sie ihre Lage einschätzen kann.

Diese Videos sandte ich als Download via Internet an alle Zuständigen: An die Erwachsenenvertreterin Rothböck, an den Richter Wegleiter, an den Gutachter Egger, den Anwalt Huber … kein einziges Mal wurden sie heruntergeladen, geschweige denn angesehen.

Ich kann die Videodatei nicht herunterladen entschuldigte sich die Erwachsenenvertreterin Rothböck am Telefon. Der Download sei blockiert. Sie könne das Video in ihrem Büro nicht anschauen. Ich schlug ihr vor, die Datei auf ihren privaten Laptop herunterzuladen. Sie lehnte ab, das sei nicht ihre Aufgabe.

Das erweiterte Gutachten

Der Salzburger Psychiater Egger begutachtete meine Mutter erneut. Es waren Monate vergangen, seit ich meine Beweisvideos eingereicht hatte beim Bezirksgericht, dass meine Mama gar nicht dement ist. Zwischenzeitlich war meine Mutter operiert worden, bekam sowohl Nichtopoioid-Analgetika als auch Opioide gegen Schmerzen. Dazu schädliche Calciumantagonisten, die ihre Muskulatur blockierten, Protonenpumpenhemmer und das Schlafmittel Ivadal. Jedes einzelne dieser Medikamente kann Demenz fördern oder hervorrufen. Der Gutachter kam einen Tag, nachdem eine Covid-19 Impfung meine Mutter zusätzlich geschwächt hatte. Sie war müde und unkonzentriert. Gerne hätte ich Herrn Egger darauf aufmerksam gemacht, dass er den Geisteszustand meiner Mutter nicht einen Tag nach einer Impfung prüfen kann. Doch Herr Egger verweigerte das Gespräch mit mir. Eine E-Mail an ihn blieb unbeantwortet.

Kein einziges meiner E-Mails wurde je ernst genommen. Frau Gabriele Rothböck wollte mich beschwichtigen wegen des Gutachtertermins: Christoph Egger werde sicherlich die Impfung und die Medikamente berücksichtigen bei seinem Gutachten, behauptete sie.

Ich appellierte an ihre Logik: Wie sollte ein Psychiater, der geistige Schwäche anhand von Punkteverfahrens im verbalen Test berechnet, eine Impfung einkalkulieren? Sollte er ein Handicap integral errechnen, aufgrund einer schnell erfundenen Formel für Covid-19 Impfsymptome? Er hatte schon die Medikation im Krankenhaus mit keinem Wort erwähnt, und jetzt eine Impfung?

Weder Richter Wegleiter, noch Gutachter Egger noch Anwalt Huber reagierten auf meine Hinweise eines erneuten invaliden Gutachtens. Alles blieb liegen. Meine Mutter blieb weiterhin eingesperrt in einer krank machenden Pflegeinstitution.

Alle Freunde meiner Mutter schauten weg. Beten Sie, riet mir ein alter Freund von ihr. Er war Jurist. Er empfahl mir den Erwerb einer Bibel.

Österreichische Ärzte

Österreich ist ein wahres Paradies für schlechte Ärzte. Wann immer ich versuchte, die Polizei oder andere Institutionen zu Hilfe zu rufen, wegen fahrlässiger oder sogar vorsätzlicher Fehlbehandlung, bekam ich die gleiche Antwort: Die Ärzte wissen, was sie tun. Niemand wagt, die Allmacht eines österreichischen Schulmediziners infrage zu stellen – in diesem Land kann man als Arzt mit einem Patienten alles anstellen, was man möchte. Niemand wird den Arzt daran hindern. Immerhin hat er ja den Eid des Hippokrates geleistet.

Es gibt eine Institution namens „Patientenanwaltschaft“. Sie ist im gleichen Verein organisiert wie das „Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung“. Die Patientenanwaltschaft kümmert sich erst, wenn ein Patient nach einer Behandlung bleibende Schäden durch die Behandlung erlitten hat. Doch so lange eine Behandlung noch im Gange ist, greift sie nicht ein – selbst dann nicht, wenn die Behandlung grundfalsch ist. Erst muss der Schaden eintreten, dann wird geholfen – oder auch nicht.
Eine Verwandte von mir hatte schon vor Jahren schlechte Erfahrungen gemacht mit der Patientenanwaltschaft. Sie ist durch einen Kunstfehler querschnittsgelähmt, vom gleichen Krankenhaus, das auch meine Mutter so falsch behandelt hat. Doch ihre Klage wurde verschleppt von der Patientenanwaltschaft. Die halten alle zusammen. Der Verein wird bezahlt von denen, die er überwachen soll, erzählte sie verbittert.

Auch die Staatsanwaltschaft fühlt sich nicht zuständig. Erst muss ihre Mutter sterben durch eine Fehlbehandlung, dann kann ich tätig werden, wurde mir freundlich ausgerichtet durch einen Salzburger Bezirksanwalt.

Wenn ich versuchte, Erwachsenenvertreterin Rothböck anzurufen, ließ sie sich zumeist verleugnen vom Vorzimmer des Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung. Währenddessen gab sich mein behinderter Bruder weiterhin als Erwachsenenvertreter meiner Mutter aus. Mit seiner bereits entzogenen Berufungsurkunde (was auf der abgelaufenen Ernennungsurkunde aber natürlich nicht steht) erteilte er Ärzten und Pflegepersonal Anweisungen. Er verlangte, das Gespräch mit mir zu verweigern und mich nicht mit meiner Mutter sprechen zu lassen. Ich sei seit meinem dritten Lebensjahr schizophren und bipolar, erfand er fröhlich, und ich wolle meine Mutter umbringen.
Eine Pflegeschwester piepte in das Telefon, als ich meine Mutter am Telefon sprechen wollte nach einer Operation.

Meine Mutter konnte an manchen Tagen sowieso kaum noch sprechen. Sie wurde und wird in ihrem Pflegeheim täglich vollgestopft mit Medikamenten, welche Leber und Herz angreifen. Alleine schon hohe Dosen Paracetamol stören die körpereigene Synthese lebenswichtiger Antioxidantien. Zusätzlich wurde sie medikamentös gelähmt durch Medikamente, die zum Herzstillstand führen können. Sie machen die Zunge schwer. Meine Mikronährstoffe konnten zwar ihren Zustand stabilisieren. Mama starb nicht an toxischen Pharmazeutika, sie überlebte den Giftsturm. Doch gesund wurde sie nicht.

Täglich rufe ich Mama an, immer wieder, um sie an die Einnahme von organschützenden Vitaminen und Antioxidantien zu erinnern. Ich führe Listen und Tabellen über die Einnahme ihrer orthomolekularen Mikronährstoffe, die ich ihr online bestelle. Die Füllstände ihrer Dosen und Kapseln auf ihrem Nachttisch kontrollere ich regelmäßig und bestelle nach. Auch den Akku-Ladestand ihres Handys überwache ich sorgfältig, damit ich sie immer erreichen kann. Ohne ihre Mikronährstoffe wäre sie längst gestorben, davon bin ich überzeugt. Ich stabilisiere Leber und Herz, mildere neurologische Störungen ab und stelle das Ruhemembranpotenzial der Nervenzellen wieder her. Doch ich bekomme dafür keine Belohung. Niemand bezahlt mich dafür, dass ich seit knapp einem Jahr täglich mehrfach telefonisch die Gesundheit meiner Mutter begleite. Niemand dankt mir, nicht einmal meine Mutter selbst. Die Erwachsenenvertreterin untersagte mir, die Kosten für Wirkstoffe über das Konto meiner Mutter abbuchen zu lassen.
Während mein eigenes Leben aus den Fugen gerät, während ich zeitlich und finanziell ausgeblutet werde, wird die Erwachsenenvertreterin meiner Mutter bezahlt dafür, dass sie meine Mutter leiden lässt in dem überteuerten Pflegeheim.

Ebendiese Erwachsenenvertretung, die das österreichische Gesetz eingerichtet hat zum Schutz von Betroffenen, führt in der Interpretation vom Bezirksgericht Salzburg zu ihrer Vernichtung.

Seitenweise schrieb ich E-Mails an Frau Gabriele Rothböck. Ich erklärte ihr die Symptome meiner Mutter. Ich schrieb ihr, was sie braucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Ich stellte den Kontakt her zum modernsten und besten Krankenhaus Österreichs, um meiner Mutter Remobilisierung und Schmerztherapie zu ermöglichen. Frau Rothböck organisierte nichts. Ich handle zum Wohl der Betroffenen, log sie und ignorierte weiterhin alles, was meine Mutter ausdrücklich wollte.

Ich nahm neue Videobotschaften auf von meiner Mutter: In mehreren Appellen an drei aufeinanderfolgenden Tagen bat sie ihre Erwachsenenvertreterin Rothböck, sie zu überstellen in eine Klinik zur Remobilisierung. Niemand sah sie an. Ich reichte sie ein beim Bezirksgericht auf USB Stick. Nichts änderte sich.

