Lithium Wirkung bei Nahrungsergänzung

Gehirn und Körper können profitieren durch Lithium in kleinen Dosen

Kurzversion:

Seit ich Lithium einnehme in Mikrodosen als Nahrungsergänzung, fühle ich mich resilient und weniger empfindlich. Doch Lithium als Supplement ist verboten in Deutschland. Wie kann ich Lithium bekommen und wie wende ich es richtig an?

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Lithium heilt die Seele, hoffte Sänger Sting. In seinem Song Lithium Sunset lobpreist er poetisch gelbes Licht von einem Lithium-Sonnenuntergang.
Sehr gut wirkte das Ultraspurenelement Lithium scheinbar gegen Düsternis in Stings Herzen. Hochdosiert wird Lithium eingesetzt als Medikament gegen psychische Störungen.
Ist Lithium etwa allgemein gesund – in Mikrodosen?

Ist Lithium lebenswichtig?

Wissenschaft ist sich uneins: Ist Lithium ein essentielles Spurenelement, also lebenswichtig für den menschlichen Körper – oder eben nicht? Derzeit herrscht die Ansicht vor, Lithium sei nicht essentiell. Folglich ist Lithium als Nahrungsergänzungsmittel nicht zugelassen. Es ist nicht aufgeführt in der Richtline über Nahrungsergänzungsmittel des Europäischen Parlaments.

Doch Lithium ist ein normaler Bestandteil von Quellwasser. Es kommt vor in gesunden Ackerböden. Darüber gelangt es in unsere pflanzliche Nahrung. Lithium wird auch eingeatmet über Luft in Gebieten mit reichen Bodenschätzen. In Mikrodosen gelangt Lithium ganz natürlich in unseren Körper. Es reichert sich an in der Leber, den Lymphknoten, der Lunge, dem Gehirn.

Lithium low dose?

In der Tiermedizin ist Lithium bereits anerkannt als essentielles Ultraspurenelement.

Studien belegen: Kleine Mengen Lithium sind sehr gut für den menschlichen Körper. Regionen mit lithiumreichen Wasser verzeichnen niedrige Suizidraten und weniger Kriminalität. Die Lebenserwartung steigt mit dem Vorkommen von Lithium. Lithium hat nachweislich entspannende Wirkung auf das Nervenkostüm. Der circadiane Rhythmus wird unterstützt. Man schläft mit Lithium besser, sofern man an nervösen Einschlaf- oder Durchschlafstörungen leidet.

Ist es für den Menschen also vielleicht auch lebenswichtig? Ist Lithium ein orthomolekulares Therapeutikum, das durch neuroprotektive Eigenschaften zu verbesserter Resilienz führt? Inzwischen spricht auch die Medizin über Lithium vorsichtig als potenziell essentielles Spurenelement.

Wissenschaftliche Forschung belegt, sobald Lithium im Körper fehlt, kommt es zu psychischen Störungen. Die bipolare Störung ist nachweislich Folge von schwerem Lithium-Mangel im menschlichen Körper. Deshalb lässt sie sich gut behandeln durch Medikation mit Lithium-Salzen. Wäre es vielleicht ausreichend, nur den Mangel in kleinen Dosen zu beheben, um die Krankheit zu heilen? Nachweislich unterstützt Lithium die Stressresistenz, Schäden im Gehirn wird damit vorgebeugt.

Ausführlich publizierte Arzt und Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls über Lithium als essentielles Spurenelement. Zwei LeserInnen von diesem Artikel zu Lithium als Nahrungsergänzung haben mich auf ihn aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür! Dr. Nehls ist bekannter Autor von kontroversiellen Büchern. Vielleicht sollte ich sie lesen …

Natürliche Vorkommen von Lithium

Von welchen Mengen kann man sprechen, wenn es um natürliche Aufnahme geht von Lithium in den Körper? In Heilwässern aus den Alpen mit sehr hohen Lithiumwerten sind bis zu 5 mg Lithium in einem Liter Wasser enthalten. In guten Mineralwässern aus Deutschland finden sich etwa 0,7 mg bis 1,5 mg pro Liter. Man kann lithiumhältiges Mineralwasser sogar kaufen in gut sortierten Supermärkten. Wenn Menschen in entsprechenden Regionen leben oder bewusst darauf achten, nehmen sie also ganz natürlich 1 mg bis 15 mg Lithium auf pro Tag in Trinkwasser.

