Wie ich mein Immunsystem coronafit halte

Kurzversion:

Um mein Immunsystem gesund zu halten, ernähre ich mich von hochwertigen bio Lebensmitteln. Darüber hinaus kenne ich eine Menge Tricks. Lesen Sie meine Empfehlungen für ein starkes Immunsystem.

Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19? Ich fürchte mich nicht. Mein Immunsystem ist stark. Es macht kurz und klein, was ihm suspekt erscheint. Fast ein bisschen zu aktiv ist mein Immunsystem, denn es beschwert sich auch über Birkenpollen und Sellerie. Im Laufe der Jahre wurden wir jedoch ein tolles Team.

Hier ist mein Immunsystem Rodeo Guide.

Kein Leitungswasser

Nein, Deutschland hat kein gutes Leitungswasser. Wenn ich in Berlin Leitungswasser trinke, reagiert mein Körper mit Muskelkrämpfen.
Unabhängig von Bezirk oder Bauart des Hauses treten diese Krämpfe auf. Rückstände, Störfaktoren oder Verunreinigungen müssen in Leitungswasser enthalten sein. Gleiche Symptome merke ich auch bei Leitungswasser in Kassel, München oder Freiburg. Wenn ich Mineralwasser aus Glasflaschen trinke, habe ich keinerlei Beschwerden.

Nicht einmal meine Pflanzen mögen Leitungswasser. Wenn ich meinen Basilikum mit Lauretana Mineralwasser gieße, sprießt er und gedeiht. Mit Leitungswasser versorgt jedoch, kümmert er nur mehr vor sich hin.

Ich liebe Lauretana Mineralwasser. Es ist so rein, hochwertige Mikronährstoffe aus Nahrung und Nahrungsergänzung werden blitzschnell in alle Zellen transportiert. Wenn es Wasser mit etwas höheren Gehalt an Mineralien sein soll, mag ich Saatlich Fachingen still am liebsten.
Prickelnd ist Peterquelle Heilwasser mit feiner natürlicher Kohlensäure. Es schmeckt erfrischend und kühlt angenehm.

Bio Nahrung selbst zubereiten

Schadstoffe in Nahrung – Pestizide, Schwermetalle, hormonähnliche Wirkstoffe oder Antibiotika – schwächen das Immunsystem. Diese zu vermeiden durch hochwertige Bio-Lebensmittel sollte zum kleinen Einmaleins des gesunden Immunsystems gehören.

Doch einfach nur bio Lebensmittel einkaufen aus dem Convenience Regal gilt nicht. Man muss sein Essen auch selbst zubereiten. Während man schnippelt und rührt, kostet und riecht, schüttet der Körper Verdauungsenzyme aus. Selbst gekochtetes Essen wird viel besser verwertet. Darüber freut sich nicht nur der Darm, sondern auch alle Zellen.
Nicht zuletzt macht Kochen Spaß, kreative Ideen werden inspiriert. Kochen hat meditative Wirkung und senkt Stresshormone ab im Körper. Das Immunsystem hat viel mehr Power. Leben Frauen in unserer Gesellschaft nicht durchschnittlich länger als Männer, weil sie mehr Zeit in der Küche verbringen?

Nährstoffreiche Lebensmittel

Was nützt das hochwertigste Biosiegel, wenn Nahrung zum Großteil besteht aus Weißbrot, Kuchen, Spaghetti und Bratkartoffeln? Stärkehältige Lebensmittel sind arm an Mikronährstoffen, dafür reich an Zuckerarten.

Nährstoffreich hingegen sind Gemüse und Obst, Nüsse und Saaten, Freilandfleisch und glückliche Eier, Hülsenfrüchte und fermentierte Milchprodukte, Fische von sauberem Fang und Pilze aus Wildsammlung.
Probieren Sie statt Marmeladebrot lieber Haferbrei mit Früchten und Nüssen. Statt Pizza mit Käserand Tomatensalat mit Pesto und gehobeltem Rohmilchkäse. Statt Kartoffelauflauf mit Instantspeck cremige Linsensuppe mit Wurzelgemüse und einem dicken Klecks Rohmilchrahm.
So schmeckt alles viel besser. Gutes Essen lässt im Körper das Hormon Oxytocin ansteigen. Es macht uns zufrieden, hat anti-aging Qualitäten. Das Immunsystem tanzt.