Meine Mutter rief Frau Rothböck erneut an. Sie wolle gerne verlegt werden, sagte sie ihr persönlich. Ich mache, was Sie wollen, versprach Frau Rothböck, und machte nichts. Sie redete ihr die Verlegung aus. Meine Mutter dachte über deren Argumente nach. Eine halbe Stunde später rief sie erneut an. Sie wolle gerne verlegt werden, bekräftigte sie. Frau Rothböck lullte sie ein: Sie solle noch eine Woche lang warten. Meine Mutter rief erneut an. Frau Rothböck sei bei einem Auswärtstermin, sagte die Vorzimmerdame. Der darauffolgende Tag war Freitag. Frau Rothböck sei in einem Gespräch. Meine Mutter bat um Rückruf. Er kam nicht. Es ist ja jetzt Wochenende, beschwichtigte mich meine Mutter. Mittlerweile waren schon vier Wochen vergangen, die meine Mutter untherapiert nach einer OP im Pflegebett lag, angehängt an einem langen Katheter, der sie ans Bett kettete.

Für jeden Tag, den Sie meine Mutter an diesem Ort leiden lassen, sollen Sie eine Million Jahre lang in der Hölle schmoren. Ich schrieb per E-Mail an Frau Rothböck, nachdem sie meine Anrufe stets ablehnte und nie zurück rief.

Ich rief an beim Netzwerk Erwachsenenvertretung. Ich hoffte auf eine Beschwerdestelle. Ob ich eine Beratung wolle, fragte man mich. Frau Schüttelkopf sei dafür zuständig.
Ich ließ mich verbinden. In ein laufendes Verfahren könne sie nicht eingreifen, bedauerte Frau Schüttelkopf.
Ich müsse mit dem zuständigen Richter Thomas Wegleiter sprechen. Warum sie denn damals, als die Erwachsenenvertretung von ihr geprüft worden war, keines meiner Argumente berücksichtigt hatte, wollte ich gerne von Frau Schüttelkopf wissen. Für so ein Gespräch habe sie keine Zeit, blaffte die Dame und legte unverzüglich den Hörer auf.

Ich fuhr nach Salzburg. Bat um einen Termin bei Frau Rothböck für ein persönliches Gespräch. Sie sei nicht da, es sei ja Montag, sagte man mir im Vorzimmer. Die Videobotschaften meiner Mutter gab ich persönlich ab an der Türe des Vereins, in einem verschlossenen Umschlag auf USB Stick. Nie wurde ich zurück gerufen, nie wurde mir ein Termin angeboten. Sämtliche Videobotschaften meiner Mutter wurden ignoriert. Bis heute kenne ich die Erwachsenenvertreterin nicht.

Auch die Bitte an ihre Erwachsenenvertreterin wurde ignoriert, mir von ihrem eigenen Pensionskonto fünfhundert Euro zu überweisen, als Ersatz für meine immer höher werdenden Selbstkosten im Kampf um das Leben meiner Mutter. Frau Rothböck überwies gar nichts. Ich zahl dir das, versprach meine Mutter immer wieder, wenn ich ein Hotelzimmer in Wien bezog, um sie zu sehen. Du kannst es mir nicht bezahlen, Mama, das ist lieb von dir, aber die Rothböck überweist nichts. Und wenn du sie noch so oft darum bittest.

Von kläglichen Rest ihres Sparguthabens, das meine Geschwister meiner Mutter übrig gelassen hatten, überwies meine Mama fünfhundert Euro für mich auf ihr Pensionskonto. Sie adressierte die Überweisung an mich, kennzeichnete sie unmissverständlich mit meinem Namen. Niemals kam das Geld bei mir an. Sie müssen eine Klage einreichen beim Bezirksgericht Salzburg, um Geld überwiesen zu bekommen von Ihrer Mutter, spottete Gabriele Rothböck. Wen muss ich verklagen, fragte ich schriftlich. Nie kam eine Antwort.
Ja, Sie lesen richtig. Damit die Erwachsenenverteterin mir das Geldgeschenk meiner Mutter überweist, soll ich meine Mutter verklagen. Nicht nur meine Mama richtet die Erwachsenenvertetung meiner Mutter zugrunde, sondern auch mich. Sie reißt eine ganze Familie in den Abgrund. Immer höher werden die Ausgaben für juristische Angelegenheiten, immer mehr Beteiligte bedienen sich am Geld meiner Mutter, immer weniger Hilfe bekommt sie selbst.

Das Privatgutachten

Die Salzburger Neurologin Ulrike Günther wurde mir empfohlen zur Erstellung eines Privatgutachtens. Sie war gerichtlich beeidete Sachverständige, schnell gab sie mir einen Besprechungstermin. Kurz warf sie einen Blick auf das Gutachten ihres Kollegen Egger. Es sei nicht zu beanstanden, glaubte sie. Welche Medikamente meine Mutter denn bekommen habe, die ihre medikamentöse Hirnleistungsstörung ausgelöst hätten, fragte sie zweifelnd. Ich nannte Digitoxin in Wechselwirkung mit Betablockern, Antibiotika, Gerinnungshemmern und Opioiden, mit den Nebenwirkungen, Verwirrung, Sprachstörungen und Orientierungslosigkeit.

Digitoxin würde keine der von mir geschilderten Symptome auslösen, glaubte Frau Günther. Das Krankenhaus SALK sei hochrangig und anerkannt, von deren Medikation könne meine Mutter gar nicht dement sein.

Alle genannten Symptome waren bekannte Nebenwirkungen, abgedruckt in offiziellen Beipackzetteln. Neurologin Günther verabschiedete mich schnell. Sie werde mir unser Gespräch nicht in Rechnung stellen, versprach sie huldvoll.

Frau Gabriele Rothböck wurde am darauffolgenden Dienstag von meiner Mutter angerufen. Endlich wollte sie überstellt werden zur Remobilisierung. Frau Rothböck redete es ihr schon wieder aus. Meine Mutter dachte nach und rief erneut an. Frau Rothböck sei nicht mehr im Haus, sie werde erst am Donnerstag wieder da sein, wurde vom Vorzimmer ausgerichtet. Am darauf folgenden Tag rief meine Mutter erneut an beim Netzwerk Erwachsenenvertretung. Frau Rothböck sei beschäftigt, sagte man ihr. Sie werde zurück rufen. Gabriele Rothböck rief nicht zurück. Erneut rief meine Mutter am darauffolgenden Nachmittag an. Frau Rothböck sei nicht mehr im Haus, hieß es.

Seit der Entlassung meiner Mutter aus dem Krankenhaus nach ihrer Hüft-OP waren Wochen verstrichen. Wochenlang hatte meine Mutter weitestgehend bewegungslos im Bett des schlechten Pflegeheimes medikamentös gelähmt gelitten. Wochenlang hatte sie gewartet, die Feiertage mögen vorüber gehen, damit Frau Rothböck ihre Überstellung zur Remobilisierung und Schmerztherapie organisieren würde. Doch es passierte rein gar nichts.

Ich schrieb eine weitere E-Mail an Frau Rothböck:
Wer profitiert, wenn Sie meiner Mutter beste ärztliche Betreuung in einem Krankenhaus verweigern? Wem tun Sie hier einen Gefallen?
Nie kam eine Antwort.

Besuchsverbot

Besuchsverbot wurde mir mitgeteilt vom Pflegeheim Liebhartstal, in dem meine Mutter gewaltsam festgehalten war. Nie wurde mir eine Begründung gegeben. Juristisch ist das wohl gar nicht zulässig, anscheinend kann man mich gar nicht aussperren vor meiner Mutter. Doch Erwachsenenvertreterin Rothböck lehnte ein Gespräch mit mir darüber ab. Mehrfach wurde mir mit Polizei gedroht, sollte ich zu meiner Mutter ins Pflegeheim gehen.
In die Hausregeln des Pflegeheims würde sie sich nicht einmischen, meinte die Erwachsenenvertreterin lapidar.
Als meine Mutter den Primar des Pflegeheims selbst danach fragte, warum ihre Tochter denn Besuchsverbot habe, hieß es, das müsse sie mit ihrer Erwachsenenvertreterin Rothböck klären.

Der Anwalt meiner Mutter, RA Mag. Ing. Peter Huber, reagierte nicht auf meine Anrufe. Ich hinterließ ihm mehrere Nachrichten auf dem Anrufbeantworter. Er rief nie zurück. Meine Mutter rief immer wieder an. Er hob nicht ab. Sie hinterließ mindestens fünf Nachrichten, lassen Sie mich überstellen in die Klinik. Der Anwalt tat nichts.

Rekurs III

Januar 2021. Ich schrieb einen weiteren Rekurs gegen die Entscheidungen des Richters Thomas Wegleiter vom Bezirksgericht Salzburg. Mein Rekurs richtete sich gegen die Ernennung der Gabriele Rothböck als Erwachsenenvertreterin. Gegen den Gutachter Egger, der keine Kompetenz an den Tag legte, die medikamentöse Gehirnleistungsstörung meiner Mutter zu erkennen. Mein Rekurs richtete sich gegen die Entscheidung, ein Pflegegutachten zu erstellen, so lange meine Mutter nicht austherapiert ist. Seit über einem halben Jahr wird meine Mutter weggesperrt in klinischen Institutionen, sozial isoliert, therapeutisch vernachlässigt und medikamentös falsch behandelt. Begutachtet von inkompetenten angeblichen Experten, ausgebeutet von privaten Pflegeeinrichtungen, bestohlen und belogen von ihren eigenen Kindern. Niemand half ihr, ihr Eigentum wieder zu erlangen, das ihre Kinder als ehemalige Erwachsenenvertreter ihr entwendet hatten. Niemand reichte jemals Klage ein wegen ärztlicher Fehlbehandlung.