In Gemüsen findet sich Lithium am meisten in Knollen, Zwiebeln und Wurzeln. Unter der Erde ist die Aufnahme stärker, als über der Erde. Natürlich muss dafür ein Boden gesund und reichhaltig sein, denn sobald in der Erde kein Lithium mehr enthalten ist, kommt es auch nicht in Gemüse hinein.

Lithium: Medizinische Dosierung

Für nachweisbare Heilwirkung geht die Medizin von wesentlich höheren Lithium Dosierungen aus, als in natürlichen Vorkommen. Ein typisches Medikament gegen psychische Störungen oder Kopfschmerzen enthält rund 85 mg Lithium pro Tablette. Sofern man es einschleicht, gibt man anfänglich rund 40 mg pro Tag. Dann steigert man bis 300 mg pro Tag. Ausschlaggebend ist die Anreicherung von Lithium im Blut. Diese wird regelmäßig gemessen, um die medikamentöse Dosis einzustellen. Denn Lithium kann sehr giftig sein, wenn man davon zu viel im Körper hat.

Sehr hohe Werte von Lithium im Blut wirken tödlich. Die kleine, segensreiche Dosis Lithium in täglicher gesunder Nahrung wird lebensgefährlich, sobald sie hochdosiert als Medikament bereit gestellt wird. Deshalb ist Lithium verschreibungspflichtig.

Was ist Lithium eigentlich?

Auf atomarer Ebene ist Lithium das kleinste Alkalimetall, ein winziger Alleskönner. Das Atom ist so klein, dass es ähnliche Eigenschaften hat wie Wasserstoff. Es ist sehr bindungsaffin – in atomarer Form kommt Lithium in der Natur gar nicht vor. Es gehört in die Familie unserer Elektrolyte. Lithium verbindet sich zu Salzen, tut es also Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium gleich.

Über unser Blut kann Lithiumsalz transportiert werden zu den Zellen. Minutenschnell kommt es an im Körper nach der Aufnahme über Wasser, Nahrung oder Atemluft. Lithium greift tief ein in den Elektrolythaushalt. Mal kann es sich verhalten wie Kalium und den Kalziumhaushalt regulieren. Dann wiederum kann Lithium an Stellen greifen, die Magnesium und Natrium einnehmen. Lithium wirkt wie ein ausgleichender Joker im elektrischen Kartenspiel unserer Zellen.

Wirkung von Lithium

Die klinische Anwendung von Lithium ist gut erforscht. Lithium wird neuroprotektive Kapazität zugeschrieben. Es wirkt entzündungsmodulierend. Lithium kann eingesetzt werden gegen Schlaganfall, Demenz, Parkinson´s, ALS. Sogar gegen Viren kann es ins Feld geschickt werden bei Infektionen. Altersforschung in Japan legt nahe, Lithium könne zu einem langen Leben beitragen.

Wie funktioniert das? Die folgende biochemische Dokumentation entnahm ich einer Studie über Lithium, die verfasst wurde von der State University of New Jersey.

“Lithium hemmt über mehrere Wege die Glykogensynthetase-Kinase-3beta (GSK3 beta). Dieses Enzym phosphoryliert und hemmt nukleäre Faktoren, die zelluläre Wachstums- und Schutzprogramme aktivieren. Darunter den nukleären Faktor für aktivierte T-Zellen (NFAT) und WNT/beta-Catenin.

Bei Tieren führt Lithium zu einer Hochregulierung von Neurotrophinen, einschließlich des aus dem Gehirn stammenden neurotrophen Faktors (BDNF), des Nervenwachstumsfaktors und des Neurotrophin-3 (NT3), sowie von Rezeptoren für diese Wachstumsfaktoren im Gehirn.