Immunsystem Stressoren vermeiden („Allergien“)

Wie jedes andere Organ verbraucht das Immunsystem Energie. Je aktiver es ist, desto mehr Energie beansprucht es. Es stiehlt anderen Organen den Antrieb, sobald es auf Hochtouren arbeitet. Deshalb fühlen wir uns müde, grimmig, unkonzentriert und antriebslos, sobald wir Grippe haben.

Bei ungefährlichen Substanzen im Körper sollte das Immunsystem relaxed bleiben. Leider ist das bei vielen Menschen nicht der Fall – Allergien und Intoleranzen gegen eigentlich harmlose Lebensmittel sind im Vormarsch. Kämpft das Immunsystem gegen Gluten, Sellerie oder Apfelsaft, hat es weniger Kraft gegen echte Feinde.
Ich vermeide Substanzen, auf die ich allergisch reagiere oder auf die ich allergisch getestet wurde. Nicht nur bei Nahrung, sondern auch in meiner Umwelt: Inhaltsstoffe in Kleidung, Ausdünstungen aus Farben, Plastik-Emissionen … So erholt sich mein Immunsystem, wird nicht überlastet. Es kann gegen Viren effektiv vorgehen.

Milde Gifte („Hormesis“)

Ein klein wenig giftig für den Körper sind sehr viele Lebensmittel: Äpfel, Brokkoli und Kichererbsen enthalten milde Toxine, genau wie Rucola und Muskatnuss. Trotzdem ist es gesund, sie zu essen. Denn ein bisschen Stress braucht das Immunsystem, um sich daran stärken zu können.

Gleiches gilt für Sport: Schon durch moderat betriebene Bewegung entstehen Sauerstoffradikale als Zellgift. Doch der gesunde Körper kann sie abbauen. Durch Training wird er angeregt, weitere Radikale abzufangen. Auch ein bisschen Kälte wirkt gesundheitsfördernd, die ja angeblich sehr ungesund sein soll.

Sogar Strahlung ist in kleinen Dosen gesund. Radon beruhigt das überschießende Immunsystem, wenn es aus dem Gleichgewicht geraten ist. Baden in radonhältigem Wasser lindert Entzündungen.

Darmgesundheit und Sauerkraut

Wir leben in symbiotischer Einheit mit rund zwei Kilo Bakterien, Pilzen und Hefen in unserem Darm. Das sind Lebenwesen, sie kommunizieren untereinander, bilden Säuren, Vitamine und Schleim, verdauen für uns die Nahrung. Das Immunsystem hat seine Homebase im Darm. Wenn die Populationen unserer Mikroorganismen aus dem Gleichgewicht geraten sind, so werden wir krank.

Ich esse deshalb täglich ein paar Gabeln Sauerkraut oder Kimchi. Zusätzlich trinke ich frischen Kombucha und gerne reinen Wein ohne alle Zusätze. Essig mache ich selbst aus handgepflückten Bio Trauben. Antibiotika und Desinfektionsmittel vermeide ich, so weit es geht.

Sonne und Vitamin D

Vitamin D Mangel führt potenziell zu schweren Verläufen bei einer Corona Erkrankung. Groß angelegte Studien belegen den Zusammenhang. Doch wie können wir Vitamin D Mangel vermeiden?
Während der Sommermonate bildet unsere Haut Vitamin D bei direkter Sonneneinstrahlung – in den Wintermonaten steht die Sonne zu tief. Wir müssen also im Sommer so oft wie möglich in die Sonne hinaus gehen. Mit freier Haut ohne Sonnenschutz.

Pro Sonnentag kann ein gesunder Körper rund 20 000 Einheiten Vitamin D bilden und speichern. Nutzen wir die Zeit im Freien, überstehen wir mit diesen körpereigenen Vorräten auch den Winter. Doch was machen Menschen mit sehr heller Haut, die nur wenig Sonne vertragen – so wie ich?

Ich substituiere mein Sonnenvitamin D während der dunklen Monate durch Nahrungsergänzung einerseits. Ich kombiniere Kautabletten, Tropfen sowie Ölpastillen mit Vitamin K2. Andererseits verzehre ich Vitamin D reiche Nahrung: Fette Fische aus Wildfang, Bio Avocados und Innereien von glücklichen Freilandtieren. Die Mischung macht´s – rund 5000 Einheiten Vitamin D pro Wintertag nehme ich so zu mir.

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