Mein Rekurs wurde dergestalt beantwortet von Rechtsanwalt Huber, dass er zurückzuweisen sei. Ich sei keine berechtigte Partei in dem Verfahren, der Rekurs käme verspätet, außerdem gäbe es zu große Interessenskonflikte innerhalb der Familie. Ich solle aber die Kosten für seine Antwort auf meinen Rekurs bezahlen, die er niemals mit meiner Mutter abgestimmt hatte. Neunhundert Euro verlangte Rechtsanwalt Huber von mir für seinen Antrag, beantragte er bei Gericht.
Meine Mutter las mir den Brief vor. Kopieren konnte sie ihn nicht. Ich rief bei Herrn Huber an und fragte, was denn das solle. Er würde gegen die Interessen meiner Mutter vorgehen. Rechtsanwalt Huber wimmelte mich ab, wollte mir nicht einmal eine Kopie seines Schreibens schicken.
Die Rekurs Erwiderung sollte ihm nur mehr Geld bringen, über den Vorschuss hinaus, als Honorar, das er gerichtlich von mir erzwingen wollte. Es ging ihm dabei niemals darum, meiner Mutter zu helfen.

Mein Artikel, den ich hier nun schreibe, soll wirken wie ein wachendes Auge für alle Beteiligten. Sie sollen sich nicht länger ungestört fühlen in ihrem ungesetzlichen Tun.
Jeder Mensch kann betroffen sein von diesen Vorgängen. Jeder Einwohner dieses Landes kann Angehörige haben, denen eine Erwachsenenvertretung aufgebrummt wird. Die Verantwortlichen sollen merken, dass ihre Entscheidungen nicht verborgen bleiben hinter verschlossenen Türen.

Strafbewehrt sollen meine öffentlichen Äußerungen sein über die Zustände der Erwachsenenvertretung in Salzburg. Muss ich bald wieder Einsicht nehmen in Akten bei der Staatsanwaltschaft Salzburg?

Bedrohung der Pressefreiheit

Anstatt sich an die gesetzlichen österreichischen Vorgaben der Erwachsenenvertretung zu halten, dabei die Wünsche und Notwendigkeiten meiner Mutter zu respektieren, um so ihre Gesundheit zu retten, versucht das Netzwerk Erwachsenenvertretung im Gegenteil, das öffentliche Feuer zu ersticken.

Ich bekam ein E-Mail zugestellt von einer Anwaltskanzlei, Loimer Scharzenberger-Preis. Der Betreff war lang: Unsere Mandantinnen: Verein VertretungsNetz-Erwachsenenvertretung, Vereinssachwalterinnen Dr. Gabriele Rothböck, Mag. Renate Schüttelkopf, Aufforderung zur Unterlassung

Ich würde in meinem Artikel über die österreichische Erwachsenenvertretung die Unwahrheit schreiben. Sie fordern mich auf, eine schriftliche Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, um über diese Situation zu schweigen. Angeblich verwirkliche ich den Tatbestand der üblen Nachrede und / oder Verleumdung. Ich soll meine Äußerungen über Frau Rothböck und Frau Schüttekopf unterlassen, öffentlich, im Internet und sonst auch überall, denn andernfalls drohen strafrechtliche Schritte.

Besonders absurd ist folgender Absatz: Weiters drohen Sie unserer Mandantin Frau Dr. Rothböck Ungemach an bzw. versuchen Sie, unsere Mandantin dadurch zu einem bestimmten Verhalten zu nötigen, indem Sie sowohl in der direkten E-Mail-Korrespondenz gegenüber unserer Mandantin als auch in Ihrem Internet-Blog ankündigen, dass für jeden Tag, den ihre Mutter an diesem Ort weiter leiden müsse, unsere Mandatin eine Million Jahre lang in der Hölle schmoren solle. Damit drohen Sie zumindest indirekt mit körperlichem Ungemach zum Nachteil unserer Mandantin.

Das indirekte körperliche Ungemach der Frau Dr. Rothböck, welches diese empfindet, wenn sie meine immer verzweifelteren und wütenderen E-Mails liest, soll strafrechtlich verfolgt werden.
Nicht jedoch deren ungesetzliches Verhalten, durch welches meiner Mutter echtes körperliches Ungemach angetan wird. Diese kommt dem Tode mit jedem Tag näher in Riesenschritten, während ihr alle Wünsche verwehrt werden bezüglich Behandlung, Pflege, ihrer Finanzen und ihrer Rückkehr nach Hause.

In einer strafbewehrten Unterlassungserklärung soll ich unterschreiben, dass ich Äußerungen unterlasse, die die das Ansehen und den Kredit des Vereins VertretungsNetz-Erwachsenenvertretung gefährden.

Ich finde, der Verein sollte sich lieber bemühen, interne Kontrollorgane zu berufen, um die Entscheidungen seiner ErwachsenenvertreterInnen zu prüfen. Vielleicht könnte er so erreichen, dass sein Ansehen und sein Kredit erst gar nicht gefährdet wird, durch eigene Verfehlungen?

Ich bezahle nichts, unterschreibe nichts. Ich schreibe weiter. Denn das hatte ich auch noch versprochen per E-Mail an Erwachsenenvertreterin Rothböck: Wenn meine Mutter unter Ihrer Aufsicht stirbt, erfährt das der gesamte deutschsprachige Raum.
Es mag der Frau Rothböck indirekt körperliches Ungemach bereiten, sobald sie sich öffentlich beobachtet fühlt in ihrem gesetzeswidrigem Tun.
Doch dafür bin nicht ich zuständig.

Die Salzburger Staatsanwaltschaft liegt unweit der Festung Hohesalzburg. Salzburg hat jahrhundertealte Tradition in Korruption und Unrecht. Auf der Festung Hohesalzburg wurde schon eine ganze Stadtverwaltung weggesperrt.

Verbot von ärztlicher Versorgung

Jeden Tag hatte meine Mutter Schmerzen. Der Zustand von ihrem gelähmten Vorfuß verschlechterte sich. Noch an den Weihnachtsfeiertagen hatte sie mit dem Fuß wackeln könne, sie spürte Berührungen. Die Haut von ihrem Bein war zart und rosig.
Durch die tägliche Untätigkeit und toxische Medikamente, durch erzwungene Bettlägerigkeit im Sanatorium, bildeten sich die Muskeln meiner Mutter zurück. Der Nerv im Bein wurde nicht länger beansprucht. Meine Mutter hatte nun immer öfter Schmerzen im Fuß. Sie konnte ihn nicht länger bewegen, er wurde sogar blau.

Ich rief einen Arzt zu Hilfe, einen Facharzt für physikalische Remobilisierung. Freundlicherweise war er bereit zu einem Hausbesuch. Beinahe hätte man ihn nicht eingelassen. Der Arzt untersuchte meine Mutter im Sanatorium, verschrieb ihr ein medizinisches Gerät und Physiotherapie. Ich schickte seine Rechnung an die Erwachsenenvertreterin Gabriele Rothböck, mit der Bitte, sie bei der Krankenversicherung meiner Mutter einzureichen.
Erstaunlich schnell kam eine Antwort per E-Mail.

Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie nicht befugt sind, Verträge im Namen und auf Kosten Ihrer Mutter abzuschließen. Wenn Sie zusätzliche Untersuchungen, Physiotherapie bzw. Elektrotherapie für ihre Mutter für notwendig erachten und in Auftrag geben, so sind die Kosten von Ihnen selbst zu tragen.
Gabriele Rothböck

Ich antwortete auf diese Absage umgehend:
Die physikalische Remobilisierung für meine Mutter ist ärztlich notwendig. Ihr linker Vorfuß ist bereits blau verfärbt, aufgrund der Immobilität. Dies geht auch hervor aus der Kostennote. Das Honorar des Arztes wird von der Versicherung übernommen, ebenso das medizinische Gerät.
Ich kann mich gerne selbst darum kümmern, aber rechnen Sie dann bitte mit einem weiteren VERNICHTENDEN Kapitel über Ihre Tätigkeit als Erwachsenenvertreterin meiner Mutter.

Wenn Sie eine entsprechende Veröffentlichung vermeiden wollen, verbunden mit einem Gesichtsverlust des Netzwerk Erwachsenenvertetung (Sie werden mir zustimmen, dass die ärztliche Betreuung der Remobilisierung meiner Mutter medizinisch notwendig ist?), dann kümmern Sie sich bitte um die Bezahlung / Einreichung der Rechnung.

Die Antwort kam zwanzig Minuten später per E-Mail:

Wie Ihnen bereits bekannt ist, wurde vom Verein VertretungsNetz Erwachsenenvertretung bereits eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, gegen Ihre unsachlichen und ehrrührigen Behauptungen vorzugehen. Der Verein handelt als gerichtlich bestellter Erwachsenenvertreter im Rahmen des vorgegebenen Wirkungskreises nach bestem Wissen und Gewissen und zugunsten der Betroffenen. Wir lassen uns von Ihren Drohungen davon nicht abhalten. Wir werden Ihr aktuelles Schreiben an unseren Rechtsanwalt übermitteln, damit eine allfällige Strafanzeige wegen Nötigung gegen Sie geprüft wird. Ich wünsche keine weitere Korrespondenz und keinen weiteren Kontakt mit Ihnen in dieser Angelegenheit.
Gabriele Rothböck

Der Richter bestätigt das Verbot ärztlicher Versorgung

Es war Amtstag. Ich ging zum Bezirksgericht Salzburg. Die Honorarnote des Arztes zusammen mit der E-Mail von Erwachsenenvertreterin Gabriele Rothböck legte ich Richter Thomas Wegleiter auf den Tisch.
Ich sehe das genauso, machte er deutlich. Ärztliche Versorgung für meine Mutter? Objektiv betrachtet fand er das nicht notwendig.