Lithium stimuliert auch die Proliferation von Stammzellen, einschließlich Knochenmark und neuralen Stammzellen in der subventrikulären Zone, im Striatum und im Vorderhirn. Die Stimulierung endogener neuraler Stammzellen könnte erklären, warum Lithium die Dichte und das Volumen von Gehirnzellen bei Patienten mit bipolaren Störungen erhöht.

Lithium erhöht auch die Konzentrationen der neuronalen Marker N-Acetylaspartat und Myoinositol im Gehirn. Lithium schützt die Neuronen auch in bemerkenswerter Weise vor Glutamat, Krampfanfällen und Apoptose durch eine Vielzahl von Neurotoxinen.”

Lithium Mangel aufspüren und beseitigen

Mein Hausarzt entdeckte leichten Lithium-Mangel bei mir über einen Gewebescan. Man kann Lithium aber auch messen mittels Vollblutmineralanalyse.

Die Verordnung von einem klassischen Lithium-Medikament war keine Option für mich, fand mein Hausarzt. Es wäre viel zu hoch dosiert gewesen. Ich hätte ihn zwar um ein niedrig dosiertes Rezept bitten können. Das hätte ich einlösen können in spezialisierten Fachapotheken. Doch das wussten wir damals noch nicht, weder mein Hausarzt noch ich. Er empfahl mir stattdessen, Lithiumorotat mit 5 mg Wirkstoff pro Dosis im Internet zu bestellen.

Täglich lithiumreichen Rote Bete Most trinken wäre zwar ein gesunder Weg gewesen. Doch um den Mangel erst einmal auszugleichen, brauchte ich ein bisschen mehr. Also recherchierte ich im Internet. Ich fand eine Firma in Polen, die Lithiumsalz als Nahrungsergänzungsmittel vertreibt: Lithiumorotat, 5 mg Wirkstoff pro Tablette. Das bestellte ich online. Es kam problemlos an per Post. Fortan nahm ich täglich 5 mg – 10 mg Lithium ein, über einen Zeitraum von einem Monat. An manchen Tagen, als ich mich sehr ärgern musste, auch etwas mehr, bis 15 mg.

Lithium Eigenschaften

Mein Schlaf verbesserte sich. In der Nacht schlief ich tief, am Morgen schlief ich aus. Tagsüber war ich wach und leistungsfähig. Lithium verbessert den Circadianen Rhythmus, weiß die Wissenschaft. Auch meine Resilienz stieg. Tiefschläge brachten mich nicht mehr so leicht aus dem Gleichgewicht.

Sogar meine Glutenintoleranz wurde besser. Von Pizza bekomme ich grässliche Zustände, sobald ich Teig aus glutenhältigem Getreide gegessen habe. Mein Darm entzündet sich davon. Das schlägt sich nieder auf meine Stimmung und auf meine Denkleistung. Ich bekomme Brain Fog von Gluten und Ängste. Doch mit Lithium als niedrig dosiertem Nahrungsergänzungsmittel machte mir Gluten kaum noch etwas aus. Mein Stuhl war zwar nicht mehr schön, nachdem ich probehalber eine Pizza gegessen hatte. Aber meine Nerven blieben davon unbeeindruckt. Das war toll für mich!

Als ich mich einmal unglaublich ärgerte über Menschenrechtsverletzungen, nahm ich drei Lithium-Orotat Presslinge auf einmal ein. Insgesamt 15 mg Wirkstoff. Schon nach zehn Minuten fühlte ich mich viel besser. Die Menschenrechtsverletzungen waren dadurch natürlich nicht kuriert. Doch die beißenden negativen Gefühle wurden abgemildert, was mir gut tat.

Zwar heißt es, die Wirkung von Lithium als Medikament würde erst nach einigen Wochen eintreten. Doch bei mir geht das viel schneller. Es reichen bei mir schon wenige Minuten nach der Einnahme einer natürlichen Dosis, um nervliche Übererregung zu lindern. Ich glaube, Lithium wirkt einerseits wie ein Neuroleptikum, weshalb Effekte unmittelbar zu spüren sind. Aber auch wie ein Antidepressivum, das sich erst nach einigen Wochen positiv bemerkbar macht

Lithium einnehmen low-dose

Über einen Zeitraum von vier Wochen nahm ich täglich 10 mg Lithium ein, 5 mg am Morgen, 5 mg am Abend vor dem Schlafengehen. Ich fühlte mich psychisch ausgeglichener und konnte viel besser schlafen. In manchen Momenten, in denen ich mich besondes aufregen musste über Probleme in meiner Familie, nahm ich zusätzlich 5 mg – 15 mg ein. Das linderte beissenden und quälenden Ärger innerhalb von Minuten. Nach etwa drei Wochen wurde ich fröhlicher, betrachtete mein Leben positiver und konnte meinen Alltag beschwingter bewältigen.

Doch auch bei dieser vergleichsweise kleinen Dosis spürte ich Nebenwirkungen: Mein Hungergefühl trat langsamer ein. Ich aß mehr, deutlich. Deshalb nahm ich zu, etwa drei Kilogramm. Es zeigten sich leichte Ödeme – Wasseransammlungen in Fingern, den Wagen und im Halsbereich. Hatte ich vielleicht zu viel Lithium eingenommen, trotz der natürlichen Dosis?

Mein Körper signalisierte mir nach etwa fünf Wochen, dass er kein weiteres Lithium mehr braucht. Ich beendete die Einnahme. Doch nach weiteren vier Wochen bemerkte ich, die stimmungsaufhellenden Effekte hatten nachgelassen. Auch mein Schlaf wurde wieder unruhiger. Wenn ich dann mit 15 mg Lithium als Nahrungsergänzung pro Woche unterstützte, fühlte ich mich besser. Dennoch beobachtete ich kleine Schwellungen in den Händen und auch im Gesicht. Lithium scheint die Lymphtätigkeit zu hemmen. Zu viel ist eben zu viel.

Manche natürliche Stoffe, die medizinische Heilkraft haben,”kippen” in ihrer Wirkung ab einer bestimmten Dosis. Strophantus gratus beispielsweise. Früher war Strophanthin ein verbreitetes Herzmedikament gewesen. Es verbesserte die Schlagkraft des Herzens. Doch 2011 wurde es vom Markt genommen. Man bekommt Strophanthin inzwischen nur noch in spezialisierten Fachapotheken auf Rezept. Ich besorgte mir Strophanthin gegen quälende Muskelkrämpfe, die verursacht worden waren durch Pestizide.

In Mikrodosen wirkte Strophanthin entspannend und krampflösend, ein natürliches Gegengift zu synthetischen Insektiziden. Hätte ich jedoch die Dosis erhöht, hätte das Strophanthin die Wirkung der Pestizide verstärkt. Vielleicht ist es bei Lithium ebenso? Vielleicht kippt die Wirkung von Lithium in ihr Gegenteil, sobald eine gewisse Anreicherung im Körper überschritten ist? Sowohl Strophanthin als auch Lithium greifen an ähnlichen Stellen im Körper – den Ionenkanälen der Zellmembranen.

Als nebenwirkungsfreie Dosis Lithium wird 1 mg angenommen pro Tag. Ich denke nun darüber nach, meine tägliche Dosis Lithium nicht länger durch Nahrungsergänzungsmittel zu mir zu nehmen, die mit 5 mg pro Tablette vielleicht schon zu stark sind für mich. Vielmehr werde ich täglich lithiumreiches Mineralwasser trinken.

Es dürfte ein Unterschied in der Aufnahme sein, ob man Lithiumorotat als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, oder natürliche Lithiumsalze in Trinkwasser. Über das Wasser kommt weniger Wirkstoff an im Körper. Ein 1 : 1 Milligramm-Vergleich zwischen Mineralwasser und Nahrungsergänzungsmitteln ist verfehlt.