Richter Wegleiter erzählte ich, wie sehr sich die körperliche Verfassung meiner Mutter verschlechtert hatte, seit sie weitestgehend unbewegt ohne fachärztlich begleitete Therapie im Pflegebett lag. Dass ihr Fuß blau angeschwollen war. Dass sie keinerlei orthopädische Begleitung bekam in dem Sanatorium, in dem sie zwangsweise untergebracht war – auch keine fachärztliche Unterstützung für physikalische Therapie.
Anstelle von Verständnis traf ich auf bornierte Ignoranz. Immer wieder wurde ich von Richter Wegleiter gefragt nach meinem Diplom als Wissenschaftlerin, nach meiner Ausbildung als Medizinerin.

Normale Denkweise, die man als gesunder Mensch für selbstverständlich halten würde, dass eine gebrechliche alte Dame mit geschwollenem, blau angelaufenen Fuß einen Orthopäden und Therapie braucht, funktioniert nicht im Bezirksgericht Salzburg. Im Gegenteil. Einen Vorwurf nach dem anderen musste ich mir anhören.

Die Verleumdungen meines Bruders gegen mich setzte Thomas Wegleiter nun ein. Lügen, meinen Bruder betreffend, verfolgte die Salzburger Staatsanwältin Karin Sperling. Ich sollte vor Gericht kommen, wegen vorgeblicher Nötigung und Körperverletzung meines Bruders – Taten, die ich nie begangen hatte.
Mein Bruder hatte in realitätsfernen Schilderungen gegenüber Polizisten behauptet, ohne jeden Beweis, ich sei mit dem Auto auf ihn zugerast, hätte ihn angefahren und ihn dabei verletzt. Er sei auf der Motorhaube des Autos zu liegen gekommen und gestürzt.
Die Motorhaube des Autos war neu und unbeschädigt, mein Bruder hatte nicht einen blauen Fleck. Dennoch wurde ich angeklagt von Salzburger Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg liegt gegenüber vom Bezirksgericht. Bevor Bezirksrichter Thomas Wegleiter seinen Dienst antritt, könnte er Staatsanwältin Karin Sperling ein paar Mozartkugeln in ihr Fenster werfen.

Sie können keine Erwachsenenvertreterin werden, meckerte Thomas Wegleiter. Gegen Sie läuft ein Strafverfahren.

Nach einem Gespräch von etwa fünfzehn Minuten im Büro des Richters lagen meine Nerven blank. Ein Provinzjurist fegte sämtliche wissenschaftlich belegbaren Argumente vom Tisch für ärztliche verschriebene Physiotherapie und persönliche Pflege zu Hause, gegen überflüssige Medikamente. Er leugnete beweisbare Nebenwirkungen und zitierte haltlose Meinungen voller Überzegung. Ich sprach von Medizin, neuen Erkenntnissen der Forschung, liebevoller Betreuung und Schäden durch Pharmazeutika. Er von Strafverfahren und Gutachtern.

Glauben Sie, ich fange an, Beipackzettel zu lesen?
Thomas Wegleiter

Was Ihr Gutachter Egger macht, ist Kaffeesatzleserei. Ich wurde laut. Thomas Wegleiter solle einen Pharmakologen beiziehen als Gutachter, um die nervenschädigende Wirkung von den Pharmazeutika meiner Mutter zu verstehen.
Erneut nahm der Richter nichts von dem ernst, was ich sagte. Der Unterschied zwischen einem Psychologen und einem Psychiater sei dessen Kenntnis über Medikamente, glaubte er. Gutachter Egger würde einen Pharmakologen beiziehen, falls er dies für nötig erachten würde – offenbar sei dem nicht so, zeterte Wegleiter.
Ich sagte dem Richter, er solle einfach einmal die Beipackzettel lesen der Medikamente, die meiner Mutter verabreicht worden waren und wurden, um ihre angeblich unheilbare Demenz zu hinterfragen.
Ab hier höre ich Ihnen nicht mehr zu Sie sprechen mit einer Wand. Mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten, die abgedruckt waren in Beipackzetteln, waren irrelevant für Richter Wegleiter. Er tat sie ab, als wären sie frei erfunden, jedenfalls keine Wissenschaft und keinesfalls zu berücksichtigen bei der Beurteilung der Entscheidungsfähigkeit meiner Mutter.

Verbot von physikalischer Therapie

Es war halb zwölf Uhr vormittags. Meine Mutter rief mich an. Sie klang wütend und aufgeregt. Ihre Stimme zitterte. Ich sitze schon seit einer halben Stunde im Gang vom Sanatorium. Der Zoran (hauseigener Therapeut des Pflegeheims) ist mit mir ein paar Schritte gegangen, dann hat mich einfach hier warten lassen! Mir ist kalt! Das ist so eine Frechheit!

Ich tröstete meine liebe Mama und machte ihr Hoffnung:
Heute Nachmittag kommt die Physiotherapeutin, bald geht es dir besser.
Gegen ein Uhr rief mich die Therapeutin an. Ich hatte sie nach langem Telefonieren über ein Pyhsio-Portal gefunden und ihr eine Verschreibung eines Facharztes zukommen lassen. Sie sagte die Physiotherapie bei meiner Mutter ab. Sie habe eine E-Mail bekommen von der Erwachsenenvertreterin meiner Mutter, Frau Gabriele Rothböck. Diese hatte ihr die Therapie untersagt. Ich bekam deren Zeilen weiter geleitet.
Darin stand: [Die Betroffene] erhält bereits Therapien im Haus. Die zusätzliche Therapie durch Sie ist somit zu beenden.

Die Physiotherapeutin rief meine Mutter an, entschuldigte sich bei ihr. Sie wolle keinen Ärger bekommen mit der Erwachsenenvertreterin. Für weitere Konversation mit mir habe sie keine Zeit, schrieb sie per E-Mail.

Ich erlitt einen Nervenzusammenbruch. Stundenlang konnte ich nicht mehr aufhören zu weinen.
Meine Mutter tröstete mich am Telefon. Wir regeln das alles morgen.

Am nächsten Morgen konnte meine Mutter gar nichts regeln. Sie hatte von einer Pflegeschwester des Sanatorium Liebhartstal, in dem meine Mutter gewaltsam festgehalten wurde, auf einem Löffel mehrere Tabletten in den Mund geschoben bekommen. Was es gewesen war, wusste sie nicht. Meine Mutter war nun konfus und lallte. Sie kannte die Adresse ihrer Wohnung nicht mehr.

Verbot von medizinischen Hilfsmitteln

Der Arzt für physikalische Rehabilitation hatte meiner Mutter ein Therapiegerät verordnet. Die Leihgebühr wäre voll getragen von ihrer Krankenversicherung. Sie hatte es in ihrem Zimmer vom Pflegeheim. Das Gerät wartete auf seinen Einsatz mit einem externen Therapeuten. Nachdem die Erwachsenenvertreterin Rothböck schon die Therapeutin verjagt hatte, ließ sie nun auch das Gerät kündigen. Sie beauftragte die Leihfirma, das Gerät wieder abzuholen.
Ich rief in der Firma an. Dort sagte man mir, bevor man meiner Mutter das Gerät erneut schicken könne, müsse ich das mit der Erwachsenenvertreterin Rothböck klären.

Ich rief den Arzt an, der meiner Mutter das Gerät verordnet hatte. Er werde Frau Gabriele Rothböck anrufen, versprach er.
Seine Rechnung bezahlte ich selbst. Ich bat um ein ärztliches Attest, zur Vorlage beim Bezirksgericht. Er schickte mir ein paar Zeilen per E-Mail ohne Unterschrift. Dann hörte nie wieder ein Wort von ihm.

Verbot von Bio Lebensmitteln und Mikronährstoffen

Regelmäßig schickte ich meiner Mutter hochwertige Bio Lebensmittel in das Sanatorium, in dem sie zwangsweise festgehalten war. Dazu therapeutisch sinnvolle Mikronährstoffe. Diese Bestellungen tätigte ich über meinen Amazon-Account. Ich besprach mit meiner Mutter vorab ihre Wünsche. Sie nannte mir Bitterschokolade, Karottensaft, NADH oder Glutathion. Das bestellte ich für sie und ließ die Kosten abbuchen von ihrem eigenen Konto – bei Amazon kann man das so einstellen. Die Bestellungen waren mit Erwachsenenvertreterin Gabriele Rothböck abgesprochen, regelmäßig schickte ich ihr die Rechnungen. Eines Tages untersagte mir die Erwachsenenvertreterin, weitere Bestellungen zu tätigen für meine Mutter. Das ist nicht Ihre Entscheidung, sondern die Entscheidung meiner Mutter, erwiderte ich. Ich bestellte gemäß den Wünschen meiner Mutter weiterhin Mikronährstoffe und hochwertige Öle zum Schutz ihrer Atemwege und der inneren Organe.