Nebenwirkungen von Lithium

Unerwünschte Nebenwirkungen von unnatürlich hohen Dosen Lithium sind gravierend. Hier muss man aufpassen, dass sich Lithium nicht dauerhaft anreichert im Gewebe und es dadurch zu chronischen Krankheiten kommt. Denn Krankheitssymptome, die man kennt von einem gestörten Elektrolythaushalt, können auftreten bei Lithiumvergiftung: Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Denkstörungen, Sprachprobleme, Ödeme, sexuelle Störungen …

Auch eine Erkrankung der Schilddrüse ist möglich durch zu viel Lithium, denn es beeinflusst den Jodspiegel im Körper. Ich wollte keinesfalls eine Überdosierung riskieren durch hochdosierte Medikamente und hielt mich deshalb bei Nahrungsergänzungsmitteln immer nur im natürlichen Spektrum auf von 5 mg bis 15 mg pro Tag.

Dennoch bekam ich Ödeme in den Händen, im Gesicht und am Hals. Mein Hungergefühl nahm zu, mein Bauchumfang ebenfalls. Ich glaube, ich nahm zu viel Lithium ein, obwohl es nur sehr wenig war im Vergleich zu Medikamenten.

Natürliches Lithium: Woher nehmen?

Einige Mineralwässer punkten mit ihrem Lithium-Gehalt unter ihren Wirkstoffen. Staatlich Fachingen still hat 0,77 mg Lithium-Gehalt pro Liter. Preblauer Sunshine aus Österreich enthält 1,4 mg Lithium pro Liter. Donat aus Slowenien weist sogar 3,3 mg pro Liter auf.

Ich habe mir eine Lithium-Strategie zurecht gelegt: Im Alltag ernähre ich mich von gesundem Gemüse vom Biobauern – Kartoffeln, Rüben und Wurzeln. Mineralwasser, das reich ist an Lithium, lasse ich mir liefern. Zusätzlich nehme ich Lithium-Orotat ein als Nahrungsergänzungsmittel, sobald ich mich danach fühle. Ich habe ein Döschen davon im Supplement-Regal. Nicht zu viel nehme ich ein und auch nicht täglich – nur ein bisschen, um psychisch resilient und geistig fit zu bleiben. So geht es mir wunderbar.

Wie sehen Sie die Situation? Haben Sie Erfahrung mit Lithium? Haben Sie es schon probiert als Nahrungsergänzungsmittel? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

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18 Kommentare
  • Seit einigen Monaten nimmt ein Bekannter mit Alzheimer Lithium Oratate ein. Täglich zwischen 10-20 mg, dazu Omega-3 Algenöl.
    Bisher sind keine Nebenwirkungen ersichtlich, über positive Effekte kann ich noch nicht wirklich etwas dagen da die Alzheimer Erkrankung schon ziemlich fortgeschritten ist, jedoch hat sich der Zustand bisher nicht verschlechtert.
    Bisher konnte das Lithium direkt bei Swanson Europe bestellt werden und wurde auch problemlos nach Deutschland geliefert. Leider ist es jetzt auf der Seite “Out of stock”, ich wäre ihnen sehr dankbar wenn Sie mir die polnische Bezugsadresse zukommen lassen.

    • Lieber Herr Bremer,
      derzeit ist “meine” Bezugsadresse für Lithium Orotat auch nicht länger verfügbar.
      Sie können es mithilfe eines ärztlichen Rezeptes bei der Klösterl-Apotheke versuchen.
      Hat Ihr Bekannter schon Erfahrungen gesammelt mit MCT?
      Ihre Joanna

  • Liebe Joanna,
    Vielen Dank für deine Arbeit 🙌🏼
    Ist Lithium gleich Lithium oder gibt es wichtige Unterschiede zu beachten?
    Ich habe “in Wasser gelöstes” Lithium gekauft welches mit 0,5gramm pro Tropfen zur Anhebung des Lithiumspiegels in Aquarien gedacht ist. Auf dem Fläschchen steht “nicht zum Verzehr geeignet”…es ist aber ausschließlich Lithium.
    10 Tropfen wären 5mg.
    Was hälst du davon? Liebe Grüße Robert

    • Lieber Robert,
      Lithium ist so klein und so bindungsfreudig, dass es in der Natur in atomarer Form praktisch nicht vorkommt. Es wird üblicherweise als Salz eingenommen. Lithiumorotat ist ein Salz aus Lithium und Orotsäure.
      Im Gelbe Liste Pharmaindex steht:

      “Lithium findet in Form seiner Salze Lithiumcarbonat, -acetat, -sulfat, -citrat und –orotat pharmazeutische Anwendung. Der Wirkstoff ist in Form von Tabletten zur oralen Anwendung auf dem deutschen Markt zugelassen.
      Lithiumcarbonat in nicht retardierter Arzneistoffformulierung erreicht ca. 4 Stunden nach Applikation Spitzenplasmakonzentrationen. Lithiumsulfat und Lithiumchlorid erreichen Spitzenplasmakonzentrationen innerhalb einer Stunde. Lithiumcarbonat ist weniger wasserlöslich und wird deshalb im oberen Gastrointestinaltrakt weniger schnell absorbiert als die anderen Lithiumsalze.”

      Unterschiedliche Lithiumsalze haben unterschiedliche Wirkungen im Körper. Das eine geht mehr in den Kopf, das andere mehr in die Knochen …
      Welches Lithium ist in deinem Fläschchen, steht das irgendwo? Und was ist sonst noch enthalten in der Flasche? Nur Wasser? Worin ist das Lithium gelöst?
      Deine Joanna

  • Liebe Joanna, welche Behörde verbietet Lithium als Nahrungsergänzungsmittel? Sind es deutsche Auflagen oder europäische? Das würde mich sehr interessieren…
    Danke für die Auskunft!

    • Liebe Ilona,
      sehr gute Frage … dazu habe ich für Sie recherchiert: Lithium ist nicht explizit verboten als Nahrungsergänzungsmittel. Es ist aber auch nicht erlaubt. Deshalb ist es nicht zugelassen als Supplement – und zwar europaweit nicht. Also eben doch verboten. Die Liste der erlaubten Vitamine und Mineralstoffe finden Sie hier.
      Das Gesetz dazu finden Sie hier.
      Ich hoffe, Ihnen damit weiter geholfen zu haben.
      Ihre Joanna

  • Mein Vater der hat das Lithium hochgelobt. Er hat das genommen wegen seine Demenz und gengen Letargie. Wie viel das war weis ich nicht mehr. Aber für ihn war das richtig gut. Ich will es auch probieren aber meine Ärztin die sagt nein. Die findet es gibt keinen Grund weil ich bin ja gesund. Ich bin letargisch aber das ist nicht krank sagt sie. Jetzt wollte ich mal sehen wie das andere machen. Mineralwasser trinken, echt jetzt?

    • Lieber Heinrich,
      wenn Ihre Ärztin Ihnen abrät von Lithium, meint sie wahrscheinlich hochdosierte Psychopharmaka mit schweren möglichen Nebenwirkungen. Ich glaube, es würde Ihnen nicht schaden, wenn Sie lithiumreiches Mineralwasser trinken würden. Probieren Sie es einfach aus. In diesem Artikel über Lithium und Lithiummangel finden Sie eine Liste mit lithiumreichen Mineralwässern, etwas weiter unten im Artikel. Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar, sobald Sie es probiert haben, ob es geholfen hat!
      Ihre Joanna

  • Was für ein toller Artikel, vielen Dank dafür!
    Haben Sie schon Erfahrung gesammelt mit Lithium Supplement für Aquarien? Das sind Meerwasser-Lösungen für Korallen. Würde es ja direkt mal probieren, aber habe wenig Ahnung von der Dosierung. Für Hinweise bin ich dankbar!
    Schönen Tag und LG
    Sinja