An einem sonnigen Frühlingstag erschrak ich düster beim Blick in meine Mailbox – zahlreiche Abbuchungen von Amazon Bestellungen für meine Mutter über ihr Pensionskonto waren zurück genommen worden. Ich hatte sage und schreibe dreiundzwanzig Zahlungserinnerungen vom Amazon Lastschriftenservice bekommen. Mein Amazon Konto war fortan gesperrt, auch für meine eigenen Bestellungen.

Ich beauftragte meinen Anwalt, die Kosten von Bestellungen für meine Mutter plus Rücklastschriftgebühren einzuklagen vom VertretungsNetz in Salzburg.

Blockade meiner E-Mail Adresse

Um mich zu beschweren über die aktuelle Schikane der Erwachsenenvertreterin Rothböck und die Leugnung der Wünsche meiner Mutter durch Kostenrücknahme der Kaufpreise von Amazon Bestellungen, schickte ich an Frau Dr. Rothböck eine E-Mail.
Sie wurde nicht zugestellt.

This message is blocked due to security reason.

Blockade der Telefone meiner Mutter

Meine Mutter hatte über Jahrzehnte immer die gleichen Telefonnummern genutzt. Festnetz in Salzburg und ihre Magenat Mobiltelefonnummer waren allen ihren Sozialkontakten bekannt. Gabriele Rothböck ließ die Nummern sperren. Ebenso sperrte sie die Mobilfunknummer eines Seniorenhandys, das ich meiner Mutter in ihren Sanatoriums-Knast geschickt hatte. Mein Bruder nahm meiner Mutter das Handy wieder weg.

Fortan hatte meine Mutter nur noch eine einzige Kontaktmöglichkeit nach draußen: Ihr Smartphone, mit einer neuen Handynummer, die kaum ein Sozialkontakt kannte. Diese Nummer hatte mein geisteskranker Bruder für meine Mutter bestellt. Er konnte nach Belieben online auf die Einstellungen dieser Mobilfunknummer zugreifen und das Smartphone unerreichbar gestalten, nach seinem eigenen wahnhaften Gutdünken.

Krankheitsleugung

Ich rief Thomas Wegleiter an.
Ihre Erwachsenenvertreterin nimmt meiner Mutter ein ärztlich verordnetes Therapiegerät weg. Sie verbietet Physiotherapie.
Was sagen Sie dazu?

Thomas Wegleiter reagierte unverändert, nämlich absurd: Die medizinische Notwendigkeit physikalischer Therapie bei einem blauen, geschwollenen und gelähmten Fuß sei meine subjektive Einschätzung.
Eine Diagnose vom Facharzt und seine Verschreibung für medizinisch notwendige Therapie nahm Thomas Wegleiter nicht ernst. Meine subjektive Einschätzung begründete für ihn keine Therapie.

Darf ich Sie zitieren, Herr Thomas Wegleiter?

Keine Namen

Sehr ungehalten war Thomas Wegleiter über diesen Artikel, denn ich nenne darin die Namen der offiziellen Akteure. So etwas sieht er nicht gern. Mündlich drohte er mir mit Verfahren.

Thomas Wegleiter und Folter meiner Mutter

Laut der Antifolterkonvention von 1984 wird Folter definiert als jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich grosse körperliche oder seelische Schmerzen zugefügt werden […]
Die Unterbringung meiner Mutter im Zimmer einer Tag und Nacht schreienden, gurgelnden und keuchenden Mitpatientin, über Monate, war das nicht eine Form der Folter? War das nicht Vorsatz?

Ich nahm Audio-Dateien auf, während ich mit meiner Mutter telefonierte, Mitschnitte der Geräuschkulisse im Zimmer des Sanatorium Liebhartstal. Man hört darin das Jaulen und Jammern der alten Frau, mit der meine Mutter gemeinsam im Pflegezimmer eingesperrt ist.

Diese Audio-Dateien schickte ich an Pflegschaftsrichter Thomas Wegleiter per E-Mail. Nie reagierte er darauf. Nie kam eine Antwort. Die Zimmersituation meiner Mutter wurde nicht verändert.

Resignation

Meine Mutter hatte keine Lust mehr auf Therapie mit Zoran. Ich mag heute nicht, klagte sie. Sie werde nach dem Mittagessen eine Schwester bitten, mit ihr spazieren zu gehen. Ich ermahnte meine Mama, mit Zoran zu arbeiten. Denn Pflegeschwestern dürfen nicht spazieren gehen mit meiner Mutter.
Die Alternative zur Rollator-Runde mit dem fahrlässigen Herrn Zoran war Bettlägrigkeit.

Mir geht es nicht gut, ich will heute nicht.

Wiener Anwälte

Eine Anwaltskanzlei nach dem anderen rief ich an in Wien. Sobald man das Wort Erwachsenenvertretung hörte, hatte niemand Interesse an einer Vertretung meiner Mutter. Zu viel Arbeit, zu viel Unsicherheit bedeute das Mandat. Eine Vertretung meiner Mutter müsse angezeigt werden beim Bezirksgericht Salzburg, der Pflegschaftsrichter müsse zustimmen. Wenn ein intoleranter Provinzrichter stur auf Durchzug schalten würde, wäre das Mandat gefährdet …

Niemand erklärte sich bereit, den Pflegschaftsakt nach Wien zu holen. Niemand wollte sich die Mühe machen, zu meiner Mama ins Sanatorium zu fahren, um mit ihr persönlich zu sprechen. Der Fall sei Arbeit von mehreren Tagen, das sei zu aufwändig, hörte ich immer wieder.

Die Rechtschutzversicherung meiner Mutter wollte eine Beauftragung eines Anwalts durch die Erwachsenenvertreterin. Die Erwachsenenvertreterin ist nicht zuständig für Verfahren wegen Fehlbehandlung, sie verursacht die Fehlbehandlung, versuchte ich zu erklären. Der Beauftragte der Rechtschutzversicherung verlangte von mir Nachweise über die Fehlbehandlung. Die Akte muss ein Anwalt einholen, machte ich deutlich, der bevollmächtigt wird von meiner Mutter. Ich schickte Tonaufnahmen vom täglichen Geschrei im Patientenzimmer meiner Mutter an die Rechtschutzversicherung.

Dass meiner Mama täglich Gewalt angetan wurde, dass ihr medizinische Versorgung verwehrt wurde, dass sie vernachlässigt, gelähmt und pharmazeutisch dement gemacht wurde in dem privaten Pflegeheim, dass man ihr jeden Wunsch verwehrte, dass sie mich nicht mehr sehen durfte … keinen Anwalt interessierte das.

Ich telefoniere nicht mehr mit Anwälten, ich schreibe.

Das Privatgutachten II

Auch in Wien versuchte ich, privat ein Gutachten einzuholen über die medikamentöse Hirnleistungsstörung meiner Mutter. Ich wurde von einem Experten empfohlen zum nächsten. Solche Demenz-Gutachten mache der Herr Prof. Dr. Pockberger, wurde mir vom Vorzimmer eines Neurologen ausgerichtet.

Ich schilderte dem Herrn Professor, einem gerichtlich beeideten Sachverständigen, die Problematik per E-Mail. Schnell kam eine Antwort:

Das vorgelegte Gutachten Dr. Egger ist korrekt – die Medikation zum Zeitpunkt der Begutachtung hat keinen Einfluss auf die mnestischen Leistungen bzw. die Symptomatik, wie sie im Gutachten beschrieben wurde. Ich lehne daher ein „Gegengutachten“  ab
MfG H. Pockberger

Nicht einmal in Wien konnte ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Beipackzettel lesen.

Patientenawaltschaft oder Beschwerdemanagement?

Gegen unzumutbare Zustände im Sanatorium Liebhartstal zu Hilfe meiner Mutter solle ich mich an die Patientenawaltschaft wenden in Wien, an Frau Dr. Pilz. Die Patientenanwaltschaft ist im gleichen Verein organisiert, wie das Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung.

Frau Pilz war nicht erreichbar. Die Patientenanwaltschaft könne nicht tätig werden, sagte mir eine Mitarbeiterin, denn meine Mutter habe eine Erwachsenenvertreterin. Nicht meine Muttter selbst könne ein Verfahren einleiten wegen Fehlbehandlung, sondern die Erwachsenenvertreterin müsse sich an die Patientenanwaltschaft wenden.

Die Erwachsenenvertreterin deckt die Fehlbehandlung, sie wird nicht einmal tätig um die Fehlbehandlung selbst zu verändern, versuchte ich zu erklären. Schon gar nicht würde sie ein Verfahren einleiten wegen Fehlbehandlung. Man verwies mich an das Beschwerdemanagement im Gesundheitsdienst der Stadt Wien.

Ich schilderte die Zustände im Pflegeheim meiner Mutter per E-Mail. Die Antwort kam schnell: Seitens der Magistratsabteilung 15 – Gesundheitsdienst besteht aufgrund des geschilderten Sachverhalts keine Zuständigkeit. Wir verweisen Sie höflich an die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft.

Nachdem die Patientenanwaltschaft sich nicht zuständig fühlte, stellte die freundliche Mitarbeiterin eine Anfrage an das Rechtsreferat vom Gesundheitsdienst, um die Zuständigkeit für diesen Fall zu klären.