    • Liebe Sinja,
      herzlichen Dank für Ihren wertvollen Kommentar! Sie möchten gerne Lithium-Supplemente einnehmen, die üblicherweise für Meerwasser-Aquarien verwendet werden, verstehe ich Sie richtig? Sehr interessante Idee! Ähnliche Zweckentfremdungen kenne ich von essentiellen Mikroorganismen als Dünger oder Hanfprodukten aus der Tiermedizin …
      Sobald ich mich belese über Lithium in Meerwasseraquarien, finde ich Dosierungen für die Verdünnung von Lithium in Wasser für Korallen. Keinerlei Hinweise auf die genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe im Supplement, keine präzisen Mengenangaben.
      Ich persönlich … ich glaube, ich würde das NICHT probieren.
      Vielleicht würde ich es probieren, wenn ich dringenden Bedarf verspüren würde an Lithium und absolut keine andere Möglichkeit gegeben wäre, mir Lithium auf anderen Wegen zu besorgen. Im Krieg. Oder in einer dystopischen Überwachungsgesellschaft. Aber … ganz ehrlich? Lithiumorotat für den Menschen in Mikrodosen ist einfach zu besorgen. Entweder über den Hausarzt in individueller Dosierung von einer spezialisierten Apotheke. Oder eben über das Internet. Lithiumorotat als präzise dosiertes Nahrungsergänzungsmittel ist nicht teurer als Meerwasser-Supplemente. Ich persönlich gehe also den sicheren Weg mit bekannten Inhaltsstoffen und eindeutigen Mengenangaben, denn Lithium ist sehr giftig in hohen Dosen. Sobald man zu viel davon erwischt, kann man schwere Nebenwirkungen haben. Es kann zum Tod führen, wenn man sich in der Menge vertut. Ich habe nur sehr wenig Lithium eingenommen im Vergleich zu medizinisch üblichen Dosen – 10 bis 15 mg pro Tag – und hatte schon miese Nebenwirkungen. Also nein, ich persönlich würde das eher nicht probieren mit Supplementen, deren Dosis nicht präzise bestimmbar ist. Man kann ja auch gar nicht Buch führen über Dosis und Wirkung, wenn man keine eindeutigen Angaben über die Inhaltsstoffe hat. Da geht eine Menge Wissen verloren über den eigenen Körper. Man bekommt keine reproduzierbaren Ergebnisse. Wie sehen Sie das?
      Können Sie ggf. die Lithium-Dosis pro Tropfen herausfinden in dem Supplement? In welcher molekularen Bindung liegt das Lithium vor? Was ist sonst noch enthalten in dieser Zubereitung für Aquarien?
      Vielleicht lassen sich BiohackerInnen finden ausserhalb von Deutschland, die damit Erfahrungen gesammelt haben und öffentlich wurden? Haben Sie schon einmal danach gesucht im englischsprachigen Web?
      Ihre Joanna

    • Liebe Joanna,

      Vielen Dank für die ausführliche und aufschlussreiche Antwort! Sehr gerne, ich wollte das einfach mal prüfen, weil mir ist das beim Recherchieren ins Auge gefallen.
      Ich habe das jetzt mal versucht nachzurechnen, da der eine Hersteller angegeben hat wieviel mL für 10 Microgramm/L gebraucht würden und der Lithiumgehalt ist wirklich sehr gering in diesen Supplements. Für 3mg müsste man 300ml Supplement trinken, wohingegen man mit einer Tablette Orotat das wrs abgedeckt hätte. Für den Notfall wäre es dann genauso gut geeignet wie bestimmte Quellwässer. Also kann man das im Grunde doch wieder verwerfen.
      Von Biohackern habe ich noch nie etwas gehört – das klingt spannend, da mache ich mich mal auf die Suche! Dankesehr!

      Tatsächlich habe ich bisher noch keine Apotheke gefunden, die Lithiumorotat anbietet. Könnten Sie mir eventuell auch den Link zu Ihrer Bezugsquelle zukommen lassen?
      Liebe Grüße Sinja

    • Liebe Sinja,
      danke, dass Sie Lithium Supplemente für Aquarien durchkalkuliert haben!
      Zwei Apotheken sind mir bekannt, die Lithiumorotat auf Rezept individuell anfertigen: Die Klösterl-Apotheke bei München und die Eisbär-Apotheke bei Karlsruhe. Man müsste ein Rezept dort einreichen für ein niedrig dosiertes Lithium-Präparat.
      Mineralwässer sind vielleicht die bessere Lithium-Wahl für den Körper, denn über das Wasser kann sich der Körper selbst bedienen am Lithium und ausscheiden, was er nicht mehr braucht. Der Nachteil wäre, dass Mineralwässer auf Dauer natürlich teurer sind verglichen mit Nahrungsergänzungsmitteln. Im Wasser könnten auch weitere Inhaltsstoffe enthalten sein, die der Körper vielleicht gerade nicht braucht. Der Vorteil aber wäre, wenn man feines Quellwasser gefunden hat, das einem gut tut, dann würde man seine Gesundheit generell unterstützen nur durch das Wasser. Ich habe zwei Artikel geschrieben zu Trinkwasser, einmal über gesundes Quellwasser und einmal über Hexagonales Wasser. Schauen Sie da gerne einmal drauf!
      Als Biohacker bezeichnet man Menschen, die mit Hilfsmitteln ihren Körper verändern. Verbessern, verstärken, verjüngern – je nachdem. Der Begriff ist sehr weit gefasst. Manche Biohacker implantieren sich Technik, um ihre Sinnesorgane zu erweitern. Andere nehmen rezeptpflichtige Medikamente, um dadurch Alterungsprozesse zu unterdrücken. Wieder andere versuchen, durch eine extreme Ernährungsform ihre Physiologie zu verbessern: Nur noch Fleisch essen, nur noch rohköstlich vegan leben … Ich bin vernetzt mit Biohackerinnen aus den USA, die jenseits der Menopause jünger aussehen wie so manche Dreissigjährige.
      Auch mich selbst würde ich als Biohackerin bezeichnen, denn ich probiere sehr viel aus, um meine Gesundheit zu verbessern. Auch mit Methoden, die nicht auf der üblichen halte-dich-gesund Liste stehen (Sport, Gemüse, Schlaf …). Leider habe ich geschludert in den vergangenen Jahren. Es gab so viel Stress und Druck innerhalb meiner Familie. Deshalb bin ich krass gealtert, in nur zwei Jahren. Meine Haare wurden grau, die Haut faltig, der Bauch dick. Das will ich jetzt wieder rückgängig machen, mit Biohacking-Methoden. So bin ich auf Lithium gekommen. Denn wer eine Familie hat wie ich, braucht keine Feinde mehr. Um die auszuhalten, brauche ich ein bisschen mehr, als Meditation und Sonnenlicht …
      Ich bin jetzt auf Pilze gekommen. Die helfen auch sehr gut gegen eine schlimme Familie, es sind Adaptogene.
      Ihre Joanna

  • Liebe Joanna,
    danke für den wertvollen Beitrag. Auch ich wäre sehr dankbar für eine kurze Email bezüglich der Firmen für den Lithium Erwerb . Liebe Grüße Paul

    • Lieber Paul,
      sehr gerne sende ich dir eine E-Mail, in der steht, wo ich mein Lithium-Nahrungsergänzungsmittel gekauft habe. Allerdings kann man diesen Händler auch über Suchmaschinen finden.
      Deine Joanna

    • Liebe Frau von Lengerke,
      da der Verkauf von Lithium als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland nicht zugelassen ist, möchte ich auf meinem Blog keine direkten Verkauf-Links veröffentlichen. Ich werde ihnen stattdessen eine E-Mail schicken.
      Lieben Gruß, Ihre
      Joanna

    • Liebe Lotte,
      ja sehr gern! Ich schicke Ihnen meine persönlichen Bezugsquellen für Lithium als Nahrungsergänzungsmittel. Bitte beachten Sie, dass es keine werbliche Partnerschaft ist. Sie lesen hier einen persönlichen Erfahrungsbericht. Es bestehen meinerseits keinerlei Verträge oder Absprachen mit Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln mit Lithium. Ich teile keine Kauf-Links und auch keine Rabattcodes. Es geht mir um gegenseitigen Erfahrungsaustausch von interessierten AnwenderInnen.
      Bitte prüfen Sie auch Ihren SPAM Filter, falls Sie keine E-Mail in Ihrem Posteingang finden sollten.
      Ihre Joanna

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