Deren Antwort kam am nächsten Tag:
Sofern die Befürchtung besteht, dass die gerichtlich bestellte Erwachsenenvertreterin nicht ausreichend zum Wohle der Patientin agiert, sollte das zuständige Gericht angerufen werden. Die Magistratsabteilung 15 – Gesundheitsdienst hat keine Zuständigkeit bei Uneinigkeiten mit ErwachsenenvertreterInnen bzw. kann keinen sanitätsbehördlichen Einfluss auf singuläre Behandlungsgeschehen nehmen.

Verlegung des Pflegschaftsaktes nach Wien

Richter Thomas Wegleiter vom Bezirksgericht Salzburg war das Schlüsselproblem im diesem Fall von Pflegschaftsirrsinn, denn er hörte immer nur Lügen, niemals jedoch Evidenz und Wissenschaft.
Um diesen Richter loszuwerden, könne man den Akt verlegen lassen nach Wien, erfuhr ich von einer engagierten Leserin dieses Artikels. Denn meine Mutter war schon sechs Monate lang nicht mehr in Salzburg gewesen. Sie habe demnach ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Pflegeheim.
Ob sie dort gemeldet sei, wurde ich gefragt. Ich recherchierte beim Magistrat Salzburg. Meine Mutter war nicht gemeldet im Sanatorium in Wien, sondern nach wie vor in ihrer Wohnung in Salzburg. Sie galt als „vorübergehender Pflegling“. Einen Pflegling muss man nicht anmelden.
Dennoch hatte sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Wien, da sie sich bereits ein halbes Jahr lang in Wien aufhielt. Ich solle versuchen, den Akt ins Bezirksgericht Hernals transferieren zu lassen. Das Bezirksgericht Hernals sei zuständig für Ottakring, den Bezirk vom Pflegeheim, in dem meine Mutter eingesperrt war.

Die Geschäftstelle der Abteilung 30 vom Bezirksgericht Hernals bedauerte, den Akt nicht nach Wien holen zu können. Denn das Pflegschaftsverfahren in Salzburg sei nicht abgeschlossen. So lange das Verfahren noch im Gange sei, würde der Akt in Salzburg verbleiben. Ich solle einen Antrag stellen auf Abänderung der Richterschaft, einzureichen beim Bezirksgericht Salzburg.

Eingangsstempel von meinem Antrag auf Abänderung der Richterschaft im Pflegschaftsverfahren meiner Mutter. Auf dem Stempel stehen seltsame Kürzel. Sind das die Kategorien für das Ausmaß an Verzweiflung der Antragsteller?

Abänderung der Richterschaft

Drei Seiten lang wurde mein Antrag auf Abänderung der Richterschaft. Ich adressierte ihn an Gerichtsvorsteher Wolfgang Filip vom Bezirksgericht Salzburg. Einen USB Stick mit Videos von meiner Mama legte ich bei, dazu Audio-Aufnahmen von lautem Geschrei in ihrem Pflegezimmer. Den Antrag brachte ich persönlich zum Bezirksgericht.
Die Poststelle durfte ich nicht betreten. Der Antrag musste abgegeben werden an der Covid-19 Schleuse vom Bezirksgericht Salzburg. Ein USB Stick sei nicht zugelassen, bedauerte die Security. Er könnte einen Virus haben.
Es kostete etwas Überzeugungskraft, dann wurde mein Antrag zur Poststelle gebracht, samt coronafreiem Stick. Fünfzehn Minuten später erhielt ich das Deckblatt meines Antrags, mit Eingangsstempel.

Ich spüre Hass, während ich dieses Kapitel schreibe. Auf dem Eingangsstempel meines Antrags auf Änderung der Richterschaft stehen seltsame Zeichen. Sind das geheime Hinweise für Maßnahmen gegen Beschlüsse des Bezirksgerichts? Ich lese Verzweiflungsakte, Zeitbombe, Minenwerfer. Steht Halbschr. für Schrotflinte? Mit einem Beilhieb möchte ich gern jeden österreichischen Juristen zerhacken zu Faschiertem Braten.

Es ist schon März. Der Frühling ist da. Vor dem Fenster singen frühe Vögel. Wir könnten schon Kaffee trinken auf ihrem Sonnenbalkon, meine Mama und ich. Vor knapp einem Jahr waren wir noch gemeinsam sportlich unterwegs gewesen, beim Nordic Walking an der Salzach. Jetzt liegt sie medikamentös gelähmt in einem grässlichen Pflegebett in Wien. Bei jeder Bewegung knirscht und knarzt ihre Plastikmatratze wie morsches Holz von einem Seelenverkäufer.

Die Sonne sieht meine Mama derzeit nur noch durch das Fenster.

Justiz-Ombudsstelle

Über das Verfahren und Richter Thomas Wegleiter beschwerte ich mich bei der Justiz Ombudsstelle in Linz, die auch für die Provinz Salzburg zuständig ist. Bald kam eine Absage meiner Beschwerde.

Bezugnehmend auf Ihre Eingabe weisen wir eingangs darauf hin, dass die Justiz-Ombudsstelle für die Behandlung sämtlicher Beschwerden über die Tätigkeit der Gerichte in ihrem Sprengel zuständig ist, sofern die Beschwerden die Justizverwaltung betreffen. Unter Justizverwaltung ist in diesem Zusammenhang die Summe der organisatorischen Maßnahmen zur Herstellung geeigneter Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für die Rechtsprechung zu verstehen. Beschwerden über Akte der unabhängigen Rechtsprechung fallen hingegen aus verfassungsrechtlichen Gründen (richterliche Unabhängigkeit gemäß Art. 87 Abs 1 B-VG) nicht in den Zuständigkeitsbereich der Justiz-Ombudsstelle. Die Justiz-Ombudsstelle darf daher gerichtliche Entscheidungen weder aufheben, abändern oder überprüfen, noch in laufende Verfahren eingreifen. Sie ist auch keine weitere Rechtsmittelinstanz. Gerichtliche Entscheidungen – hierzu zählen auch Beschlüsse im Zusammenhang mit der Bestellung eines einstweiligen oder gerichtlichen Erwachsenenvertreters – betreffen den Kernbereich der unabhängigen Rechtsprechung und sind daher einer Beurteilung durch die Justiz Ombudsstelle entzogen.

Vereinfacht gesagt: Gegen die willkürlichen, pardon, richterlichen Entscheidungen eines Salzburger Provinzrichters gab es kein Kraut, keine Beschwerde und keine Handhabe – außer das Rechtsmittel, das ich bereits eingelegt hatte: den Rekurs.
Immerhin hatte ich von der Ombudsstelle ebendiese Auskunft bekommen – ich bin berechtigt, einen Rekurs einzureichen in dem Verfahren als volljähriges Kind.

Die Ombudsstelle schrieb weiter:
Informativ kann jedoch mitgeteilt werden, dass gemäß § 127 AußStrG Angehörige der betroffenen Person – darunter volljährige Kinder – keine (vollen) Parteienrechte, sondern nur die in § 127 AußstrG zugestandenen Rechte haben. Sie sind berechtigt, von der Verfahrenseinleitung verständigt und bei mangelndem Einvernehmen der Angehörigen über die Person des zu bestellenden Erwachsenenvertreters gehört zu werden. Ferner kommt ihnen eine eingeschränkte Rechtsmittelbefugnis zu. Sie haben die Möglichkeit, gegen den Beschluss über die Bestellung eines gerichtlichen Erwachsenenvertreters im Hinblick auf die Person des bestellten Vertreters das Rechtsmittel des Rekurses zu erheben. Darüber hinaus werden ihnen im Bestellungsverfahren jedoch keine Antragsrechte zuteil.

Thomas Wegleiter hatte mir ins Gesicht gelogen, als er behauptet hatte, ich sei keine Partei in dem Verfahren und hätte daher keine Befugnis, einen Rekurs einzureichen gegen die Erwachsenenvertretung meiner Mutter.
Auch Rechtsanwalt Huber hatte eine falsche Behauptung aufgestellt in seinem ablehnenden Schreiben gegen meinen Rekurs.

Salzburg, Stadt der Lügner.

Bewohnervertretung

Wegen der unzumutbaren Zustände im Sanatorium Liebhartstal setzte ich mich in Verbindung mit der Bewohnervertretung von Wien. Sie ist im gleichen Verein organisiert wie das Vertretungsnetz und die Patientenanwaltschaft. Michael Hufnagl ist organisatorisch zuständig für den Sprengl des Sanatorium Liebhartstal. Er bestätigte meine Beobachtungen von Willkür und Vernachlässigung: Immer wieder würde er Beschwerden bekommen über das Sanatorium. Es sei eine Sonderkrankenanstalt, privat finanziert ohne öffentliche Förderung – daher seien die Sicherheitsstandards niedriger als bei öffentlichen Häusern. Bislang habe die Bewohnervertretung dem Sanatorium keine Verstöße nachweisen können, obwohl es wohl schon zahlreiche Hinweise gegeben habe von Angehörigen.
Ich beschwerte mich wegen freiheitsbeschränkender Übermedikation, Körperverletzung und sozialer Isolation, welche ich belegte durch Audio-Aufzeichnungen.

Michael Hufnagl besuchte meine Mutter. Er prüfte ihre Medikation, Psychopharmaka seien keine darunter gewesen, stellte er fest. Darüber hinaus könne er die Medikation nicht beurteilen, denn das Feld der Psychopharmaka sei schon breit genug. Offensichtliche freiheitsbeschränkende Maßnahmen habe er vor Ort nicht feststellen können, nur mein Bruder sei bei meiner Mutter gewesen, als er kam. Während des Gesprächs zwischen Herrn Hufnagl und meiner Mutter habe er den Raum verlassen.
Meine Mutter sagte auch Herrn Hufnagl ausdrücklich, dass sie wieder nach Hause kommen möchte nach Salzburg. Er gab ihren Wunsch weiter an Erwachsenenvertreterin Rothböck.

Volksanwaltschaft

Mit der Volksanwaltschaft setzte ich mich in Verbindung. Man werde die Menschenrechtskommission aufmerksam machen auf die Missstände im Sanatorium Liebhartstal. Doch die sei gerade erst dort gewesen, sagte mir Frau Dr. Hofbauer von der Volksanwaltschaft. Wegen meiner Mutter allein könne sie keine neue Überprüfung anregen, die Menschenrechtskommission habe auch noch andere Fälle zu prüfen – Gefängnisse zum Beispiel.
Gegen die Erwachsenenvertretung könne sie nicht einschreiten, denn diese sei gerichtlich eingerichtet – die Volksanwaltschaft stünde nicht über dem Gericht.

Pro Senectute

Das Büro von Pro Senectute gegen Gewalt im Alter setzte sich nun ein für ruhigen Nachtschlaf meiner Mutter. Leopold Ginner telefonierte mit allen Beteiligten, dem Sanatorium, der Erwachsenenvertretung, dem Bezirksgericht.
Endlich wurde die schreiende Mitpatientin meiner Mutter in ein anderes Zimmer verlegt. Nach wochenlangem Schlafentzung konnte meine Mutter wieder Ruhe finden in der Nacht.
Mehr als deutlich wurde aus den Worten des Herrn Ginner, dass mich Richter Thomas Wegleiter erneut in ein schlechtes Licht gerückt hatte. Er hatte ordentlich Wind gemacht gegen mich und nun auch Leopold Ginner demotiviert, sich weiter einzusetzen in der Sache meiner Mutter.

Beschlüsse des Landesgerichts

Der Rekurs meiner Mutter gegen Entscheidungen ihrer Erwachsenenvertretung und gegen ihre Unterbringung im Sanatorium Liebhartstal wurde zurück gewiesen vom Landesgericht Salzburg, denn er sei verspätet eingelangt.
Mein Rekurs gegen die Erwachsenenvertretung Rothböck und gegen die bestellten Sachverständigen wurde zurück gewiesen vom Rekursgericht, denn einerseits hätte ich der Übertragung der Erwachsenenvertretung auf das Vertretungsnetz mündlich zugestimmt, andererseits sei ich keine beteiligte Partei in dem Verfahren.

Vorsteher des Bezirksgerichtes

Der Vorsteher des Bezirksgerichtes Salzburg, Thomas Filip, wies meinen Antrag zurück auf Abänderung der Richterschaft. Ich sei keine Beteiligte in dem Verfahren, auch sei das Verfahren noch gar nicht abgeschlossen, schrieb er.
Ich reichte Rekurs ein gegen diese Entscheidung.

Antrag auf Einstweilige Verfügung

Meine Mutter war schon über Weihnachten eingesperrt gewesen im Sanatorium Liebhartstal, obwohl sie mit mir gemeinsam zu Hause hatte feiern wollen.
Nun kam Ostern. Hol mich ab am Karfreitag, bat sie mich. Sie wollte gerne die christlichen Feiertage zu Hause in Salzburg verbringen.
Ihren vorübergehenden Aufenthalt dürfe meine Mutter selbst bestimmen, hatte mir Richter Wegleiter höchstpersönlich mitgeteilt. Die Erwachsenenvertreterin sei nicht befugt, ihr die vorübergehende Abwesenheit aus dem Sanatorium zu untersagen, sie könne gehen, wohin sie wolle.

Ich wollte die Abholung meiner Mutter zu den Feiertagen organisieren. Doch am Gründonnerstag tauchte ein digitaler Scan auf von einem gekritzelten Handzettel, angeblich hätte meine Mutter ihn geschrieben, behauptete Erwachsenenvertreterin Rothböck per E-Mail. Auf der Nachricht stand, meine Mutter wolle über Ostern im Sanatorium bleiben.

Das Gekritzel sah nicht aus nach der Handschrift meiner Mutter. Worte und Unterschrift unterschieden sich, auch die Tinte hatte eine andere Farbe.
Datiert war der Zettel auf den ersten April. Ich hielt ihn für einen Photoshop Fake. Sofort rief ich meine Mutter an. Sie bestätigte mir: Ich habe heute keinen Zettel geschrieben!
Es war bereits Gründonnerstag, am darauffolgenden Tag hätte ich meine Mutter abholen sollen. Die Zeit wurde knapp.
Hol mich halt ab am Samstag, bat sie mich.
Mit ihren telefonischen Wünschen als Audio-Aufzeichnung auf USB-Stick und ihrer Aussage, dass sie keine Notiz geschrieben habe, stellte ich noch am Karfreitag Antrag auf Einstweilige Verfügung beim Bezirksgericht Salzburg, um meine Mutter am Karsamstag abholen zu können.
Im Bezirksgericht war ein Journaldienst eingerichtet. Der zuständige Richter war nicht da, er hatte einen Vertreter: Richter Wegleiter war vor Ort.
Mein Antrag wurde zurück gewiesen, noch am gleichen Tag. Meine Mutter blieb über Ostern im Pflegeheim.

Zwang, Drogen und Polizei

Am Dienstag nach Ostern wollte meine Mutter endlich nach Hause, zumindest für ein paar Tage. Sie bestellte ihre Revers-Dokumente, wollte den Arzt vom Sanatorium sprechen wegen ihrer Entlassung.
Ich orderte ein Taxi für den Krankentransport. Die Taxifahrerin hätte beim Packen geholfen, wir vereinbarten ein Pauschalhonorar. Sie rief vorab an im Sanatorium. Ihr wurde versichert, meine Mutter könne nach Hause, wenn sie das gerne wolle.
Ich kontaktierte auch das Büro von Pro Senectute gegen Gewalt im Alter. Frau Lipp rief an im Sanatorium, sie bekam die gleiche Antwort – meine Mutter könne gehen, wenn sie das wolle.

Nach dem Mittagessen wollte sie abgeholt werden. Das Sanatorium verständigte meinen geisteskranken Bruder. Er kam gegen zwölf Uhr. Das war das letzte Mal, dass ich mit meiner Mama sprechen konnte. Plötzlich war ihr Handy aus. Ich rief die Polizei. Die Taxifahrerin meldete sich, als sie vor Ort war. Die Polizei sei da, erzählte sie. Der Polizist glaube nicht, dass ich die Tochter meiner Mutter sei. Ich solle meine Personalien nachweisen.
Sofort schickte ich eine Passkopie an die zuständige Polizeidienststelle. Man werde meine Mutter nicht in ihr Taxi steigen lassen, denn angeblich läge eine Einstweilige Verfügung vor, dass meine Mutter das Heim nicht verlassen dürfe, erzählte mir die Taxifahrerin am Telefon.
So eine Verfügung hatte es nie gegeben.
Ich rief an beim Bezirksgericht Salzburg. Niemals sei so eine Verfügung erlassen worden, versicherte die Geschäfststelle. Ein Polizist sprach mit mir. Meine Mutter wolle nicht nach Hause, behauptete er, sie sei zudem schwer dement.
Ob er meine Mutter alleine befragt habe, wollte ich wissen. Ob sie Angst gehabt hätte. Ob sie einen sedierten Eindruck auf ihn gemacht habe.
Unfreundlichst wimmelte mich der Polizist ab. Die Erwachsenenvertreterin Rothböck habe ein E-Mail geschickt an das Sanatorium, meine Mutter dürfe nicht nach Hause.

Das ist nicht die Befugnis der Erwachsenenvertreterin! Meine Mutter darf ihren vorübergehenden Aufenthalt selbst bestimmen, versicherte ich dem Polizisten. Ich hatte an die Polizeidienststelle ein entsprechendes Dokument geschickt, als Nachweis.
Holen Sie meine Mutter da heraus! Mein Bruder ist wahnsinnig und gewalttätig, er ist schwer krank!
Der Polizist verweigerte das weitere Gespräch mit mir. Ihr Bruder ist nicht wahnsinnig, blaffte er. Ihre Mutter kommt nicht mehr nach Hause.
Sie bleibt in Wien im Sanatorium.

Das Handy meiner Mutter blieb aus. Ich rief an in der Rezeption vom Sanatorium. Man gab das Telefon weiter an meinem Bruder. Er gab wahnsinniges Gestammel von sich. Anfänglich tat er so, als wüsste er nicht, wer ich bin. Dann siezte er mich.
Tja, die Zeit ihrer Gesetzeswidrigkeiten nähert sich dem Ende, keuchte mein geisteskranker Bruder mit monotonem Singsang in mein Telefon.
Was war geschehen mit meiner Mutter? Was hatte dieser Verrückte mit ihr angestellt? Was hatte man ihr verabreicht, um ihren Willen zu brechen?
Das Sanatorium Liebhartstal weigerte sich, mich mit meiner Mutter sprechen zu lassen. Auch am nächsten Tag noch verweigerte man mir den telefonischen Kontakt.

Ihre Erfahrung mit Erwachsenenvertretung

Es tut mir gut, meinen Schmerz mit Ihnen zu teilen, liebe Leserinnen und Leser. Wer weiß, vielleicht geht es Ihnen ja gerade ähnlich? Vielleicht haben Sie gute Tipps, wie man meine Mutter doch noch retten kann aus dem unmenschlichen Würgegriff der gesetzlichen Erwachsenenvertretung durch das Salzburger Bezirksgericht?

Meine Mutter wird regelrecht gefoltert in einem Wiener Pflegeheim, immer weiter beschädigt von habgierigen Ärzten mit neurotoxischen Medikamenten, die sie therapeutisch nicht braucht. Sie wird vernachlässigt durch Verweigerung und Unterlassung der gesetzlichen Erwachsenenvertretung. So kommt sie Demenz und Tod mit Riesenschritten näher.
Alle ihre Wünsche werden ignoriert. Von mir wird Mama böswillig getrennt, seit Monaten. Mich will man finanziell aushungern, sprichwörtlich, auch für mich wird die Sache immer kostspieliger, während mein Alltag auseinanderbricht.

Kennen Sie ähnliche Fälle?
Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

14 Kommentare
  • Also ihre Mutter kann einem schon leid tun. Eine Intrigantin als
    Erwachsenenvertreterin oh, oh,. Und dann sich noch von so einer buckligen Verwandtschaft ausnehmen lassen. Man kann nur hoffen dass alles wie im Märchen irgendwann mal gut ausgeht. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange. Der Artikel ist doch schon recht lang. Las die unteren Kapitel nur noch im Schnelldurchlauf.

  • ein kausaler zusammenhang zwischen medikamenten und demenz wird bewusst von den lobbys als nicht erwiesen deklariert. demenz, hiess es lange, man wisse ja nicht, wo das herkommt. ich weiss es ganz genau, denn ich war dement, als ich 55 war. mir wurde eine besonders krude medikamentenmischung angedreht, jeden tag, in meinem kopf nur nebel. ich sass da und liess alles geschehen, ein sinnloser alltag aus brei und kot. immer war ich seltsam muede. ich schlief ein, und wachte ein paar stunden sapeter auf und hatte derart wirre gedanken, dass ich meine augen gar nicht oeffnen wollte. ab diesem zeitpunkt war ich dement und ohne willen. jeder gutachter, der sich hinstellt und behauptet, man wisse nicht, was demenz ausloese, der kann sich bei mir melden. ich weiss es naemlich.

  • Ja sapperlot, der Richter hat Sie angelogen? Ich frage mich nur, ob die anderen Familien nicht ähnliche Verstrickungen haben. Ob nicht die ganze Justiz korrupt ist oder zumindest korumpiert.

  • Es ist eine Tragödie, die sich durch viele Familien zieht! Seit ich mich mit diesem Thema auseinandersetze, habe ich immer wieder das Gefühl, dass in entscheidenen Positionen Leute sitzen, die von entsprechenden Stellen geschmiert/unter Druck gesetzt werden. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass bei all dem Wissen diese ganzen Korruptionsmöglichkeiten nicht längst ausgehebelt wurden und selbst bei Bekanntwerden die Strafen lächerlich gering sind.

  • Klar, wir brauchen die Juristen. Für die Bewahrung des Friedens, ihrer Kernkompetenz. Da haben sie echt Grosses geleistet. Aber da hört es schon auf. Wenn ich da nur an die höchstrichterliche Selbstüberschätzung zur Gesundheit der Deutschen denke. Jedermann weiß, dass Juristen nicht heilen können und zur Gesundheit eines Menschen allenfalls mittelbar und nur sehr begrenzt beitragen. Hier wird ein sehr wichtiges Thema der sozialen Gerechtigkeit einfach so über Bord geschmissen, nämlich Gesundheit im Alter durch Vermeidung von Krankheit. Prävention wird totgeschwiegen. Genau das passiert wenn Karrieristen die Macht übernehmen. Da wird taktiert, moduliert und Überzeugungen werden zu Variablen um ja den einen oder anderen Vorteil in die Finger zu bekommen.

  • Eine absolut überzeugende Analyse, wie dieses Land tickt! Der Mainstream ist konservativ und obrigkeitsgläubig. Bis weit in die höchsten Ämter und die Medizin. Nur ein Szenario könnte verhindern, dass es so kommt, wie die Autorin es vorwegnimmt. Und das wäre eine Genesung der Betroffenen. Auch nicht so unwahrscheinlich. Die Wissenschaft von morgen ist heute schon greifbar.

  • Thomas Wegleiter ist ein riesiger Egoist. Seit Monaten überlastet er Sie mit seinen Beschlüssen, und jetzt haben Sie einen Hilferuf abgesetzt, und er fragt noch nicht mal, was Ihr Problem ist. Er kann auch nicht sonderlich Interesse haben an Ihrer Mutter, denn sonst hätte er das Wissen, das Sie ihm mitgeteilt haben, nicht vernachlässigt.
    Das Lügengebäude Ihrer Geschwister wird immer größer. Kann absolut verstehen, dass Sie sich an die Öffentlichkeit wenden, wenn Ihre Geschwister behaupten, Ihre Mutter geschädigt zu haben. Allerdings sollten Sie auch mit etwas Abstand sehen, dass das gar nicht ihr Problem ist. Sie haben aus Ihrem Leben etwas Sinnvolles gemacht. Sie sind keine Juristin. Bleiben Sie auf Ihrem Weg und lassen Sie sich nicht davon abbringen.

  • So furchtbar es auch klingen mag: Sie können nichts machen. Wenn Ihre Mutter eine schlechte Erwachsenenvertreterin bekommen hat, ist das Schicksal. Sie als Tochter können jetzt nur noch zusehen, wie Ihre Mutter stirbt.

  • Bei so genannter „besonderer Eignung“ dürfen Juristen die gesetzliche Erwachsenenvertretungen übernehmen. Leider wird die besondere Eignung zu wenig geprüft. Die Erwachsenenvertreterin Ihrer Mutter scheint keinerlei Wissen zu haben über medizinische oder seelische Notwendigkeiten. Sie sieht ihre Mutter nicht als Mensch, sondern als Tabelle, Paragraph und Absatz. Ihre Mutter muss sich beschweren beim zuständigen Gericht. Sie muss lästig sein beim Richter, immer wieder anrufen. Jeden Tag melden, bis der Richter eine andere Erwachsenenvertretung bestimmt.

  • WEr sich mit den SALK anlegt, den machen sie fertig. Da könnte ich Ihnen viele Geschichten erzählen. Ich tus aber nicht. Wissen Sie Eh, in Salzburg ist das Landeskrankenuas die heilige Kuh, da hält jeder den Mund. Da ist der Primar verschwägert mit dem Bankdirektor, da habens keine Chance gegen die.

  • Vielen Dank für diesen offenen, ehrlich Beitrag, der mich zu Tränen gerührt hat.
    Ich kämpfe mit den Folgen der Erwachsenenvertretung meiner Mutter. Jahrelang habe ich das verdrängt und mir eingeredet, dass das alles nicht so schlimm ist und es in jeder Familie Probleme gibt. Erst vor kurzem habe ich verstanden, wie schlimm das alles ist und dass ich darüber sprechen muss, für mich und für andere.
    Dieses Thema muss verstanden werden. Denn es wird gleichzeitig stigmatisiert und verharmlost und das raubt den Betroffene, jede Chance auf Unterstützung von außen. Kinder fühlen sich verantwortlich für die Situation und sind maßlos überfordert.
    Ich fühle mich nun ermutigt, darüber zu reden und darauf aufmerksam zu machen. Danke!

  • Ich beschäftige mich schon seit einigen JAhren mit dem Thema und bin immer wieder überrascht wie oft Mneschen getäuscht werden. Eine Trennung vom Elternteil funktioniert meist nicht solnage ein Gefühl von Liebe vorhanden ist. Täglich etwas Distanz zwischen sich und den Erwachsenenvertreter bringen, Selbstvertrauen aufbauen und mit etwas Eogismus durch´s Leben gehen, das kann funktionieren.

  • Gerichte und Schulmedizin können Sie nicht überzeugen von der Naturheilkunde – die sind untrennbar miteinander verbunden. Da kann eine Behandlung im Krankenhaus noch so falsch sein, es tut mir leid, wenn ich das so sage, da bleibt Ihnen als Angehörige nichts anders übrig, als die Sache hinzunehmen. Die Spielräume sind da sehr eng. Eine gesetzliche Erwachsenenvertretung ist immer ein Problem. Die einzige Möglichkeit für Sie, diese Vertretung wegzubekommen, wäre, dass Sie sich mit Ihren Geschwistern einigen. Wenn Sie alle als Angehörige geschlossen auftreten würden, dann könnten Sie etwas erreichen. Ich kann Ihnen gerne ein paar Geschichten dazu erzählen. Wollen Sie mich kontaktieren? Ich hinterlasse Ihnen mein Mailadresse.

Beteiligen Sie sich an der Diskussion!

Chromosome